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X.509 Die X.509-Norm definiert Aufbau und Codierung von Zertifikaten. Sie ist die weltweit am häufigsten eingesetzte Norm für Zertifikatsstrukturen.
XML Abkürzung für "eXtensible Markup Language". XML ist – wie übrigens auch HTML - eine vereinfachte Version der Standard Generalized Markup Language (SGML). Die Version 1.0 wurde im Februar 1998 vom World Wide Web Consortium (W3C und http://www.w3.org/) verbschiedet. An der Entwicklung hatten sich unter anderem Adobe, Hewlett-Packard, Microsoft, Netscape und Sun beteiligt.
XML soll es den Programmierern erleichtern, SGML-Anwendungen zu schreiben und dabei eigene Dokumententypen (DTD) festzulegen. Die eXtensible Markup Language bietet nämlich viele neue "Tags", also HTML-Schlüsselwörter, die u.a. die Datenverwaltung im Netz erleichtern sollen und XML auch als Datenbankoberfläche in Intranets tauglich machen. Außerdem können strukturierte Daten über Plattformgrenzen hinweg ausgetauscht werden. Das W3C hebt demzufolge hervor: "XML macht für Daten, was Java für Programme gemacht hat." Siehe auch: http://www.w3.org/ bzw. www.w3.org/XML Directory Services Markup Language
Zahlungsverkehr Zahlungsverkehr bezeichnet alle geldwerten Zahlungen zwischen zwei oder mehr Parteien. In der Chipkartenwelt ist immer der Elektronische Zahlungsverkehr gemeint. Mit Chipkarten lassen sich alle Zahlungsarten wie "pay before" (Elektronische Geldbörse), "pay now" (Debitkarte/ec-Karte) oder "pay later" (Kreditkarte) realisieren. In Zukunft wird der elektronische Zahlungsverkehr zunehmend sein traditionelles Pendant mit Scheinen und Münzen ablösen.
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Zertifikat Ein Zertifikat ist ein von einer vertrauenswürdigen Instanz digital signierter öffentlicher Schlüssel, damit dieser als authentisch anerkannt werden kann. Die verbreitetste und bekannteste Festlegung des Aufbaus und Codierung von Zertifikaten ist die X.509-Norm.
Zertifizierungsstelle Die Stelle, die Zertifikate ausgibt und für die korrekte Identität des Zertifikatinhabers verantwortlich ist. Zertifizierungsstellen sind oftmals Finanzinstitute und Behörden.
Ziffern Ziffern ist das Aufprägen oder Aufdrucken einer Nummer bei Chipkarten. Dies wird typischerweise bei der Produktion von anonymen Telefonwertkarten durchgeführt, um diesen eine sichtbare und einzigartige Nummer zur eindeutigen Identifizierung zu geben.
ZKA Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) ist in Deutschland der Koordinator für die elektronischen Zahlungsverfahren der deutschen Banken. Der ZKA setzt sich aus dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), dem Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), dem Bundesverband deutscher Banken (BdB) und dem Verbund öffentlicher Banken (VÖB) zusammen. Den Vorsitz des ZKA übernimmt jedes Jahr ein anderer der vier Bankenverbände.
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Zufallszahlen Zufallszahlen stellen die Einzigartigkeit und Unvorhersagbarkeit einer Sitzung sicher und schaffen die Grundlage für jede Authentisierung zwischen Chipkarte und Terminal. Das Prinzip lässt sich am Beispiel einer "symmetrischen" Verschlüsselung einfach erklären, bei der Terminal und Karte denselben geheimen Schlüssel verwenden, sofern sie tatsächlich zu demselben System gehören: Das Terminal generiert eine Zufallszahl und sendet diese der Chipkarte; die "verschlüsselt" die Zahl und schickt sie an das Terminal zurück. Das Terminal verschlüsselt dieselbe Zufallszahl und vergleicht die Ergebnisse. Sind sie identisch, ist die Chipkarte authentisch. Umgekehrt kann auch die Chipkarte die Authentizität des Terminals prüfen. In der Praxis fasst man beide Schritte zusammen.
Zustandserkennung Prüfung der Banknoten hinsichtlich Verschmutzung, Graffiti, Papierqualität, Risse/Löcher, Eselsohren etc. Sortierung nach 3 Kategorien:
- ATM-fit = sehr gute Qualität, zum Einsatz in Geldausgabeautomaten geeignet
- Umlauffähig = Banknoten, die noch in Ordnung sind und erneut in den Bargeldkreislauf ausgegeben werden können.
- Nicht umlauffähig = Banknoten schlechter Qualität, die vernichtet werden.
Siehe auch: Fitness.
Zwischenkasse Im Retract-Fach werden Banknoten nach der Eingabe im Einzahlungsterminal zwischengespeichert. Entscheidet sich der Einzahler für den Abbruch des Vorgangs, können die Banknoten wieder ausgegeben werden.
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