Kopf und Zahl

Die Banknote braucht die Münze, die Münze braucht die Banknote. Um dem Wechselspiel gerecht zu werden, stärkt G+D Currency Technology seine Rolle als Komplettanbieter für den gesamten Bargeldkreislauf mit Lösungen der Procoin GmbH und der NGZ Geldzählmaschinengesellschaft. Kunden profitieren darüber hinaus von einem ganzheitlichen Service, der die Costs of Cash des Duos „Münze-Banknote“ nachhaltig senken kann.

Das Runde muss ins Eckige. Ein Satz, den jeder Fußballfan kennt. Dabei kann das Runde durchaus auch schon vor dem Anstoß eine spielentscheidende Rolle einnehmen – wenn zum Beispiel der Schiedsrichter eine Münze wirft, um zu entscheiden, welche Mannschaft die eigene Spielfeldhälfte aussuchen und welche den Anstoß ausführen darf. „Flip A Coin“, Kopf oder Zahl!
Doch die Münze ist weit mehr als das. Sie bestimmt nicht nur ein Spiel, sie kann ein ganzes Leben prägen. „Mit dem Münzgeld lehren wir schon unseren Kindern den Umgang mit Geld, sei es über das Taschengeld, den Weltspartag oder die Belohnung für die gute Schulnote – die Münze ist unser Erstkontakt zum Geld“, sagt Christian Tropp, Director Global Business Development Currency Management Solutions bei G+D Currency Technology.

Die ersten Erfahrungen, die wir mit Bargeld machen, machen wir über die Münze.

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Christian Tropp, Director Global Business Development Currency Management Solutions bei G+D Currency Technology

Solange es die Banknote gibt, gibt es auch die Münze

Die ersten positiven Erfahrungen, die der Mensch mit dem Bargeld macht, die macht er in der Regel über die Münze. Gelegenheit dazu hat er weit mehr als genug: Von 2015 bis Juli 2018 stieg laut Europäischer Zentralbank allein die Gesamtzahl der Euromünzen in Umlauf von 116 Milliarden (2015) auf knapp 129 Milliarden (Juli 2018); ihr Gesamtwert wuchs dabei im gleichen Zeitraum von 26 Milliarden auf 28,6 Milliarden Euro an. „Für uns ist allerdings weniger der Wert als vielmehr die Anzahl der Coins in Circulation entscheidend“, sagt Tropp. Gegenüber 540 Milliarden Banknotes in Circulation seien weltweit rund eine Billion Münzen im Umlauf. „Man könnte auch sagen: Die Banknote braucht die Münze wie die Münze die Banknote braucht – es sei denn, die Preisgestaltung würde derart revolutioniert, dass im Supermarkt nur noch Produkte für glatte Beträge angeboten werden.“

Portfolio für den gesamten Bargeldkreislauf

Tatsächlich sind die Kosten einer Ein-Cent-Münze mit zwei Cent in der Herstellung zunächst einmal doppelt so hoch wie ihr Nominalwert – unter anderem ein Argument, warum nach Finnland, den Niederlanden, Belgien und Irland auch Italien entschied, als fünftes der 19 Euro-Länder die Ein- und Zwei-Cent-Münzen zum Jahresanfang 2018 nicht mehr zu prägen. Gleichzeitig aber ist die Lebensdauer einer Münze auf 30 Jahre ausgelegt, die Münze ist technisch fast unkaputtbar, sinkt vielleicht im Trevi-Brunnen, der Fontana di Trevi, als „Wunschmünze“ auf den Grund, versteckt sich in der Sofaritze oder im Ford Taunus unter der Fußmatte. Aber sie bleibt.

Woran man aber kontinuierlich und konsequent arbeiten müsse, so Tropp weiter, das sei die Reduktion der Costs of Cash des Doppels Banknote-Münze: "So unterstreicht zum Beispiel unsere Partnerschaft mit Procoin und NGZ unseren Anspruch, den Cash Cycle zukunftsfähig, sicher und effizient zu gestalten.“ Schließlich habe mit der Übernahme von Procoin im Jahr 2017 G+D Currency Technology nicht nur das bestehende Angebot um den Münzbereich erweitert, sondern auch sein Portfolio als Komplettanbieter für den gesamten Bargeldkreislauf vervollständigt.


