G&D | Glossar der Fachausdrücke bei G&D



Glossar der Fachausdrücke

Glossar Übersicht

3G

Es handelt sich hierbei um die dritte Generation von Mobiltelefonkarten, die Hochgeschwindigkeitszugriff auf Daten sowie Sprach- und Videokommunikation per Mobilfunktechnologie ermöglichen.

Acceptance rate

Maximale Annahmerate eines Banknotenerkennungssystems in Prozent. Ausschlaggebend sind die maschinenlesbaren Merkmale zur Erkennung von Wert und Echtheit der Banknote.

ADC

Automatic Device Configuration (Automatische Handsetkonfiguration)
Automatisch ausgelöster drahtloser Download mit Konfiguration der entsprechenden Einstellungen und Daten auf einem bestimmten Handapparat oder Terminal.

ADD

Automatic Device Detection (Automatische Handset-Erkennung)
Methode zum automatischen Abgleich der Kennung eines Mobilfunkteilnehmers (IMSI/MSISDN) mit der Endgerätekennung (IMEI). Wenn ein neues Paar erkannt wird, kann dies eine ADC auslösen.

Siehe auch: ADC

Aktive Authentifizierung

Die aktive Authentifizierung basiert auf dem Challenge-/Response-Mechanismus auf Grundlage der Public-Key-Kryptografie (asymmetrisches Verfahren) und der digitalen Signatur. Mit Hilfe der aktiven Authentifizierung kann nachgewiesen werden, dass das Dokument nicht kopiert ist.

Animat

Animierte Matteffekte auf Hologrammen, die so angeordnet sind, dass Pump- bzw. Laufeffekte sichtbar sind.

Ansicht, Auflicht / Durchlicht / UV-Licht

Banknotenpapier kann unter drei verschiedenen Ansichten geprüft werden: Auflicht (d. h. Banknote liegt vor dem Betrachter), Durchlicht (d. h. Banknote wird gegen das Licht betrachtet) und UV-Licht (d. h. Betrachtung mittels UV-Lampe). Je nach Ansicht werden unterschiedliche Sicherheitsmerkmale wahrgenommen.

API

API steht kurz für „Application Programming Interface“ (Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung). Hierbei handelt es sich um ein Sprachen- und Nachrichtenformat, das von einem Anwendungsprogramm für die Verbindung mit Komponenten des Betriebssystems, bspw. dem Database-Managementsystem, verwendet wird.

Applet

Eine Anwendung von geringer Größe, die in einer höheren Programmiersprache wie Java verfasst und auf der virtuellen Maschine eines Computers ausgeführt wird. Aus Sicherheitsgründen ist die Funktionalität eines Applets auf die in sich geschlossene Umgebung der virtuellen Maschine begrenzt. Mit Chipkarten kompatible Applets werden auch als „Cardlets“ bezeichnet und sind im Wesentlichen mit Chipkarten-Anwendungen zu vergleichen.

Applet

Ein Applet ist eine Software-Anwendung von geringer Größe, die für bestimmte Aufgaben verwendet wird. Diese Anwendung wird in Java verfasst und kann daher im Internet heruntergeladen werden.

Applikation

Veredelung von Banknotenpapieren mit Sicherheitsfolienelementen und Effektfarbendruck.

Artikel 6-Fach

Spezielles Ablagefach eines Einzahlungsterminals, in dem fälschungsverdächtige Banknoten separat aufbewahrt werden können.

ATM

ATM heißt Automated Teller Machine und steht für einen gewöhnlichen Geldautomaten, der ohne Bankpersonal bedient werden kann.

Ausgabefach, Ausgabestapler

Fach im BPS-System, in dem die fertig bearbeiteten Banknoten abgelegt werden.

Authentisierung = Echtheitserkennung

Eine Authentisierung ist der Vorgang des Echtheitsnachweises einer Banknote oder eines Sicherheitsdokuments beispielsweise durch Überprüfen des Wasserzeichens bei Durchsicht oder Fühlen des Stahlstichs einer Banknote.

Authentizität

Echtheit eines Sicherheitselements einer Banknote oder eines Sicherheitsdokuments oder die Unverändertheit eines ID-Dokuments.

Banderole

Papierstreifen, der ein Banknotenpäckchen zusammenfasst. Die Banderole kann mit den Herkunfts- und Bearbeitungsdaten bedruckt werden, sodass bei Unstimmigkeiten eine Rückverfolgung zum Einzahler möglich ist.

Banknote Analyzer

Tool der BPS-Maschine für die Analyse von gemessenen Banknoteneigenschaften.

BanknoteCanceler

Stanze zur Entwertung von nicht mehr umlauffähigen Banknoten. Zwei Varianten werden angeboten: BanknoteCanceler 40 M, zur manuellen Beschickung und BanknoteCanceler 40 A, zur automatischen Beschickung.

Banknotenbearbeitungssystem (BPS)

G&D entwickelt und liefert Lösungen zum Zählen, Prüfen und Sortieren von Banknoten. Je nach Konfiguration können die Banknoten auch online banderoliert und gebündelt oder ggf. vernichtet werden. Die Banknotenbearbeitungssysteme von G&D werden nicht nur in Zentral- und Geschäftsbanken eingesetzt, sondern praktisch überall dort, wo größere Bargeldmengen anfallen, beispielsweise im Einzelhandel, in Einkaufszentren, Hotels, Kasinos, Werttransportunternehmen u.v.a.m. Die hochentwickelte Messtechnik zur Bewertung von Echtheit und Zustand der Banknoten wird kontinuierlich den aktuellen Marktbedürfnissen und neuen Sicherheitsmerkmalen angepasst.

Banknotenbündel

Fünf bzw. zehn zusammengefasste Banknotenpäckchen

Banknotenpäckchen

100 banderolierte Banknoten

Banknotenpapier

Das Trägermaterial der Banknote ist ein Spezialpapier, in der Regel aus 100 % Baumwolle, hergestellt auf einer Rundsiebpapiermaschine.

Banknotensubstrat

Trägermaterial von Banknoten auf Basis unterschiedlicher Materialien wie z. B. Baumwolle, Polymer oder einer Verbindung aus beidem (sog. Hybrid-Substrate).

Banknoten-Verpackungssystem

Konzipiert für die sichere, (voll-) automatische Verpackung von Banknoten, als Online- oder Offline-System verfügbar. Systeme von G&D: NotaPack

Barcodeleser

Scanner zur Erfassung von Barcodes z. B auf Trennkarten/Headerkarten

Basic Access Control (BAC)

Die BAC verwendet Challenge-Response-Mechanismen basierend auf dreifachen DES-Empfehlungen. Die BAC verhindert über eine sichere Kommunikation unerlaubtes Mitlesen und Mithören.

Baumwolle

Rohstoff zur Banknotenpapierherstellung. Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze gewonnen wird. Die Textilindustrie setzt für hochwertige Stoffe vorrangig lange Baumwollfasern ein. Für die Herstellung von Banknotenpapier werden die von der Textilindustrie aussortierten kurzen Fasern verwendet.

BDS

Abkürzung für "Banknote Destruction System" und ist der Oberbegriff für alle Banknotenzerkleinerungs- und -brikettieranlagen von G&D. Es besteht im Wesentlichen aus den Modulen: Speicher- und Beschickungssystem, Zerkleinerungssystem, Absaugsystem, Silo, Filter, Brikettierpresse sowie einem Steuerungs- und Überwachungssystem.

Benutzerausrüstung (User Equipment)

Alle Ausrüstungen und Software für die Kommunikation mit einem Mobilfunknetz. Dieser Begriff wird für 3G-Netze verwendet.

Siehe auch: Mobile Station

Betriebssystem

Ein Betriebssystem ist ein Computerprogramm zur Verwaltung sämtlicher Applikationen auf einem Rechner.

BIM 20x0

Abkürzung für "Banknote Identification Module".

BIM 20x0 ist ein Banknotenerkennungssystem für die Eingabe einzelner Banknoten. Dieses OEM-Modul wird in Einzahlungsautomaten im Selbstbedienungsbereich eingesetzt, bspw. in der Fahrscheinautomation.

Bi-metallischer Folienstreifen

Ein Sicherheitsfolienelement ist dadurch gekennzeichnet, dass zwei unterschiedliche Metalle (z. B. Aluminium und Gold) nebeneinander angeordnet sind. Dies dient der besseren optischen Erkennbarkeit und erhöht die Sicherheit.

Biometrie

Biometrie ist eine Technologie, mit der die Sicherheit verbessert werden soll. Sie kann für Chipkarten in Unternehmen verwendet werden, um Ein- und Ausgänge zu kontrollieren oder Computer zu schützen. Biometrische Technologie wird die Verwendung von Passwörtern ablösen und das Sicherheitsniveau erhöhen, indem sie die einwandfreie Identifizierung von Benutzern ermöglicht. So kann biometrische Technologie beispielsweise Fingerabdrücke und Irisscans des Auges verwenden, um die Identität einer Person zu überprüfen.

Biometrisches Merkmal

Ein biometrisches Merkmal ist eine eindeutige physische Eigenschaft oder ein eindeutiger persönlicher Charakterzug, die/der dazu benutzt wird, die Identität einer registrierten Person zu erkennen oder eine vorgegebene Identität zu überprüfen.

BIP

Bearer Independent Protocol (trägerkanalunabhängiges Protokoll), eine Methode für die Zustellung von SMS an ein Mobiltelefon über ein IP-Netzwerk.

Blattbildungsprozess

Findet bei der Papierherstellung auf der Rundsiebmaschine während der Faserablagerung und -ausrichtung auf dem Sieb statt.

