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MAC Der MAC (message authentication code – Datensicherungscode) ist eine kryptografische Prüfsumme über Daten, mit der Manipulationen dieser Daten während der Übertragung erkannt werden können. Werden Daten während ihrer Ablage in einem Speicher mit einem MAC geschützt, so spricht man von einer CCS (cryptographic checksum).
Magnetkarte Eine oft verwendete und sachlich nicht korrekte Kurzform des Begriffs Magnetstreifenkarte (siehe Magnetstreifenkarte).
Magnetische Eigenschaften ermöglichen die automatische Banknotenbearbeitung und werden i.d.R. mit dem Sicherheitsfaden oder Druckfarben kombiniert. Siehe IMT
Magnetstreifenkarte Karte mit einem Magnetstreifen, auf dem Daten geschrieben und wieder gelesen werden können. Der Magnetstreifen enthält meist drei Datenspuren mit unterschiedlicher Datenaufzeichnungsdichte. Spur 1 und 2 werden nach der Ausgabe an den Kartenbenutzer nur mehr gelesen, und Spur 3 darf auch im Feld noch geschrieben werden. Die magnetische Eigenschaft des magnetisierbaren Materials kann entweder hoch- oder niederkoerzitiv sein.
Mag-Track/Text sind Varianten von magnetischen Ausstattungen für Sicherheitsfäden.
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Markenschutz Für den wirkungsvollen Markenschutz entwickelt G&D maßgeschneiderte Konzepte und individuelle Systemlösungen entsprechend den ganz speziellen Anforderungen jedes Produktes. Die Palette von Technologien und Sicherheitselementen garantiert, dass sich jedes Produkt zweifelsfrei von einer Fälschung unterscheiden lässt. Die Konzepte von G&D bieten nicht nur Schutz vor Fälschungen, sondern ermöglichen zudem die lückenlose Kontrolle von Vertriebswegen und helfen, das Image der Marke dauerhaft abzusichern.
Maschinenlesbarkeit ist die Eigenschaft, Banknoten automatisch zu bearbeiten und auf ihre Echtheit hin zu prüfen.
Master-Slave-Authentifizierung Der Zweck einer Authentifizierung ist die Überprüfung der Identität und Authentizität eines Kommunkationspartners. Die Kommunikation mit der Chipkarte wird immer vom Terminal angestoßen, die Karte reagiert damit nur auf die Kommandos des Terminals. Sie sendet also nie ohne äußeren Anstoß Daten. Daraus ergibt sich ein reines Master-Slave-Vehalten, mit dem Terminal als Master und der Karte als Slave.
MF Das Master File im Dateisystem einer Chipkarte ist ein besonderes DF. Es ist das Wurzelverzeichnis des Dateibaums und wird automatisch nach einem Reset der Chipkarte selektiert.
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Middle-Office Prozesse - Auftragsbearbeitung - Kartenhandling/Falschgeldhandling - Sicherheit/Revision - Archivierung - Gerätemanagement - Rechnernetz/ Rechenzentrum
MIFARE-Standard®/ MIFARE®-Emulation Mifare ist eine weltweit genutzte kontaktlose Chipkartentechnologie. Es entspricht dem ISO 7810 bzw. ISO 14443A Standard. Die Standardkarte arbeitet in einer Distanz von bis zu 10 cm und nutzt dabei eine Frequenz von 13,56 MHz.
Mikrocontroller Das Kernstück des Chips in einer "SmartCard", ist der (8-Bit)-Prozessor (CPU), der von vier weiteren Funktionsblöcken, drei Speichern – dem ROM, dem RAM, dem EEPROM – und einer Verbindung zur äußeren Welt – dem I/O-Port – umgeben ist. Ein Datenbus überträgt die Daten intern. Alle Elemente gemeinsam ergeben den Mikrocontroller. Er steuert, initiiert und überwacht alle Aktivitäten. Es handelt sich um einen vollständigen 8-Bit-Rechner, auch wenn seine Gesamtfläche in der Regel 25 Quadratmillimeter nicht übersteigt.
Mikroprozessorkarte Eine Mikroprozessorkarte ist eine Karte mit Chip, welcher einen Mikrocontroller mit CPU, flüchtigem (RAM) und nichtflüchtigem (ROM, EEPROM, ...) Speicher besitzt. Mikroprozessorkarten können noch einen numerischen Coprozessor (NPU) haben, um Public-Key-Kryptoalgorithmen schnell ausführen zu können. Diese Art von Karten werden manchmal auch Kryptokarten oder Kryptocontrollerkarten genannt.
Minutienbasiertes Verfahren In der Fingerprint-Biometrie gibt es unterschiedliche Verfahren zum Vergleich von Fingerabdrücken. Prinzipiell lassen sich diese Verfahren in minutienbasierte und Mustervergleichsverfahren (pattern matching) klassifizieren. Bei einem Minutien-Vergleich werden charakteristische lokale Punktmuster verglichen, während Mustervergleichsverfahren Übereinstimmungen in globalen oder makroskopischen typischen Mustern im Fingerbild suchen. Der Minutienvergleich ist das Standardverfahren, welches bei Polizeibehörden und vor Gericht zum Einsatz kommt. Minutien wurden von Sir Francis Galton 1892 definiert.