Münze und Banknote passen ideal zusammen

Automatisierte Verpackungslösungen für die Münze

Dank der strategischen Partnerschaft mit NGZ kann G+D Currency Technology zudem auf automatisierte Verpackungslösungen für Münzen zurückgreifen, die Procoin bisher nicht im Portfolio hatte. "NGZ bietet quasi das 'NotaTracc®/NotaPack®-Paket für Münzen' an", erläutert Tropp. In Cash Centern sollen also künftig an die Procoin Münzbearbeitungsmaschinen die NGZ Verpackungsmaschinen angedockt werden.

„Durch die Kooperation decken wir alle relevanten Bedarfe im Münzgeldkreislauf ab, von der Münzsortierung über die -prüfung bis hin zur Verpackung, und zwar in Cash Centern jeder Größe, egal ob in Zentralbanken, bei Wertdienstleistern, in Geschäftsbanken oder im Handel“, sagt auch Marcus Nau, Geschäftsführer der Procoin GmbH. „Dabei profitieren die Kunden insbesondere von den Lösungen, die NGZ im Portfolio hat und die das Bargeldhandling effizienter machen – was wiederum ideal zum Angebot von G+D Currency Technology an intelligenten Automatisierungslösungen im Bereich Banknote passt.“ Darüber hinaus erstrecke sich die Kooperation über das Produktsortiment bis hin zu einem ebenso individuellen wie kompletten Angebot an Servicedienstleistungen.

Das einheitliche Servicekonzept von G+D Currency Technology beschreibt den entscheidenden Mehrwert für den Kunden.

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Marcus Nau, Geschäftsführer der Procoin GmbH

Dichtes Dienstleistungsnetzwerk weltweit

„Hier profitieren wir von dem dichten Dienstleistungsnetzwerk, das G+D Currency Technology mit weltweit 1.300 eigenen Servicetechnikern und zahlreichen zusätzlichen regionalen Partnern aufgebaut hat“, so Nau weiter. Das einheitliche Servicekonzept beschreibt – neben dem One-Stop-Shopping-Ansatz für die Bearbeitung des Doppels „Banknote-Münze“ – auch für Andreas Radmer, Geschäftsführer der NGZ Geldzählmaschinengesellschaft, einen entscheidenden Mehrwert für den Kunden.

Andreas Radmer, Managing Director NGZ (links) und Marcus Nau, Managing Director Procoin (rechts)

Dabei, so Radmer, überzeuge nicht allein die hohe Zahl der Servicetechniker, sondern vielmehr auch ihre Qualifikation und ihr Know-how: „Egal ob in Zentralbanken oder CITs, die Cash-Center-Betreiber und -Mitarbeiter kennen und schätzen die Kollegen, und entsprechend hoch ist die Zufriedenheit mit dem Service von G+D Currency Technology“, sagt der NGZ-Geschäftsführer. „Davon profitieren wir natürlich auch, umso mehr, da Münzen und Banknoten meist sogar in angrenzenden Räumen beziehungsweise Bereichen bearbeitet werden.“ Hinzu komme, dass der Kunde ja in der Regel keine Einzelkomponenten kauft, sondern viele Geräte in Kombination miteinander betreibt.

Der One-Stop-Shopping-Ansatz bietet eine Funktionsgarantie, weil alle Komponenten reibungslos zusammenarbeiten.

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Andreas Radmer, Geschäftsführer NGZ Geldzählmaschinengesellschaft

Zukunftsfähiges Doppel

„Hier bietet das Alles-aus-einer-Hand-Prinzip auch eine Funktionsgarantie, weil alle Komponenten reibungslos zusammenarbeiten“, so Radmer. Die Zukunft der Münze ist für G+D Currency Technology darum immer eng verbunden mit der Zukunft der Banknote. Und umgekehrt. „In der Tat: Wie für die Banknote haben wir heute mit Procoin und NGZ auch für die Münze die Möglichkeit, den Kunden ein interoperables und modulares System anbieten zu können – angefangen bei Containersystemen über die Zuführung via Coin Lifts bis hin zu automatisierten Verpackungslösungen“, sagt Christian Tropp von Giesecke+Devrient Currency Technology. Es heißt also künftig nicht mehr: Kopf oder Zahl. Sondern vielmehr: Münze und Banknote, auf rundem Metall wie auf eckigem Papier.


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