Blue tooth

Bluetooth ist ein Übertragungsstandard für den Austausch digitaler Daten zwischen 2 oder mehreren Geräten über Kurzstrecken-Funkwellen. Diese Daten können Dokumente, Bilder, Videos oder Sprachdaten sein.

BN

Abkürzung für „Banknote“

Bootstrap

  • Der auch "Urlader" genannte Prozess, bei dem zum ersten Mal oder bei der Neuinstallation eines fehlenden OMA DM-Kontos ein OMA DM-Konto eingerichtet wird.
  • Der Prozess, bei dem ein nicht konfiguriertes Gerät aus seinem ursprünglichen Status in einen konfigurierten Status versetzt wird.

BPS

Banknote Processing System – G&D bietet folgende Modelle an: BPS 200, BPS C4, BPS 1000, BPS M7, BPS 2000 Bank, BPS 2000 OBIS, BPS 3000.

BPS = System zur automatischen Bearbeitung von Banknoten. Sie kann je nach Konfiguration Echtheit und Wert der Banknote erkennen, zählen, sortieren, banderolieren und bündeln. Haupteinsatzbereiche sind Zentralbanken, Geschäftsbanken, Cash-Center, Kasinos u.v.a.m.

Breitbahn

Die Längsorientierung der Papierfasern läuft auf die lange Bogenseite zu. Standard bei Banknotenpapier. Siehe auch Schmalbahn.

Breitband

Beschreibung eines Kommunikationskanals, der die Übertragung großer Datenmengen mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit unterstützt. Breitband-Netzwerke umfassen üblicherweise Sprach-, Daten- und Multimediaübertragungen.

BSD

Abkürzung für "Buyer Supplied Detector".

Kundenspezifischer Sensor mit standardisierter Schnittstelle für die BPS-Maschine.

CAN

Abkürzung für "Controller Area Network": Echtzeitfähiges Computer-Netzwerk für die interne Steuerung der BPS-Maschinen. Im Gegensatz zu LAN verhält sich die Arbitrierung und Kollisionsbehandlung deterministisch ohne Reduzierung der möglichen Datenrate.

Cash Center

(Zentrales) Bearbeitungszentrum für größere Mengen von Bargeld

Cash-in-Automat

Geldeinzahlautomat

CashRay

Die Sensoren CashRay 90 und CashRay 180 sind längs- bzw. quermessende Sensoren zur zuverlässigen Identifizierung von Banknoten unterschiedlicher Währungen und Formate. Einsatzbereiche: Für die Integration in alle Selbstbedienungs- und Schalterautomaten, die mit Cash-in- und Recyclingfunktion arbeiten.

Cash-Recycling

Cash-Recycling bedeutet, dass Banken und Werttransportunternehmen echtheitsgeprüfte und qualitätssortierte Banknoten ohne eine weitere Prüfung durch die Zentralbank wieder auszahlen können (manchmal auch als Cash-Rezirkulation bezeichnet).

CB

Cell Broadcast (Zellenverteilverfahren)
Ein alternativer Kanal in SmartTrust Wib 2.0 zur Verteilung von Nachrichten.
Um Live CB verwenden zu können, ist die SmartàLaCarte- oder GeoCast-Option erforderlich.

CDR

Charging Data Record (Abrechnungsdatenaufzeichnung), auch Call Detail Record (Gesprächsdatenaufzeichnung)
Aufzeichnungen, die aus Verkehrsereignissen in einem Telekommunikationsnetz generiert werden und als Eingabedaten für die Verrechnung verwendet werden können.

Chipkarte

Die Chipkarte ist eine Plastikkarte mit integriertem Computerchip. Karten mit einem solchen Chip sind leistungsfähiger als Magnetstreifenkarten und verfügen beispielsweise über eine höhere Speicherkapazität und Datensicherheit. Chipkarten werden häufig auch als „Smart Card“ oder „Speicherkarte“ bezeichnet.

Cleartext

Ist ein Negativtext, bei dem die Textelemente transparent in Durchsicht lesbar sind. In der Regel ist der nicht-transparente Anteil erzeugt durch Metallbedampfung. Siehe auch Demetallisierung.

Cleartext-Faden

Spezielle Ausformung eines Sicherheitsfadens im Banknotenpapier mit Negativtext, bei dem die Textelemente transparent in Durchsicht lesbar sind.

ColourShift / ColourFix

Sicherheitselement, bei dem die optische Oberfläche in zwei Bereiche aufgeteilt ist. Der ColourShift-Bereich wechselt bei Kippbewegung deutlich die Farbe, während der ColourFix-Bereich seine Farbe behält. In einem eingestellten Betrachtungswinkel sind der ColourShift- und der ColourFix-Bereich in der Farbe gleich, in einem anderen eingestellten Betrachtungswinkel unterscheiden sich die beiden Bereiche.

ColourShift / ColourFix-Faden

Ein Sicherheitsfaden im Banknotenpapier mit der optischen Oberfläche eines ColourShift / ColourFix.

Colourshift

Farbumschlag zwischen zwei kontrastierenden Farben sichtbar bei Änderung des Betrachtungswinkels. Colourshift-Effekte können durch unterschiedliche Technologien erzeugt werden.Ein Beispiel: Wertzahl auf der Rückseite des 50-Euro-Scheins.

ColourShift-Faden

Ist ein Sicherheitsfaden im Banknotenpapier mit der optischen Oberfläche eines Colourshifts.

CompassCM

Cash-Center-Management-Software die die Prozessabläufe im Cash-Center automatisiert.
Software-Varianten: CompassCM, CompassEntréeCM, CompassCasinoCM, CompassRetailCM, CompassCentralCM

Control Center

Tools der BPS-Maschinen für Fernzugriff auf Konfiguration und Datenverwaltung, auch Banknote Analyzer und Live Viewer.

Copper LEAD

Holografischer LEAD-Streifen auf Banknoten mit einer Metallisierung aus Kupfer.

CountryCode-Faden

Sicherheitsfaden, auf dem ein Textelement (in der Regel der Name des Landes) und die Landesflagge abwechselnd dargestellt sind. CountryCode-Fäden befinden sich voll eingebettet in Sicherheitspapier z. B. für Pässe.

Cyclic EF

Branchenterminus: Cyclic Elementary File (Zyklische Elementardatei)
Bzw.: zyklische Datei.
Im SIM-Kartendateisystem enthalten.

Siehe auch: EF

DAG II

Mobiles Doppel-Absauggerät für Banknoten-Schnipsel.

Datenverschlüsselung

Die Datenverschlüsselung schützt sensible Daten mit Hilfe von symmetrischen oder asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren.

Demetallisierung

Produktionsvorgang, bei welchem aus einer metallischen Schicht Text- oder Designelemente entfernt werden, sodass diese in Durchsicht lesbar sind. Anwendung bei Sicherheitsfäden und Sicherheitsstreifen (LEAD) in Banknoten.

Denomination

Siehe Stückelung.

Device-Management

Das „Device Managament“ bezeichnet eine Reihe von Technologien, durch die die Funktionalität und Sicherheit mobiler Kommunikation verbessert wird. Es wird durch Over-the-Air-Technologie unterstützt, um die Verbindung zu sämtlichen mobilen Geräten wie Mobiltelefonen, Smartphones, Tablet-Computern und mobilen Druckern usw. zu ermöglichen.

DF

Dedicated File (Dedizierte Datei):
Im SIM-Kartendateisystem enthalten. Eine DF enthält Kopfdaten mit einer hierarchischen Struktur von Elementardateien auf der SIM-Karte. Sie hat aber keine eigenen Daten. Man kann sich das so vorstellen wie eine Verzeichnisstruktur in einem Dateisystem.

DOV

Data Over Voice ist ein Datenübertragungsverfahren, bei dem über die analoge Telefonleitung sowohl Sprache als auch Daten in Form von Tönen gleichzeitig übertragen werden. Da die Datenübertragung oberhalb des Frequenzbereichs des Sprachbandes liegt, ist diese für Menschen nicht hörbar.

DSB

Abkürzung für "Doppelspulenbanderolierer".
Banderoliereinheit für BPS-Maschinen mit doppelter Vorratsspule und grafikfähigem Banderolendrucker.

DSTK

Dynamisches SIM Application Toolkit

Siehe auch: STK

Dual-Interface-Karte

Eine Dual-Interface-Karte ist eine Chipkarte, die sowohl über eine kontaktbehaftete als auch über eine kontaktlose Schnittstelle für die Datenübertragung von und zur Karte verfügt. Ein anderer Begriff dafür ist „CombiCard“.

Durchreißfestigkeit

Ein Maß für die Festigkeit von Substraten in mN nach ISO 1974.

Durchsichtsregister

Ursprünglich reines Druck-Sicherheitselement, das Elemente der Vorder- und Rückseite einer Banknote im Durchlicht zu einem Gesamtmotiv zusammenfügt. Heute wird der Sicherheitsgrad durch einen Platzhalter in Form eines Wasserzeichens zusätzlich unterstützt.

Ebenen der Echtheitserkennung (Banknotenpapier)

Die Echtheit von Banknoten kann auf unterschiedliche Weise festgestellt werden: Level 1: mit den menschlichen Sinnen, wie Sehen oder Fühlen (sog. Humanmerkmal). Level 2a: unter Verwendung von Hilfsmitteln wie Lupe, UV-Licht, Filter etc. Level 2b: Sensoren in Bearbeitungsmaschinen (maschinenlesbares Merkmal) und / oder mit forensischen Mitteln, z. B. hochtechnischen Laborgeräten (z. B. Elektronenmikroskop).

