Eine sicherere, intelligentere Zukunft für mehr Gesundheit

Selbstfahrende Krankenwagen, medizinische Beratung in der virtuellen Realität, von Algorithmen erstellte Behandlungspläne und von Drohnen ausgelieferte Arzneimittel: Das ist die Zukunft im Hier und Jetzt.

Eine Reihe von Berichten hat die Vorteile des Einsatzes von Digitaltechnologie im Gesundheitswesen verdeutlicht. Eine These dabei: Künstliche Intelligenz könnte die Behandlungskosten durch schnellere und genauere Diagnosen und Behandlungspläne halbieren.

Ärzte können die Gesundheit ihrer Patienten jetzt aus der Ferne nachverfolgen und komplexe Behandlungspläne per Computer koordinieren, statt Telefonate zu führen, Briefe zu schreiben oder in Schränken voller ausgefranster Ordner nach Patientenakten zu suchen.

Vielversprechende Digitaltechnologie

Digitaltechnologie ist vielversprechend: Ärzte sollen mehr Patienten behandeln, schnellere Diagnosen stellen und Nachfragen per SMS und E-Mail bearbeiten können, um unnötige Krankenhausbesuche zu vermeiden.

Patientenpräferenz für Ärzte statt für Technologie

Die Nutzung aller neuen Technologien wird den Schwerpunkt im Gesundheitswesen weiter zur Prävention verschieben und die Krankheitsbelastung reduzieren.
Allerdings: Während sich Ärzte auf fortschrittliche Methoden zur Verringerung ihrer Arbeitslast freuen, ist die Öffentlichkeit nach wie vor skeptisch angesichts empfundener Gefahren einer Behandlung durch Mikroprozessoren statt durch Menschenhand.

Trends und Statistiken: Vertrauen als zentraler Faktor

• Bei der Umfrage für den Future of Health Index, der vor Kurzem von Philips veröffentlicht wurde, ergab sich für das Vertrauen in aktuelle Gesundheitssysteme ein besorgniserregender Wert von 54 Prozent. Dennoch wären nur 11 Prozent der Befragten bereit, einen Hologramm-Arzt zu konsultieren, hinter dem eine künstliche Intelligenz steht.

• Eine Studie des Beratungsunternehmens Accenture zeigte ebenfalls, dass Menschen das höchste Vertrauen in ihre Ärzte und das geringste Vertrauen in Wearable-Technologie und Gesundheits-Apps setzen.

• Eine Reihe von IT-Ausfällen und Cyberangriffen hat die Öffentlichkeit verunsichert. Der Angriff mit der Ransomware WannaCry im Mai 2017 betraf 150 Länder und blockierte Computer bei Einrichtungen von 47 Organisationen des britischen Gesundheitssystems NHS. Die Folge waren abgesagte Operationstermine und eine Lahmlegung der Notaufnahmen. Angriffe auf Gesundheitsdaten nehmen zu: Studien zufolge betrug die Wachstumsrate im Verlauf der letzten drei Jahre 300 Prozent. Im vergangenen Jahr bot ein Hacker unter dem Namen „TheDarkOverlord“ über 650.000 Patientenunterlagen im Darknet zum Verkauf an.


Notwendigkeit sicherer Systeme

Den düsteren Trends und Statistiken kann eine einmalige Chance zur Neukalibrierung der Gesundheitsversorgung entgegengesetzt werden, die durch den Aufstieg der Wearable-Technologie – vom Gadget-Status zu einem weltweiten Geschäft mit einem Volumen von 20 Milliarden US-Dollar – entsteht. Ein weiterer Aspekt in diesem Zusammenhang: Die Zahl der Smartphone-Nutzer soll bis 2020 auf 6,1 Milliarden Menschen steigen. Damit entsteht ein breiter Zugang zu zahlreichen Innovationen, die kriselnde Gesundheitssysteme vor dem finanziellen Kollaps durch chronische Erkrankungen in der alternden Gesellschaft retten können. Am dringlichsten ist im Gesundheitswesen jedoch ganz klar der Bedarf an sicheren Systemen, mit denen Ärzte Zugriff auf die alles entscheidende Technologie erhalten. Der Digitalexperte Dr. Paul Tunnah, CEO des Content- und Kommunikationsunternehmens Pharmaphorum, ist überzeugt, dass die Öffentlichkeit und die Gesundheitsdienstleister ihre Einstellung verändern müssen, um sich den Möglichkeiten zu öffnen, die die Technologie im Hinblick auf bessere Arbeitsmodelle und einen geringeren Arbeits- und Kostenaufwand bietet.

Schutz von Geräten im Internet of Medical Things (IoMT)

Dass eine Annäherung möglicherweise nicht ganz so weit entfernt ist, zeigt ein McKinsey-Bericht, dem zufolge 75 Prozent der Patienten für die Zukunft eine Nutzung digitaler Serviceleistungen erwarten. Integrierte Schutzsysteme wie die preisgekrönte Lösung Secure Medical Visibility von G+D, die Krankenhäuser und Arztpraxen gegen Cyberangriffe abschirmt, werden bereits effektiv eingesetzt. Dadurch steigt das öffentliche Vertrauen. G+D bietet auch eine Patientenchipkarte für das Management von Patientendaten im gesamten Gesundheitswesen an. Dabei wird zugesichert, dass die Informationen geschützt bleiben und nur mit Genehmigung des jeweiligen Patienten ausgelesen werden können.

Damit Patienten den neuen Medizinprodukten vertrauen, müssen sich die Hersteller schon bei der ersten Anforderungsanalyse und während der Entwicklung mit dem Thema Cybersicherheitsrisiken beschäftigen …

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Kevin Fu, Leiter des Archimedes Center for Medical Device Security

Kevin Fu, Associate Professor an der University of Michigan und Leiter des Archimedes Center for Medical Device Security, hebt in einer Abhandlung die Notwendigkeit von Sicherheit an jeder Stelle im Gesundheitszyklus hervor. Seine Schlussfolgerung:
„Damit Patienten den neuen Medizinprodukten vertrauen, müssen sich Hersteller schon bei der ersten Anforderungsanalyse und während der Entwicklung mit dem Thema Cybersicherheitsrisiken beschäftigen. Außerdem müssen sie im gesamten Produktlebenszyklus die Überwachung nach dem Inverkehrbringen sicherstellen.“
Dem Arzt der Zukunft steht eine neue Doktortasche zur Verfügung, die er aber nur dann voll nutzen kann, wenn sich die Menschen darauf verlassen, dass ihre Daten sicher sind. Viele Unternehmen bewältigen diese Herausforderung. Im Gesundheitswesen sind aber jetzt Investitionen in sichere IT erforderlich, damit Cyberangriffe abgewehrt werden. Nur dann können Patienten und Ärzte von den Innovationen profitieren.


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Smart Health 2.0

Mit seiner langjährigen Erfahrung beim Schutz kritischer Infrastrukturen des Gesundheitswesens unterstützt G+D Einrichtungen bei der Gewährleistung von Cybersicherheit. Zugleich bietet die modulare Lösung von G+D sichere IoMT-Konnektivität für neue Geräte ebenso wie für Nachrüstungen.

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Gemäß dem Schlüssel-Schloss-Prinzip schützen die intelligenten Gesundheitskarten von G+D die Identitäten von Patienten, Angestellten des Gesundheitswesens und Apothekern. Außerdem bietet G+D ein leistungsstarkes Card-Application-Managing-System für das Management bei den Kartenausgebern.

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