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MIS MIS ist ein Management-Informations-System zur Datenanalyse unternehmensweiter Informationen. Die aufbereiteten Daten dienen u.a. als Grundlage für strategische Entscheidungen im Unternehmen.
MM (Moduliertes Merkmal) Manipulationen der auf der Magnetpiste gespeicherten Daten müssen erkennbar sein. Dazu wurde von G&D das unsichtbare maschinenlesbare Merkmal entwickelt. Jede deutsche ec-Karte ist mit diesem individuellen, unsichtbaren Merkmal ausgestattet. Entsprechende Erkennungsmodule im Geldausgabeautomaten prüfen die Existenz des Merkmals und vergleichen die gespeicherten Informationen mit den Daten auf der Magnetpiste. Manipulationen oder "Raubkopien" werden sofort erkannt. (siehe auch ec-Karte)
Modem Abkürzung für "MODulator/DEModulator" • Gerät zur Datenfernübertragung, das eine Verbindung zu einer Gegenstation aufbaut, Signale, die vom Computer kommen, in Töne umsetzt, diese zur Gegenstation sendet und - auf der anderen Seite der Leitung eingesetzt - die empfangenen Töne wieder in maschinenverständliche Signale zurückübersetzt (moduliert).
Modul Der Träger und die Halterung für ein Die mit darauf angeordneten Kontaktelementen wird als Modul bezeichnet.
Modulhersteller Eine Instanz, die Dice in Module einbaut und eine elektrische Verbindung durch Bonden mit den Kontaktelementen herstellt.
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Monetty® 40 Banknotenzählmaschine, die auch eine Sicherheitsprüfung für Magnetismus und im UV-Bereich durchführen kann.
Monoapplication-Chipkarte Der Begriff Monoapplication-Chipkarte sagt aus, dass sich auf einer Chipkarte nur eine Anwendung befindet.
monofunktionale Chipkarte Prozessorchipkarten, deren Betriebssystem nur eine einzige Anwendung unterstützt und unter Umständen sogar auf diese Anwendung hin optimiert wurde. Verwaltungsfunktionen für Anwendungen (z. B: Generieren und Löschen von Dateien) werden von monofunktionalen Chipkarten entweder überhaupt nicht, oder nur in sehr eingeschränkter Form unterstützt.
MoU Das Memorandum of Understanding ist die gemeinsame rechtliche Grundlage aller GSM-Netzbetreiber.
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MRAM (Speicherchips hoher Packungsdichte auf Magnetbasis) Bevor das Silizium Einzug in die Speichermedien gehalten hat, basierten diese auf magnetisierbaren Eisenkernen – mit dem Vorteil, dass auch bei einer Stromunterbrechung gespeicherte Informationen nicht verlorengingen; das Booten war dadurch überflüssig und wird durch MRAMs - auch FeRAMs genannt - wieder überflüssig werden, da sich das gesamte System immer im Hauptspeicher befindet. Außerdem könnten diese Speicherchips für wesentlich leichtere Notebooks sorgen, denn die heute (2001) verwendeten RAMs benötigen in bestimmten Abständen energieaufwendige Refresh-Spannungsstöße (siehe DRAM), um fit zu bleiben; diese entfallen bei den MRAMs. Bis es soweit ist, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Prof. Burkhard Hillebrands von der Uni Kaiserslautern entwickelt diese Chips in Zusammenarbeit mit Siemens. Er glaubt, dass serienreife MRAMs frühestens im Jahr 2005 auf den Markt kommen werden; siehe auch: Arbeitsgruppe Magnetismus der Uni KL: www.physik.uni-kl.de/w_hilleb/
Multiapplication-Chipkarte Der Begriff Multiapplication-Chipkarte sagt aus, dass sich auf einer Prozessorchipkarte mehrere Anwendungen befinden, z. B eine Bankkarte mit Telefonfunktion.
Multifunktionale Chipkarten Multifunktionale Chipkarten vereinen verschiedene Anwendungen. Ein typisches Beispiel dafür ist ein Betriebs- oder Studentenausweis, der neben der Zugangskontrolle Zugriff auf Datenbanken oder Bibliotheken erlaubt und eine elektronische Börse für Kantine oder Mensa enthält, alles in einem Chip. Zusätzlich kann solch eine Karte über klassische Ausweismerkmale wie ein Lichtbild verfügen. Während derartige Anwendungen die verschiedenen Applikationen in einem Chip vereinen, haben die Airplus-Karten der Deutschen Lufthansa alle nur denkbaren Schnittstellen für die verschiedenen Anwendungen: Magnetstreifen und Hochprägung für Kreditkartenanwendungen, eine Kontaktfläche mit Speicherchip für das öffentliche Telefonnetz der Deutschen Telekom sowie die kontaktlose Übertragung für das Fliegen ohne Ticket der Deutschen Lufthansa.
MultimediaCard™ Eine MultimediaCard™ (MMC) zählt zu den kleinsten digitalen Speichermedien und besitzt eine hohe Speicherkapazität (bis zu 1GB). Sie ist 24×32×1,4 mm groß und besitzt einen integrierten Controller. Verwendet wird eine MMC-Karte beispielsweise in Digitalkameras, MP3-Playern, Handys oder PDAs.
MULTOS Ein SmartCard öffnendes Betriebssystem entwickelte sich durch MAOSCO, vornehmlich für Geldtransaktionen.
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