Echtheitserkennung

Die Echtheit von Banknoten kann grundsätzlich auf zweierlei Weise festgestellt werden:

1. Mit den menschlichen Sinnen, wie Sehen oder Fühlen (sog. Human-Merkmal)
2. Unter Verwendung von Hilfsmitteln wie:
a) Sensoren in BPS-Systemen (Maschinenlesbares Merkmal)
b) Lupe, UV-Licht, Lineal
c) Mit forensischen Mitteln, z.B. hochtechnischen Laborgeräten (Elektronenmikroskop, AAS, NMR, ESR, etc.)

Echtheitsmerkmal, maschinenlesbar

Sicherheitsmerkmale in oder auf Banknoten oder Sicherheitsdokumenten, die maschinell auslesbar sind und der Echtheitserkennung dienen.

Echtheitsmerkmal

Sicherheitsmerkmal in oder auf Banknoten oder Sicherheitsdokumenten, die der Echtheitserkennung dienen.

EF

Elementary File (Elementardatei):
Im SIM-Kartendateisystem enthalten. Die EF hat sowohl Kopfdaten als auch Hauptdaten und kommt in drei Arten vor: Transparent EF, Linear Fixed EF und Cyclic EF.

Siehe auch: Transparent EF, Linear Fixed EF und Cyclic EF.

Eingebettetes Sicherheitselement

Während der Papierherstellung in das Papier eingebettete Sicherheitselemente. Diese Sicherheitselemente gelten als besonders sicher, da sie im Papier fest verankert sind und ohne Zerstörung nicht herausgenommen oder nachträglich eingefügt werden können z. B. Wasserzeichen, Sicherheitsfaden Melierfasern etc.

Elektrische Leitfähigkeit

Die elektrische Leitfähigkeit von Sicherheitselementen kann durch Sensoren gemessen werden und dient als maschinenlesbares Echtheitsmerkmal.

Elektronische Geldbörse

Die Geldkarte ist als elektronische Geldbörse nur eine von vielen Chipkarten-Anwendungen. Um die Karte zu verwenden, muss zunächst am Bankschalter Bargeld auf die Karte geladen werden. Sie wird vor allem für kleine Einkäufe und die Bezahlung kleinerer Beträge verwendet. Besonders bei Anwendungen, wo häufig das passende Kleingeld fehlt, wird künftig immer öfter per elektronische Geldbörse bezahlt: am Parkautomaten oder im Bus sowie allgemein an Verkaufsautomaten für Kaffee, Zigaretten oder Sandwiches. Durch die entsprechende Software in den Terminals haben Sie mit der Karte immer das passende Kleingeld.

EMV

Die Bezeichnung EMV leitet sich aus den Anfangsbuchstaben der Unternehmen ab, die diesen Standard entwickelt haben: Europay, MasterCard und Visa. EMV steht für einen Industriestandard und deckt auf physischer, elektronischer, Daten- und Anwendungsebene die Interaktion zwischen Chipkarten und Chipkartengeräten im Zahlungsverkehr ab.

Endgerät

Endgerät ist ein allgemeines Wort für eine mobile Ausrüstung (Mobile Equipment, identifiziert durch eine IMEI) ohne SIM-Karte.
Ein Gerät kann ein Personal Digital Assistant, ein Mobiltelefon, ein Smartphone, ein mobiles Endgerät, ein mobiler Handapparat, ein Modul für die Kommunikation von Maschine zu Maschine oder ein USB-Datenmodul mit Mobilfunk sein.

E-Pass

Ein E-Pass ist ein elektronischer Pass mit einem kontaktlosen Chip und eingebauter Antenne.

ePass

Ein elektronischer Pass mit kontaktlosem Chip und eingebauter Antenne.

ET-Zeichen

Abkürzung für "EuroTest-Zeichen".

Freiwillige Zertifizierung von technischen Produkten durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und andere europäische Prüfstellen nach dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) und Richtlinien zur EG-Konformität. Das auf gleichen Kriterien beruhende GS-Zeichen ist nicht europaweit anerkannt.

Extended Access Control (EAC)

Die EAC verhindert unerlaubtes Mitlesen und den unbefugten Zugriff auf Daten über eine zusätzliche symmetrische oder asymmetrische Schlüsselkombination und unterstützt das Schlüsselmanagement.

Extended Access Control

Verwendet einen symmetrischen Schlüssel oder ein asymmetrisches Schlüsselpaar, um unautorisiertes Abgreifen von oder den Zugriff auf sensible Daten zu verhindern und bietet zusätzliche Verwaltungsfunktionen für digitale Schlüssel.

Fälschungsverdacht

Können eines oder mehrere Merkmale vom BPS-System nicht einwandfrei gemessen werden, so gilt die Banknote als fälschungsverdächtig. Der Handnachbearbeiter/Operator muss klären, ob tatsächlich eine Fälschung vorliegt.

Farbkippeffekt

Siehe Colourshift.

Fasern = Melierfasern

Ins Banknotenpapier eingebettetes Sicherheitselement aus Viskose, Kunststoff oder Papier. Die Fasern sind für den Betrachter sichtbar oder unsichtbar. Die unsichtbaren Fasern werden erst unter Verwendung einer UV-Lampe erkennbar. Sie können in unterschiedlichen Farben leuchten.

FAT

Abkürzung für "Factory Acceptance Test".
Abnahmeprüfung der Maschine durch den Kunden (beim Hersteller) vor der Freigabe des Versands.

FDP

Abkürzung für "Fast Deposit Processing".

Bearbeitungsprozess an der BPS-Maschine zur Depositverifizierung mit Identifizierung durch einen Beleg mit Barcode

Features

Englischer und inzwischen eingedeutschter Begriff für (Sicherheits-)Merkmale.

FEEL

FEEL (Fast Energy Effective Link) ist ein interaktives, thermochromes Sicherheitsmerkmal für Banknoten: Die Wärme einer Fingerkuppe genügt, um die Farbe der Banknote an einer bestimmten Stelle zu verändern. Seine Echtheit lässt sich so leicht feststellen.

Fensterfaden

Ein Sicherheitsfaden, der in das Banknotenpapier eingebettet ist und an definierten Stellen in der Banknote an die Papieroberfläche (Fenster) tritt. In Aufsicht ist der Sicherheitsfaden partiell und in Durchsicht in der gesamten Länge sichtbar.

FIRST

FIRST (Fine Infrared Split Technology) erzeugt mittels Laser versteckte Codes auf der gedruckten Banknote. Für das menschliche Auge unsichtbar, sind sie nur unter Infrarotlicht von Sensoren zu lesen.

FIT

FIT (Fine Intaglio Technology) ist ein bewährtes Sicherheitsmerkmal für Banknoten, das auf dem traditionsreichen Stichtiefdruck basiert.

Fitness

Qualität der Umlauffähigkeit von Banknoten. Siehe auch: Zustandserkennung.

FLP-Sensor

Fluoreszenz-/Phosphoreszenz-Sensor zur Erkennung von lumineszenten Echtheitsmerkmalen auf Banknoten.

Folienprägung

Prägung eines Motivs in einem auf eine Folie aufgebrachten Prägelack z. B. Hologrammstruktur.

GAA

Geldausgabeautomat, ein Selbstbedienungsterminal zur sicheren Auszahlung von Bargeld ohne Unterstützung durch Bankmitarbeiter.

Gerät

Gerät ist Hardware im weitesten Sinne.
Ein Gerät kann eine SIM-Karte, eine SD-Karte, ein Personal Digital Assistant, ein Mobiltelefon, ein Smartphone, ein mobiles Endgerät, ein mobiler Handapparat, ein Modul für die Kommunikation von Maschine zu Maschine oder ein USB-Datenmodul mit Mobilfunk sein.

Global System for Mobile communications (GSM)

GSM bezeichnet ein System für digitale Mobilfunktelefonie, das weltweit in vielen Ländern und besonders in Europa ein verbreiteter Standard ist. GSM gilt auch als 2G (Standard der zweiten Generation) und somit als Vorgänger von 3G. GSM-Telefone bestehen aus zwei physisch getrennten Einheiten: dem Mobiltelefon als Kommunikationseinheit und der Teilnehmerkarte als Speichereinheit.

GPRS

GPRS steht kurz für „General Packet Radio Service“ (auf Deutsch „Allgemeiner paketorientierter Funkdienst“). Diese Technologie wird für den Datenservice in Mobiltelefonen der Standards 2G und 3G verwendet.

GSM

Global System for Mobile Communications, ein Mobiltelefonnetz der zweiten Generation. (ursprünglich: Groupe Spécial Mobile)

GS-Zeichen

Abkürzung für "Geprüfte Sicherheit".

Freiwillige Zertifizierung von technischen Produkten durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) nach dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG). Das auf den gleichen Kriterien beruhende EuroTest-Zeichen (ET-Zeichen) ist europaweit anerkannt.

Handapparat

Siehe: Endgerät

Handnacharbeit

Manuelle Prüfung der von der BPS-Maschine zurückgewiesenen Banknoten und Erfassung des ermittelten Werts bzw. Identifizierung von Fälschungen.

Haptik

Haptische Wahrnehmung bezeichnet das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur etc. eines Objekts. Bei Banknoten ist speziell der erhabene Stichtiefdruck fühlbar. Damit ist er ein deutliches Merkmal für die Sicherheit einer Banknote. Siehe auch Taktilität.

HC

Abkürzung für "Header Card" (Headerkarte).

Headerkarte

Trennbeleg, etwas größer als eine Banknote, mit einer Identifizierungsnummer (HC-Id). Die Headerkarte kann vor jedes zu bearbeitende Deposit eingelegt und dient zur Identifizierung des Deposits sowie zur Trennung der Rejectbanknoten. Lizenzprodukt von "Currency Systems International"

Heißprägefolie

Folie mit thermisch aktivierbaren Releaseschichten und Klebern, die ganz oder partiell auf ein Substrat übertragen wird.

