Juniper Future Digital Award geht an Giesecke & Devrient für Secure Industrial Visibility-Lösung

18.02.2016 München

München, 18. Februar 2016 – Giesecke & Devrient wurde der „Future Digital Award“ von Juniper Research in der Kategorie „Best Emerging Disruptive Technology/Platform“ verliehen. Das Unternehmen habe sich „um die Branche verdient gemacht und ist gut positioniert, um auch in Zukunft deutlichen Einfluss auf den Markt auszuüben“. Stefan Auerbach, Geschäftsführer Mobile Security bei G&D, sieht die Auszeichnung als „besondere Anerkennung unserer fortwährenden Bemühungen, den Weg für unsere Auftraggeber zur Industrie 4.0 zu ebnen. Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, dass uns einer der angesehenen Juniper Awards verliehen wurde. Unsere Secure Industrial Visibility-Lösung unterstützt Industrie-IT mit High-End-Sicherheitsfunktionen sowie sicheres Maschinenservice- und Instandhaltungsmanagement für aktuelle und zukünftige Produktionsinfrastrukturen.“

Die Secure Industry Visibility-Lösung umfasst mehrere Komponenten, die den gesamten industriellen Fernverwaltungsprozess abdecken. Das CPS Security Portal ist der Zugangspunkt zu allen Fernverwaltungsdiensten, die in der CPS Secure Cloud für den Maschinenhersteller, brancheninterne Auftraggeber sowie andere Geschäftspartner gehostet werden. Die Secure Industry Visibility-Lösung wird als Dienst in einem sicheren Rechenzentrum bereitgestellt und bietet alle Sicherheitsmaßnahmen, von Firewalls bis zu Einbruchmeldeanlagen. CPS Policy Management ermöglicht die Feinabstimmung der Rechteverwaltung für die Zugangskontrolle. Mit der Funktion werden allgemeine Zugriffsrichtlinien sowie Richtlinien für Maschinengruppen und einzelne Maschinen konfiguriert. CPS Remote dient als Gateway zur Systemüberwachung und Wartung. Reaktion auf Supportanfragen in Echtzeit, Problemanalysen und -lösungen sind ohne Servicetechniker vor Ort möglich. CPS Protect bietet Sicherheitslösungen für interaktive Kommunikation in industriellen Systemen und Umgebungen. All diese Mechanismen sind vorgeschaltet, d. h., unerwünschte Nebenwirkungen und Auswirkungen auf Maschinen, Systeme oder Produktionsprozesse werden gemindert.

 

„Das Internet der Dinge und Industrie 4.0 sind nicht einfach vorübergehende Trends. Vernetzte industrielle Produktion hat sich bereits etabliert. Sicherheit ist ein entscheidender Erfolgsfaktor im heiß umkämpften globalen Produktionsmarkt. Allerdings reichen die Maßnahmen und Mechanismen zum Schutz herkömmlicher Büro-PCs bei Weitem nicht aus, um eine Produktionsstätte sicher zu gestalten. Unsere Secure Industry Visibility-Lösung basiert nicht, wie immer noch viele andere Lösungen, auf einer herkömmlichen VPN-Verbindung. Stattdessen wird ein Tunnel zwischen zwei Endpunkten eingerichtet. Hierzu ist keine spezielle Client-Software erforderlich. Benötigt wird lediglich ein Webbrowser auf Host-Seite. Darüber hinaus werden der Maschine mit CPS eine eigene sichere ID und eine IP-Adresse zugewiesen, die im Internet nicht sichtbar ist. Hierdurch ist die Maschine besonders schwierig zu ermitteln und anzugreifen. Asset Management, Ferndiagnose und -wartung, Systemupdates oder Leistungsberichte und Leistungsmanagement sind jetzt auf besonders sichere, aber dennoch überaus bequeme Art und Weise möglich. Die Lösung von G&D ermöglicht die Senkung der Gesamtbetriebskosten, erhöht das Schutzniveau und schützt vor neuen Bedrohungen – so können auch per Fernzugriff arbeitende bzw. mobile Mitarbeiter sicher außerhalb des Unternehmensnetzwerks arbeiten. IT-Abteilungen gewinnen mehr Transparenz und Kontrolle in Bezug auf die Nutzung und können mit der cloudbasierten Plattform mehrere Standorte verwalten“, so Axel Deininger, Leiter der Abteilung Enterprise Security OEM bei G&D.

 

G&D begann 2011 mit der Entwicklung von Fernverwaltungsdiensten für seine Banknotenbearbeitungssysteme, die in Zentralbanken auf der ganzen Welt eingesetzt werden. Die Lösung wurde 2015 als globaler Dienst für über 50 Auftraggeber kommerziell eingeführt.

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