Holografie

Holografie ist eine Methode, Objekte dreidimensional abzubilden. Die Aufnahme erfolgt mit Hilfe von Laserlicht. Das Ergebnis, das sogenannte Hologramm, enthält alle Informationen über den dreidimensionalen Aufbau des Objekts und damit wesentlich mehr Details als ein normales Photo. Bei entsprechender Beleuchtung wird das ursprüngliche Objekt sichtbar und aus verschiedenen Richtungen betrachtbar.

Hologramm

Der Begriff „Hologramm“ wird fälschlicherweise für sogenannte Oberflächenprägungen benutzt, die über Lichtbrechung ihr Motiv und ihre winkelabhängige Farbigkeit zeigen. Neben den optischen Abbildungseigenschaften dienen mit Aluminium bedampfte Strukturen als Antikopierelement. Sie gehören zur Gruppe der „Optically Variable Devices“ (OVD). Hierdurch wird die Reproduktion von Banknoten mittels Scanner oder Farbkopierer verhindert.

Siehe auch Hologrammfaden und Hologrammstreifen.

Hologrammfaden

Sicherheitsfaden mit einer holografischen Oberfläche, üblicherweise in einer Breite von 2,5 bis 5 mm verfügbar, zur Einbettung in ein Sicherheitssubstrat. Siehe Sicherheitsfaden.

Hologrammfolie

Mit Hologramm verprägte Polyesterfolie, die üblicherweise streifenweise im sogenannten Hot-Stamping-Verfahren auf die Substratoberfläche mittels Druck und Hitze fixiert wird.

Hologrammprägung

Einprägen der holografischen Struktur mittels eines geeigneten Werkzeugs in eine vorher aufgebrachte geeignete Lackschicht.

Hologrammstreifen

Sicherheitsstreifen mit einer holografischen Oberfläche, üblicherweise in einer Breite von 8 bis 15 mm verfügbar, zur Applikation auf ein Sicherheitssubstrat. Bekannt auch unter dem Markennamen LEAD.

Hybrid

Hybrid™ ist die Kombination aus einem Baumwollkern und einer schützenden Folienschicht auf beiden Seiten.

ICAO

International Civil Aviation Organization (Internationale Zivilluftfahrt-Organisation)

ICCID

Integrated Circuit Card Identity, die Seriennummer einer SIM-Karte.

ICMS

Abkürzung für "Intergrated Cash Management System".

System zur Erfassung von Abrechnungs- und Statistikdaten im Cash Center.

IMEI

International Mobile Equipment Identity, eine (eindeutige) Nummer zur Identifikation von Mobiltelefonen, die in GSM-, UMTS- und LTE-Netzwerken eingesetzt werden.

IMSI

International Mobile Subscriber Identity, eine eindeutige Kennung für einen Teilnehmer in einem Mobiltelefonnetz für GSM- und UMTS-Standards.

Intagliodruck

Spezielles Hochsicherheitsdruckverfahren z. B. für Banknoten und Sicherheitsdrucke. Das Ergebnis dieser Drucke zeichnet sich durch die besondere Art der Farbverprägung aus. Auf Banknoten ist dieser Druck durch seine Erhebung fühlbar (Taktilität).

InVisio

Ein verstecktes Merkmal eingebracht in Hologrammfäden oder Hologrammstreifen, welches über ein spezielles Lesegerät sichtbar gemacht werden kann. Siehe versteckte Sicherheitsmerkmale.

Iriodinstreifen

Siehe irisierender Effekt.

Irisierender Effekt

Irisierende Farbbeschichtung, deren Farbspiel durch wechselnde Betrachtungswinkel ausgelöst wird. Der Farbwechsel wird durch die eingebrachten Pigmente hervorgerufen. Häufig benutztes diskretes und schwer zu kopierendes Sicherheitselement auf Banknoten.

ISO

International Standards Organization (Internationale Organisation für Normung)

ISS

"International Security System". Erstes Banknotenbearbeitungssystem von G&D. Zwischen 1980 und 2001 wurden weltweit über 2.200 Systeme der ISS 300 installiert, G&D erreichte damit die absolute Markführerschaft. Nachfolgesystem: BPS 1000.

JAVA

Chipkartenanwendungen werden immer zahlreicher und vielfältiger. Dies gilt für Finanz- und Zahlungsdienstleistungen, die Telekommunikation, Automation und das Transportwesen oder Netzwerkanwendungen aller Art, in denen Chipkarten künftig verwendet werden. Einfache Handhabung, Benutzerfreundlichkeit und universelle Einsetzbarkeit werden immer wichtiger. Deshalb wurde der multifunktionale JAVA-Chipkartenstandard geschaffen. JAVA schafft eine universelle Softwareplattform für die Chipkarte, auf die alle Anwendungen gleichsam "aufsatteln". Der Vorteil für den Benutzer: er kann stets die aktuelle Anwendung "laden"; neue Anwendungen kann der Kunde einsetzen, ohne sich deshalb auch eine neue Karte zulegen zu müssen.

Java-aktivierte SIM-Karte

Bzw.: Java-Karte.
Eine SIM-Karte mit implementierter Unterstützung für Java.

JetFix

Sicherheitspapier mit spezieller Ausstattung für hochwertigen Tintenstrahldruck z. B. Passpapier.

Karte

Allgemein benutzter Begriff für Geräte, die auf der Smart Card-Technologie beruhen.
SIM-Karten sind ein typisches Einsatzgebiet von Smart Cards in Mobiltelefonnetzen.

Kartenleser

Ein elektromechanisches Gerät einfacher Bauart, in das die Chipkarte für den elektronischen Kontakt eingeführt wird. Im Gegensatz zu Terminals verfügen Kartenleser über kein Display und keine Zifferntastatur. Obwohl ihr Name etwas anderes suggeriert, werden Kartenleser normalerweise auch zum Schreiben von Daten auf die Karte verwendet.

Klang

Der für Banknoten typische Klang. In Fachkreisen spricht man auch von Klanghärte.

Kontaktbehaftete Karte

Eine Karte, die Strom und Daten zwischen dem Chip auf der Karte und dem Kartenleser über ein elektrisches Terminal überträgt, das aus sechs bis acht mit Gold beschichteten Kontakten besteht.

Kontaktlose Chipkarte

Die kontaktlose Chipkarte ist eine Karte, die elektromagnetische Wellen verwendet, um Daten an einen kontaktlosen Kartenleser zu übertragen. Die Übertragungsreichweite hierbei ist gering (wenige Zentimeter). Die Vorteile dieser Technologie ermöglichen eine bessere und schnellere Übertragung an das Lesegerät als bei kontaktbehafteten Karten.

Kontaktlose Karte

Eine kontaktlose Karte ist eine Karte, die aus einer Entfernung gelesen werden kann, ohne dass sie durch einen Kartenleser gezogen oder in einen Kartenleser eingeführt werden muss.

Kryptografie

Unter Kryptografie wird das Verfahren zum Umwandeln von lesbarem Text in verschlüsselten Text und umgekehrt verstanden.

Lage

Es gibt 4 verschiedene Lagen (Ablagemöglichkeiten) einer Banknote: Vorderseite, Vorderseite auf dem Kopf, Rückseite, Rückseite auf dem Kopf.

Lagesortierung

Sortierung in allen 4 Lagen. Jede Banknote wird entsprechend ihrer Lage in einen festgelegten Ausgabestapler abgelegt. So erhält man Banknotenbündel mit ausschließlich gleich abgelegten Scheinen, auch wenn in das Eingabefach (Vereinzeler) lagegemischte Noten eingelegt wurden.

Laminatfolie

Auf ein Sicherheitspapier applizierter Folienstreifen, der speziell bei Fensterelementen die Abdeckung des Fensters übernimmt. Üblicherweise sind diese Streifen zusätzlich mit optisch variablen Effekten ausgestattet.

Langsieb-Wasserzeichen

Auch Moulette-Wasserzeichen genannt, hergestellt mit Langsieb-Papiermaschinen, in denen nach der Blattbildung über eine Egoutteurwalze mit Motiven das Faservlies zu Zeichen verdichtet oder verdrängt wird. In Durchsicht erscheint das Ergebnis als einfaches Hell-Dunkel-Wasserzeichen. Der typische Einsatz ist bei kommerziell verfügbaren Druck- und Schreibpapieren.

Siehe auch Rundsieb-Wasserzeichen.

LCF

Abkürzung für "Large Continuous Feeder".

Vereinzler für BPS-Maschinen mit großem Eingabefach und kontinuierlicher Vereinzelung.

LDM

Abkürzung für "Large Delivery Module". Großes Ausgabefach für mehr als 100 Banknoten.

LEAD

LEAD ist das Akronym für „Longlasting Economical Anticopy Device“. Auf der Sicherheitspapieroberfläche aufgebrachtes Sicherheitssystem, bestehend aus einem Papierprimer, einem darauf applizierten Hologrammstreifen und einem integrierenden Überdruck, typischerweise mittels Intaglioverprägung.

Linear Fixed EF (Linear fixierte Elementardatei)

Linear Fixed Elementary File (Linear fixierte Elementardatei)
Im SIM-Kartendateisystem enthalten. Speichert Datenaufzeichnungen, die jeweils identische Längen aufweisen.

Siehe auch: EF

Liquid Crystal

Optisch aktive Strukturen z. B. zur Erzeugung von Farbwechseleffekten. Siehe auch Colourshift.

Live Viewer

Tool der BPS-Maschine für die Darstellung des Verlaufs des Durchsatzes, der Rückweiseungsrate und der Unfitrate.

Lobby 90

Lobby 90 ist ein Banknotenerkennungssystem für lose Banknotenbündel. Dieses OEM-Modul wird in Einzahlungsautomaten im Selbstbedienungsbereich in Banken oder auch im Back-Office eingesetzt.

LongLife

Banknotenpapier mit schmutzabweisenden Eigenschaften zur Erhöhung der Lebensdauer einer Banknote.

LOOK

LOOK (Laser Originated Optical Key) ist ein Verfahren im Banknotendruck, das unter Einbeziehung modernster Lasertechnologie etablierte Sicherheitsmerkmale auf Banknoten individuell verändert und dadurch neue generiert.

LTE

LTE ist die Abkürzung für Long-Term-Evolution. LTE wird oft als 4G-Technologie angesehen, da sie besser als der 3G-Standard ist. Das ist vor allem zurückzuführen auf eine deutlich schnellere Datenübertragung von bis zu 100 Mbps, reduzierte Wartezeiten und die Kompatibilität mit älteren Technologien wie GSM und 3G.

LTE

Long Term Evolution (Langfristige Entwicklung), eine Mobilfunktechnologie der vierten Generation.

M2M

M2M ist die Abkürzung für „Machine-to-Machine“. Damit wird die drahtlose Kommunikation zwischen Geräten bezeichnet. M2M wird in vielen Bereichen wie der Robotik, der Verkehrsüberwachung, Sicherheitssystemen, Automobilen und anderen verwendet.

Magic

Optisch variabler Effekt basierend auf Mikrolinsentechnologie in Sicherheitsfolien und Sicherheitsfäden.

Siehe auch Moiré Magnifyer.

Magnetische Eigenschaften

Ausstattung von Banknoten für die automatische Banknotenbearbeitung mittels spezieller Banknotenbearbeitungsmaschinen.

Maschinenlesbarkeit

Eigenschaft, Banknoten automatisch zu bearbeiten und auf ihre Echtheit hin zu prüfen.

MF

Master File (Masterdatei)
Im SIM-Kartendateisystem enthalten. Stellt die Stammdatei im SIM-Dateisystem dar.

MFD

Abkürzung für "Machine-readable Feature Detector".

Mikrolinsen

Kleine sphärische Linsen, typischerweise in einer Größenordnung von wenigen Mikrometern.

Siehe auch Moiré Magnifyer, Magic™.

Mikro-optische Struktur

Siehe Moiré Magnifyer, Mikrolinsen.

Mikroprozessorkarte

Mikroprozessorkarten sind Karten mit einem Mikrochip, der aus Mikrocontroller mit CPU, flüchtigem Speicher (RAM) und permanentem Speicher (ROM, EEPROM) besteht. Mikroprozesserkarten sind möglicherweise auch mit einem numerischen Coprozesser (NPU) ausgestattet, der es ihnen ermöglicht, Public-Key-Kryptoalgorithmen mit hoher Geschwindigkeit ausführen zu können. Solche Karten werden mitunter auch als „Kryptokarten“ oder „Krypto-Controllerkarten“ bezeichnet.

MIS

MIS ist ein Management-Informations-System zur Datenanalyse unternehmensweiter Informationen. Die aufbereiteten Daten dienen u.a. als Grundlage für strategische Entscheidungen im Unternehmen.

MM

Mobile Money, auch „Mobile-Payment“ genannt, stellt eine alternative Zahlungsmethode per Mobiltelefon dar. Verbraucher können mit dem Mobiltelefon Geldbeträge direkt auf ein anderes Mobiltelefon überweisen, wenn die betreffenden Geräte sich nah beieinander befinden. Es bestehen Unterschiede zur NFC-Technologie, da das Telefon zunächst bei der Bank mit einem Geldbetrag aufgeladen werden muss.

Mobile Station

Alle Ausrüstungen und Software für die Kommunikation mit einem Mobilfunknetz. Dieser Begriff wird für GSM-Netze verwendet.

Siehe auch: Benutzerausrüstung

Moiré Magnifyer

Ist eine Kombination aus gerasterten Mikrolinsen- und Mikrostruktur-Anordnungen und deren Position zueinander. Hierdurch können Vergrößerungs-, Tiefen- und Bewegungseffekte erzeugt werden.

MOTAPS

MOTAPS steht für den „MasterCards Mobile Over-the-Air Provisioning Service“ für NFC-Programme.

MOVE

Das Banknotensicherheitsmerkmal MOVE (Micro-Oriented Variable Effect) basiert auf einer optischen Wechselwirkung. Eine spezifische Anordnung von Mikrolinsen in einem transparenten Banknotenfenster erzeugt im Zusammenspiel mit einer kodiert gedruckten Mikroinformation auf einer Banknote dynamische Effekte im Fensterbereich.

MSSP

Mobile Signature Service Platform, ein System, das von Mobilfunknetzen verwendet wird, um die Sicherheit der mobilen Signatur zu gewährleisten.

Siehe auch: WPKI

MultiCode

Magnetische Ausstattung von Sicherheitsfäden in Banknoten. MultiCode ermöglicht unterschiedliche Kodierungen und damit kundenspezifische Informationen.

NCS

Numeron Configuration Software – Programm zur Verwaltung eines oder mehrerer Numerons. Siehe Numeron

Negativtext

Durchsichtiger Text vor opakem Hintergrund, der im Gegenlicht betrachtet lesbar ist.

Siehe auch Sicherheitsfaden und Hologrammfolie."

NFC

NFC steht kurz für Near Field-Communication (auf Deutsch „Nahfeld-Kommunikation“). Wie bei Bluetooth handelt es sich hierbei um eine kontaktlose Technologie, die für die direkte Datenübertragung an Kartenlesegeräte mittels Kurzstrecken-Funkwellen verwendet wird. Genau wie über Bluetooth können Anwender mit dieser Technologie Bilder oder Video- und Audioinhalte übertragen, aber darüber hinaus auch ihr Mobiltelefon an entsprechend ausgerüsteten Kassen wie eine EC-Karte verwenden, in Geschäften Treuepunkte sammeln oder in diversen Verkehrsmitteln bezahlen.

NFC

Branchenterminus: Near Field Communication (Nahfeldkommunikation)
Eine auf Standards basierende Kommunikationstechnologie, mit der das Gerät für die Genehmigung von Zahlungen, für Zutrittsdienste und für den Informationsabruf aus der unmittelbaren Umgebung verwendet werden kann.

NotaMaster

Modulare Familie von Sensoren sicheren Nachweis von absolut fälschungssicheren Merkmalen sowie zur Erkennung von Druckfehlern.

NotaPack

System von G&D zur zugriffsicheren Verpackung von Banknotenbündeln in transparenter Schrumpffolie.

NotaScan

Modulare Familie von Sensoren für die Bewertung von Echtheit und Fitness.

NotaScan Image

Sensor von G&D für das Scannen des Druckbilds der Banknote in 4 Spektralbereichen zur Erkennung von Stückelung, Orientierung, Echtheit, Verschmutzung und Defekten sowie zum Lesen der Seriennummer.

NotaScan Ink

Sensor von G&D für die Echtheitserkennung von Banknoten durch Messung der erweiterten Infraroteigenschaften von speziellen Druckfarben.

NotaScan Profile

Sensor von G&D für die Dickenmessung von Banknoten zur Erkennung von Mehrfachabzügen, Klebestreifen, Rissen, Löchern und Eselsohren.

Numeron

Kompaktes Tabletop-Banknotenbearbeitungssystem von G&D für die Echtheits- und Fitnesserkennung von Banknoten, u.a. zur Depositverifizierung im Cash Center

Numeron CV

Kompaktes Tabletop-Banknotenbearbeitungssystem, von G&D, konzipiert für kleinere Mengen von Banknoten, zum Einsatz insbesondere in Bankfilialen und am Point of Sale (CV = Commercial Version)

O&M

Operation and Maintenance, Betrieb und Wartung eines Produkts.

OATH

Die „Initiative for Open Authentification (OATH)“ ist eine branchenübergreifende Zusammenarbeit zur Entwicklung einer offenen Referenzarchitektur mit offenen Standards, um die Verwendung starker Authentifizierungsverfahren zu fördern.

OBIS

Abkürzung für "Optisches Banknoteninspektionssystem".

System zur Qualitätsprüfung von neuen Banknoten als Komponente der BPS 2000 OBIS, vor allem zur Erkennung von Druckfehlern.

OEM

Abkürzung für „Original-Equipment-Manufacturer“, gemeint ist damit der Erstausrüster. Beispiele für OEM-Module von G&D sind LBCI, Lobby® 90 und BIM 20x0. Diese werden von den Integratoren bzw. den Geräteherstellern in den Endgeräten (den „Hosts“) installiert.

OEM Modul

OEM-Module werden in vollständige Systeme integriert, wie z.B. Bargeldeinwurf-Module in Fahrkarten- oder Bankautomaten.

Origination

Die Umsetzung eines Designs in ein Werkzeug für die Herstellung von Sicherheitselementen.

OTA

OTA ist die Abkürzung für „Over-the-Air“. Sie definiert den Übertragungs- und Empfangsstandard von anwendungsbezogenen Informationen in drahtlosen Kommunikationssystemen. OTA wird generell für die Übertragung von SMS-Kurznachrichten und zukünftig auch für die neue NFC-Technologie verwendet, um die Sicherheit der Datenübertragung zu garantieren.

OTA

Over-the-Air, ein Begriff, der verwendet wird, um den Einsatz des Mobilfunknetzes zur Verwaltung von Benutzerausrüstungen oder mobiler Stationen zu beschreiben.

OTAP

Over-the-Air Provisioning

Siehe: Provisioning

OTW

Over-the-Wire, ein Begriff, der die Verwaltung mobiler Geräte über eine drahtgebundene Verbindung beschreibt.

OVD

Akronym für „Optically Variable Devices“; hierunter versteht man Sicherheitselemente mit optisch variablen Oberflächen wie z. B. Hologramm, irisierender Effekt, ColourShift, Moiré Magnifyer etc.

OVI

Akronym für "optically variable ink".

OVS

Akronym für „Optisch Variabler Streifen“ (engl.: Optically Variable Stripe).

Siehe auch OVD."

Passive Authentifizierung

Die passive Authentifizierung basiert auf dem kryptografischen Mechanismus der digitalen Signatur. Dieses Verfahren weist nach, dass die logische Datenstruktur (LDS) und das Dokumentenzertifikat geprüft und nicht verändert wurden. Die passive Authentifizierung kann jedoch das exakte Kopieren oder das Austauschen des Chips nicht verhindern.

Patch, Hologramm

Mit Hologramm verprägte Transferfolie, aus der mittels eines Stempels unter Druck und Hitze aus der Hologrammfolie das Motiv herausgeprägt wird.

PCVS

Abkürzung für "PC Verification Station".

PC-basierte Arbeitsstation und Tool zur Verifizierung von elektronisch übermittelten Protokollen der BPS-Maschinen durch die Überprüfung des Message Authentication Code (MAC).

PDS

Abkürzung für "Pneumatic Delivery System".

Vorrichtung zum sicheren Transport von Banknotenbündeln in einem abgeschlossenen Rohrsystem, z.B. von der BPS-Maschine zu einer BDS-Anlage.

PEAK

Das besondere an dem Banknotensicherheitsmerkmal PEAK (Printed Embossed Anicopy Key) ist sein Herstellungsprozess, bei dem das Banknotenpapier ausschließlich bedruckt und geprägt wird. Feine Linienstrukturen in ausgewählten Farbtönen werden im Stichtiefdruckverfahren so verprägt, dass ein dreidimensionales, optisch variables Bild entsteht. Je nach Blickwinkel werden verschiedene Informationen und Farben sichtbar.

Pecuron

Bezahlterminal von G&D für den Einzelhandel zur Abwicklung des Bezahlvorgangs des Kunden mit Banknoten, Münzen, Gutschein, Karte.

PIDSY

Post Identification System – die Rückverfolgungs-Software registriert die spezifischen Merkmale jeder in einem Einzahlungsterminal angenommenen Banknote. Diese werden zusammen mit den Transaktionsdaten des Einzahlers im Einzahlungs- oder Recyclingautomaten gespeichert. Wird eine Fälschung festgestellt, besteht die Möglichkeit, die Daten dieser Fälschung mit den Ursprungsdaten der Einzahlung zusammenzuführen. So lässt sich die Spur der Herkunft der Fälschung verfolgen.

PIN

Steht für „Personal Identification Number“, eine andere Bezeichnung für „Identifizierungsnummer“ oder „personenbezogene Kodenummer“. Ein PIN ist eine geheime Nummer, die bspw. für die Aktivierung einer Mobiltelefonkarte verwendet wird. Das Telefon kann erst nach der Aktivierung durch diesen Code verwendet werden.

PKI

PKI steht kurz für „Public-Key-Infrastruktur“. Das System verwendet einen öffentlichen sowie einen privaten Schlüssel, um Daten digital zu signieren und zu verschlüsseln. Es erstellt außerdem einen sichere Kette von Zertifikaten (Zertifizierungspfad), um Daten im Internet zu schützen.

PKI

Public Key Infrastructure, eine Form der Nachrichtenverschlüsselung mit zwei Schlüsseln, davon ein öffentlicher und ein anderer, der privat verwendet wird, um die Nachricht zu entschlüsseln.

Planchetten

Plättchen in runder oder mehreckiger Form, die vollflächig oder innerhalb eines definierten Streifens ins Papier eingebracht werden. Planchetten können je nach Ausgestaltung unterschiedliche optische Eigenschaften haben, z. B. fluoreszierend, irisierend, Microtext. Sind heute kaum mehr auf Banknoten vertreten.

Plastikbanknote

Das Trägermaterial der Banknote besteht aus Kunststoff-Folie (Polymer) – im Gegensatz zu klassischen Banknoten aus Baumwolle. Siehe auch Polymerbanknote oder Kunststoffbanknote.

PMI

Abkürzung für "Person Machine Interface" – Bedienterminal für die Dateneingabe beim Numeron.

Pole

Eine verdeckte, für das bloße Auge nicht sichtbare Information, die unter speziellen Lichtverhältnissen sichtbar gemacht werden kann. Pole ist ein sehr wirksames Sicherheitselement gegen Fälschung. Pole ist ein einfaches und gleichzeitig sicheres Element zur Anwendung am Point of Sale.

Polymerbanknote

Das Trägermaterial der Banknote besteht aus Kunststoff-Folie (Polymer) – im Gegensatz zu klassischen Banknoten aus Baumwolle. Siehe auch Plastikbanknote oder Kunststoffbanknote.

POS

Abkürzung für "Point of Sale".
Verkaufsort / Kasse; Ort an dem die Banknote den Besitzer wechselt oder mit elektronischen Mitteln bezahlt wird.

Positivtext

Text auf hellem (transparentem) Hintergrund.

Prägehologramm

Siehe Hologrammprägung.

Primer, Papierprimer

Typischerweise im Siebdruck aufgebrachte Füllschicht auf Banknotenpapier zur Glättung der Kontaktfläche zur Folienapplikation. Sie kann lumineszierende und / oder maschinenlesbare Eigenschaften beinhalten.

Provisioning

Vorgang, bei dem ein Gerät, beispielsweise eine SIM-Karte oder ein Endgerät, mit Daten versorgt wird, beispielsweise Einstellungen, Anwendungen oder Software-Upgrades.

Provisioning protocol

Zwischen dem System und dem zu versorgenden Endgerät verwendetes Protokoll.

QCD

Abkürzung für "Quality Control Device".

QICC

Abkürzung für "Quality Inspection Control Center".

Arbeitsplatz und Datenhaltungssystem für die Steuerung der BPS 2000 OBIS.

Radio Frequency Identification (RFID – Funkfrequenzidentifikation)

RFID ist ein auf der Funkfrequenztechnologie basiertes Identifikationsverfahren. Das heißt, es ist kein direkter Kontakt erforderlich.

RAM

Remote Application Management von Anwendungen wie durch GlobalPlatform.

Recyclingautomat

Ein SB-Automat, der eingezahlte Banknoten eines Kunden annimmt, diese BN auf Umlauffähigkeit prüft, sortiert und im Falle einer nachfolgenden Transaktion eines zweiten Kunden umlauffähige BN wieder auszahlen kann.

Regenbogenfluoreszenz

Fluoreszenz, die nach Anregung mit UV-Licht in Regenbogenfarben leuchtet.

Registrierte Platzierung

Positionierung eines Sicherheitselements oder Sicherheitsdrucks in definierter XY-Position, z. B. auf der Banknotenfläche.

Reißfestigkeit

Ein Maß für die Festigkeit von Substraten in kN/m nach ISO 1924.

Remote Access

Remote Access bezeichnet die Möglichkeit, von außerhalb eines Gebäudes Zugang zu einem Computer zu bekommen, Informationen von diesem abzufragen oder ihn virtuell anzugreifen.

Retractfach

In dieses Fach eines Einzahlungsterminals werden BN abgelegt, welche nach Abbruch einer Transaktion (versehentlich) nicht vom Kunden entnommen wurden.

Ries

Abgepackte Einheit von einer bestimmten Anzahl Papierbogen (z. B. 500 Bogen).

Roaming

In der drahtlosen Telekommunikation bezeichnet „Roaming“ die Möglichkeit, in einem anderen Netz als dem eigenen zum selben Preis Internetzugang bekommen zu können. Es kann als erweiterter Verbindungsdienst gesehen werden.

RS

Abkürzung für "Reconciliation Station".
Handnacharbeitsplatz für den Rückweisungwickel der BPS-Maschine

Rückweisungsfach

Separates Ausgabefach einer Bearbeitungsmaschine, in das nicht erkannte bzw. fälschungsverdächtige Banknoten abgelegt werden.

Rückweisungsrate

Banknoten, die von der BPS-Maschine nicht erkannt werden, werden in das Rückweisungsfach abgelegt. Die Rückweisungsrate ist das Verhältnis zwischen Rückweisungen und eingegebenen Banknoten. Siehe "Acceptance rate"

Rückweisungswickel

Im Rückweisungswickel der BPS-Maschine werden fälschungsverdächtige und nicht messbare Banknoten für die spätere Nachbearbeitung aufbewahrt.

Rundsieb-Wasserzeichen

Auch echtes oder mehrstufig moduliertes Wasserzeichen genannt. Dieses zeichnet sich durch eine hohe Abbildungsgenauigkeit aus und ist in der Lage, zur Abbildung von Motiven in Tonwertstufen darzustellen, z. B. bevorzugt zur Abbildung von Portraits in Banknotenpapier.

Siehe auch Langsieb-Wasserzeichen.

S@T

SIM Alliance Toolkit
Ein DSTK-Client.

S@tlet

Ein auf S@t-Clients benutztes Applet.

SAT

Site Acceptance Test = Endabnahme der Maschine beim Kunden.

SAT

SIM Application Toolkit

Siehe auch: STK

SB-Automation

Selbstbedienungs-Automaten, z.B. in Banken zu finden (Geldausgabe und Geldeinzahlungsmaschinen).

Schmalbahn

Die Längsorientierung der Papierfasern läuft auf die kurze Bogenseite zu. Standard im kommerziellen Druck. Siehe auch Breitbahn.

Schnipsel

Schnipsel entstehen bei der Vernichtung/Zerkleinerung von Banknoten. Shreddermesser mit Längsschnitt und Querriss erzeugen dabei Schnipsel mit gleichmäßiger Form, rechteckig und geraden Kanten, Granulatoren erzeugen Schnipsel in unterschiedlichen Größen/Formen und mit unregelmäßigen Rändern.

SCWS

Smart Card Web Server
Verwaltung von auf Smart Cards basierenden Webanwendungen.

Secure Element

Sichere Elemente sind in Ihr Mobiltelefon integrierte Komponenten, die wichtige Daten wie den PIN-Code, Bilder, SMS und mehr schützen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil in der Entwicklung neuer Technologien wie NFC, da solche Daten äußerst sensibel sind. Es gibt 3 sichere Elemente: MicroSD-Karte, integrierte SIM.

Secure Voice

Die Bezeichnung steht für die Verschlüsselung von Sprachkommunikation wie Radio oder Telefon.

Sensor

Gerät das die physikalischen Eigenschaften einer Banknote auf eine oder mehrere Arten messen kann.

SET

Der „Secure Electronic Transaction“-Standard ist ein Protokoll für den elektronischen Zahlungsverkehr und die Durchführung sicherer Kreditkartenzahlungen über das Internet. Er wurde von Visa und MasterCard entwickelt. SET setzt nicht automatisch voraus, dass der Zahlende eine Chipkarte besitzt, da Transaktionen komplett elektronisch über die Internetsoftware auf einem PC durchgeführt werden können.

Shredder

Vorrichtung zum Zerschneiden oder Zerreissen von Banknoten in Schnipsel. BPS-Maschinen vernichten die Banknoten online mit einem Shreddermesser. BDS-Anlagen vernichten die Banknoten offline mit einem Granulator. Die Schnipsel müssen so klein sein, dass die Banknoten nicht mehr zusammengesetzt werden können.

Sicherheitsfaden

Ein in Sicherheitspapier eingebetteter Folienstreifen mit integrierten Sicherheitselementen, typischerweise in der Breite von 0,8–5 mm. Es gibt vollständig eingebettete Fäden und Fensterfäden. Für die Einbettung wird bevorzugt eine Rundsieb-Papiermaschine benutzt. Sicherheitsfäden können im Allgemeinen mit optischen und funktionalen Oberflächen versehen werden, wie z. B. Negativtext durch bereichsweise Demetallisierung, Hologramm, ColorShift, Magnetdruck, Fluoreszenz, Leitfähigkeit usw.

Sicherheitsfolie

Auf die Substratoberfläche applizierte Folie mit unterschiedlich optisch wirksamen Effekten, wie z. B. Hologramm, ColorShift, Demetallisierung, und Kombinationen unterschiedlicher optisch variabler Oberflächen.

Sicherheitslevel

Klassifizierung von Sicherheitselementen je nach ihrer Verwendung. In der Regel gibt es drei Klassen:

1. die Öffentlichkeit – ohne Hilfsmittel

2. Spezialisten mit Hilfsmitteln und kommerzielle Banken

3. Zentralbanken

Sicherheitsmerkmale

Sammelbegriff für Sicherheitsmerkmale. Elemente auf Banknoten und Sicherheitsdokumenten mit dem Ziel der Echtheitserkennung und des Fälschungsschutzes.

Sicherheitspapiere

Gegen missbräuchliche Nachahmung gesicherte Papiere, die nicht allgemein verfügbar sind. Dazu zählen z. B. Papiere für Pässe, Schecks und andere Dokumente.

Sicherheitsstreifen

Siehe Hologrammstreifen.

Siebdruck

Druckverfahren zum Aufbringen von verhältnismäßig dicken Farbschichten im Rollen- und Bogendruck. Im Banknoten- und Sicherheitsdruck typischerweise für das Aufbringen von Effektfarben eingesetzt, z. B. irisierende Effekte.

SIM

SIM ist die Abkürzung für „Subscriber Identity Module“ (auf Deutsch „Teilnehmer-Identitätsmodul“). SIM-Karten sind kleine Chipkarten, die in allen Mobiltelefonen verwendet werden. Eine SIM-Karte enthält eine große Menge personalisierter Daten des Teilnehmers wie die Benutzeridentität, die Telefonnummer, Kontakte, etc. Eine SIM-Karte ist nicht fest mit einem Mobiltelefon verbunden, sodass der Verbraucher die SIM-Karte leicht aus seinem Telefon herausnehmen, sie in ein anderes Telefon einsetzen und dennoch seine Daten behalten kann.

SIM

Subscriber Identity Module
Wenn nicht speziell anders erwähnt, wird SIM auch für USIM und ISIM verwendet.

SIM-Wechsel

Austausch einer alten SIM-Karte gegen eine andere SIM-Karte (derselbe Teilnehmer, dasselbe Abonnement) im Endgerät.

Siehe auch: ADD

SM

Short Message (Kurznachricht).

Siehe auch: SMS

Smart Card

SmartCard ist ein anderer Ausdruck für Mikroprozessorkarte. Er steht für eine Chipkarte, die "smart", also schlau ist, weshalb Speicherkarten nicht mehr unter diesen Überbegriff fallen.

SmartTrust

Die Produktfamilie von Giesecke & Devrient für die Over-the-Air-Verwaltung von mobilen Endgeräten, SIMs und mobilen Mehrwertdiensten.

SMS

Short Message Service, ein Nachrichtendienst in Mobiltelefonnetzen.

Specimen

Englischer Begriff für Muster; Specimen Banknote = Muster- / Werbebanknote

Spiralstapler

Spiralförmig gestaltetes "Rad", das die Banknoten nach dem Bearbeitungsvorgang abbremst und nacheinander ablegt. Häufig verwendet als Symbol unserer BPS-Systeme.

SS7

Signaling System Number 7
Gemäß ITU-T Q.700 Serie. Protokollstapel, die von Telefongeräten verwendet werden, beispielsweise Vermittlungsanlagen, und vor allem PLMNs für alle Mobilitätsdienste.

STARCOIN®

STARCOIN® ist der Name des elektronischen Zahlungssystems von G&D. Es verwendet Karten und Terminals sowie Hintergrundadministrations- und Abrechnungssysteme. Mithilfe von STARCOIN® können Zahlungen sowohl mit elektronischen Geldbörsen als auch mit elektronischen Schecks durchgeführt werden. Das System kann an die individuellen Bedürfnisse jeder Geschäftsumgebung angepasst werden.

Starcos

STARCOS® ist ein erprobtes und getestetes Betriebssystem für Chipkarten und das Arbeitstier vieler Chipkarten-Anwendungen. Die erste STARCOS®-Version wurde 1987 von G&D entwickelt. Dank seines topaktuellen Aufbaus können mehrere Anwendungen auf einer einzelnen Karte installiert und komplett unabhängig voneinander gepflegt werden. STARCOS® ist für diverse Chipkarten-Microcontroller verfügbar und bietet die volle Bandbreite an Befehlen nach ISO- und EMV-Standards, sowie von G&D weiterentwickelte Befehle. Im Einklang mit G&Ds Philosophie hinsichtlich Sicherheit bietet selbst die einfachste Version symmetrische Triple-DES-Verschlüsselung, die jeder bekannten Form von Angriffen standhält.

STEP

STEP (Shimmery Twin Effect Protection) ist eine optisch variable Farbe auf Basis von Flüssigkristallpigmenten. Unterschiedliche Blickwinkel erzeugen aufgrund optischer Effekte unterschiedliche Farbeindrücke.

Stichtiefdruck

Spezielles Hochsicherheitsdruckverfahren z. B. für Banknoten und Sicherheitsdrucke. Das Ergebnis dieser Drucke zeichnet sich durch die besondere Art der Farbverprägung aus. Auf Banknoten ist dieser Druck durch seine Erhebung fühlbar (Taktilität). Siehe auch Intagliodruck.

STK

SIM Toolkit oder SIM Application Toolkit
Eine Gruppe von Befehlen und Prozeduren für die Verwendung zwischen der SIM-Karte und dem Endgerät, zusätzlich zu denen, die in GSM 11.11 und 3GPP TS 51.011 definiert sind: “Specification of the Subscriber Identity Module –Mobile Equipment (SIM – ME) Interface”.

Siehe auch: Wib

Subscriber

Eine Person mit einem Abonnement, die durch eine IMSI in einem Mobilfunknetz identifiziert wird.

Substrat

Trägermaterial für den Druck von Wertdokumenten, z. B. Baumwollpapier für Banknoten.

Synthec

Banknoten- / Sicherheitspapier mit Synthesefaseranteil. Der Anteil an Synthesefasern sorgt für erhöhte mechanische Stabilität und verleiht dem Substrat die notwendige Festigkeit für längere Umlaufzeiten.

TAC

Type Allocation Code
Die ersten acht Stellen in einer IMEI eines Endgeräts, das in einem Mobiltelefonnetz verwendet wird und das Modell sowie die Herkunft des Endgeräts angibt.

Taktilität

Die fühlbare Eigenschaft eines Gegenstands. Taktile Sicherheitsmerkmale werden bei Banknoten durch das Stichtiefdruckverfahren erzeugt. Siehe Intagliodruck, Haptik.

Tap2Pay

Tap2Pay ist der Name eines in Oslo durchgeführten NFC-Pilotprojekts, bei dem Informationen zu den Kauferfahrungen von 250 Verbrauchern gesammelt werden.

Token

Die Bezeichnung „Token“ bezieht sich meist auf ein Sicherheits-Token. Ein Sicherheits-Token wird für die Authentifizierung der elektronischen Identität des Halters des Tokens verwendet. Technologien dieser Art ersetzen oder ergänzen die Verwendung von Passwörtern.

TonerFix

Hochsicherheitspapier für fälschungssichere Dokumente, die speziell für die Personalisierung mittels Laserdruck geeignet sind.

Transferfolie

Auf ein Sicherheitspapier applizierter Streifen, dessen Trägerfolie während des Applikationsvorgangs abgezogen wird. Üblicherweise sind diese Streifen zusätzlich mit optisch variablen Effekten ausgestattet.

Siehe Hologrammstreifen.

Transparent EF

Transparent Elementary File (Transparente Elementardatei)
Bzw.: Transparent File
Im SIM-Kartendateisystem enthalten. Eine Binärdatei, die Informationen unterschiedlicher Länge an jedem Speicherort speichern kann. Es handelt sich um eine unstrukturierte Datei, auf die nach dem Zufallsprinzip zugegriffen wird.

Siehe auch: EF

TSM

TSM ist die Abkürzung für „Trusted Service Management“. Sie bezeichnet eine Institution, die zwischen einer Bank und einem mobilen Gerät vermittelt. TSM wird eine bedeutende Rolle nach dem weltweiten Start von NFC spielen, weil es die Sicherheit Ihrer Daten erhöht und Sie gegenüber der Bank als tatsächlichen Besitzer des Geräts identifiziert, über das eine Transaktion durchgeführt werden soll.

TSM

Trusted Services Manager, eine Rolle im NFC-Ökosystem, die einen unabhängigen, sicheren Kanal für Diensteanbieter bereitstellt, damit sie Endbenutzer einfach mit Diensten versorgen können.

TWIN

Für Fälscher kaum zu durchschauen: das transparente Banknoten-Durchsichtsfenster TWIN (Transparent secure WINdow technology). TWIN-basierte Merkmale lassen sich einfach erkennen und sind dazu nur schwer zu imitieren.

UICC

Smart Card, die sich an die vom ETSI Smart Card Platform-Projekt verfassten und gepflegten Spezifikationen hält.
UICC ist weder eine Abkürzung noch ein Akronym.

Umlauf

Beschreibung des Lebenszyklus von Banknoten beginnend mit der Ausgabe bis zu ihrer Vernichtung.

Umlauffähigkeit

Qualität von Banknoten. Siehe auch: Zustandserkennung und Fitness.

UMTS

UMTS ist die Abkürzung für „Universal Mobile Telecommunications System“. Sie bezeichnet einen 3G-Standard für höhere Datenübertragungsraten. Dieser wird seit 2005 weltweit genutzt.

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System, ein Standard der dritten Generation für Mobiltelefonnetze.

USB

USB ist die Abkürzung für „Universal Serial Bus“. Hierbei handelt es sich um eine Hardware-Schnittstelle, die verwendet wird, um Peripheriegeräte an einen Computer anzuschließen. In den meisten Fällen wird USB für die Datenübertragung von einem Peripheriegerät auf einen Computer verwendet. Es kann auch dazu dienen, die Gleichstrom-Energieversorgung eines Peripheriegerät sicherzustellen. Beispiel: Aufladen von Akkus.

USIM

USIM steht kurz für „Universal Subscriber Identity Module“. Dabei handelt es sich um eine SIM-Karte, die für die Unterstützung von UMTS in 3G-Netzwerken entwickelt wurde.

USIM

Universal Subscriber Identity Module: Zum ersten Mal von Mobilnetzen der dritten Generation verwendet.

USSD

Unstructured Supplementary Service Data
Kann als alternativer Servicekanal für mobile Mehrwertdienste verwendet werden, die von Mobilnetzbetreibern angeboten werden.

varifeye

Innovatives Fenster-Sicherheitselement in Banknoten auf der Basis von Fenstern im Substrat, die mit einer Laminatfolie geschlossen werden. Diese ist üblicherweise mit weiteren optisch variablen Effekten von Hologrammfolien ausgestattet.

varifeye C2

"Fenster-Sicherheitselement in Banknoten mit deutlichem Motivwechsel bei unterschiedlichen Betrachtungssituationen. "

varifeye Magic

Fenster-Sicherheitselement in Banknoten mit mikrooptischen Elementen.

varifeye Pixel

Fenster-Sicherheitselement in Banknoten, bei dem das in Bereiche aufgeteilte Motiv (Pixel) bei Änderung von weißem auf schwarzen Hintergrund erkennbar wird.

Vereinzeler

Einrichtung in der Maschine, zum Abziehen einzelner Banknoten vom Banknotenstapel. Der Vereinzler kann bei einfachen Maschinen auf rein mechanischen Prinzipien beruhen (Reibvereinzler), oder bei hochwertigen BPS-Maschinen mit Luftunterstützung arbeiten (Saugbandvereinzler, Saugluftvereinzler).

Virtual Machine (VM)

Die Softwaresimulation eines Mikroprozessors, die normalerweise über ihre eigenen Opcodes (Befehlskodes) für Geräteanweisungen und einen simulierten Adressbereich verfügt. Mithilfe von virtuellen Maschinen kann Software generiert werden, die unabhängig von den Funktionen einer bestimmen Hardware ist. So kann bspw. der virtuelle Adressbereich einer VM um ein Vielfaches größer sein als der von der Hardware zur Verfügung gestellte Adressbereich. In Java-Umgebungen wird die geschlossene Umgebung der VM häufig als „Sandbox“ bezeichnet.

VPLMN

Visited Public Land Mobile Network, das Mobilfunknetz, das außerhalb des Abdeckungsbereichs des PLMN (Public Land Mobile Network) des Teilnehmers verwendet wird.

VPN

Abkürzung für "Virtual Privat Network". Im Zuge des Internet-Booms wurden VPNs (virtuelle private Netzwerke) zu einem wichtigen Bestandteil der Infrastruktur von Unternehmensnetzwerken. Die interne Datenübertragung eines Unternehmens erfolgt über ein bestehendes öffentliches Netzwerk. Die Daten werden dabei für die Übertragung verschlüsselt. Die Schlüsselpaare sind nur den Absendern und Empfängern bekannt. Die verschlüsselten Datenpakete werden normalerweise in TCP/IP-Pakete zusammengefasst. Dieses Verfahren wird als „TCP/IP-Tunneling“ bezeichnet. Es erlaubt weiterhin die Übertragung von NetBIOS- oder IPX-Datenpaketen über das Internet. Siehe auch: Remote Data Transmission (RDT), Verschlüsselung, TCP/IP.

WAP

Wireless Application Protocol

Wasserzeichen, Elektrotypen

Siehe Wasserzeichen, HighLight.

Wasserzeichen, Highlight

Synonym für Elektrotype, E-Type, engl. Electrotype Watermark; wird während der Blattbildung erzeugt und dient der besonderen Hervorhebung wichtiger Informationen. Diese Art von Wasserzeichen ist sehr hell (weil dünn) und klar (weil „scharfkantig“). Beispiel: Angabe des Wertes der Banknote bei den Euro-Banknoten im Wasserzeichen.

Wasserzeichen, Langsieb

Auch Moulette-Wasserzeichen genannt, hergestellt mit Langsieb-Papiermaschinen, in denen nach der Blattbildung über eine Egoutteur-Walze mit Motiven das Faservlies zu Zeichen verdichtet oder verdrängt wird. In Durchsicht erscheint das Ergebnis als einfaches Hell-Dunkel-Wasserzeichen. Der typische Einsatz ist bei kommerziell verfügbaren Druck- und Schreibpapieren.

Siehe auch Rundsieb-Wasserzeichen.

Wasserzeichen, Rundsieb

Siehe Rundsieb-Wasserzeichen.

Wasserzeichen, vollflächig

Über die Papierfläche gleichmäßig verteilte Wasserzeichenmotive.

Wasserzeichen

Ein Wasserzeichen entsteht bei der Papierherstellung durch unterschiedlich dicke Papierstellen – jeweils dicker oder dünner als die Umgebung, sodass in Durchsicht ein Graustufenbild zu erkennen ist. Bei Banknoten werden dreidimensional wirkende Wasserzeichen im Rundsiebverfahren platziert eingebracht.

Wib

Der für SmartTrust Wib verwendete allgemeine Begriff.
Ein Übersetzungsprogramm, das eine Ausführungsumgebung für Wiblets und einen Mechanismus für die Verwaltung von menübasierten Services bereitstellt.

Wiblet

Eine in der SmartTrust Wib-Laufzeitplattform ausgeführte Anwendung.

WML

Wireless Markup Language

WPKI

iWireless Public Key Infrastructure, eine Form der PKI in Mobiltelefonnetzen.

Siehe: PKI

Zustandserkennung

Prüfung der Banknoten hinsichtlich Verschmutzung, Graffiti, Papierqualität (Lappigkeit), Risse/Löcher, Eselsohren etc. Sortierung nach 3 Kategorien:

  • ATM-fit = sehr gute Qualität, zum Einsatz in Geldausgabeautomaten geeignet.
  • Umlauffähig = Banknoten, die noch in Ordnung sind und erneut in den Bargeldkreislauf ausgegeben werden können
  • Nicht umlauffähig = Banknoten schlechter Qualität, die vernichtet werden.

Siehe auch: Fitness.

Zwischenkasse

In der Zwischenkasse werden Banknoten nach der Eingabe im Einzahlungsterminal zwischengespeichert. Entscheidet sich der Einzahler für den Abbruch des Vorgangs, können die Banknoten wieder ausgegeben werden.

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