Verantwortung gegenüber der Umwelt

Der verantwortliche Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Schutz von Umwelt und Klima sind Kernthemen der gesellschaftlichen Verantwortung von G+D. Konzernweites Unternehmensziel ist es, langfristig die gesamte Wertschöpfungskette nachhaltig auszurichten und den ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu verkleinern.

Im Sinne einer lebenswerten Zukunft unserer Gesellschaft richtet G+D insbesondere beim Umwelt- und Klimaschutz sein Denken und Handeln nachhaltig aus. Dabei erfüllt G+D Standards, die über gesetzliche Vorgaben hinausgehen. Bereits heute verfügen alle größeren Produktionsstandorte über ein Umwelt-Managementsystem nach ISO 14001. G+D wird sich 2018 einem Audit für die Rezertifizierung unterziehen und im Zuge dessen unternehmensweit auf die überarbeitete Norm ISO 14001:2015 umsteigen.
Mit der Umstrukturierung von G+D sind 2017 vier neue eigenständigere Unternehmensbereiche entstanden, die künftig selbst die praktische Umsetzung von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen verantworten. Daher erhalten die Unternehmensbereiche sowie das Corporate Center voneinander unabhängige Managementsysteme und die vormaligen Gruppenzertifizierungen werden abgelöst.

Die Umwelt- und Klimaschutzziele von G+D im Überblick

Um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, setzt sich G+D weitreichende Ziele und treibt diese entlang der gesamten Wertschöpfungskette voran:

  • Reduzierung bzw. Optimierung des Energieverbrauchs an allen Standorten weltweit, um CO2-Emissionen so weit wie möglich zu vermeiden

  • Fortlaufende Produktweiterentwicklung, um ihren Product Carbon Footprint (PCF) zu reduzieren

  • Konsequente Erhöhung des Anteils an recycelbarem Material in den Produkten


Maßnahmen für den Umwelt- und Klimaschutz

Umwelt- und Nachhaltigkeitskennzahlen bilden die Grundlage für ein transparentes Berichtswesen.

Handeln messbar machen

Als international agierendes Unternehmen ist es wichtig, sein Handeln und seine Maßnahmen zum Schutz von Klima und Umwelt über alle Standorte hinweg kritisch prüfen, vergleichen und verbessern zu können. Seit 2015 erfasst G+D daher an den 22 größten Produktionsstandorten Umwelt- und Nachhaltigkeitskennzahlen angelehnt an die weltweit einheitlichen und anerkannten Standards der Global Reporting Initiative (GRI). Sie bilden die Grundlage für ein transparentes Berichtswesen. Die sich daraus ergebenden Optimierungsmaßnahmen werden von den Standorten selbst umgesetzt, um die Verantwortung vor Ort zu stärken.

G+D nimmt am weltweit größten Klimaschutz Ranking Carbon Disclosure Project (CDP) teil und arbeitet dort u.a. an der Verbesserung des Berichtswesens mit.

347.303 Tonnen CO2-Ausstoß

2018 wurde ein gruppenweites Reduzierungsziel verabschiedet. Bis 2022 sollen relativ zum Umsatz 25% weniger direkte und indirekte Emissionen (tCO2) verursacht werden. Als Basisjahr wurde 2016 festgelegt. Unser Ziel ist es, als Konzern unsere Emissionen bis 2022 entsprechend dem Pariser Klimaschutzabkommen auf eine <2 Grad Kompatibilität zu reduzieren. Im Vergleich zum Vorjahr ist es uns gelungen, den Ausstoß von Scope 1 + 2 Emissionen relativ zum Umsatz um 4,85% zu senken.

Umweltschonende Verfahren

Von der Entwicklung bis zur Verpackung unserer Produkte verbinden wir höchste technische Qualität mit effizientem Rohstoffeinsatz und der Verwendung ressourcenschonender Materialien. Wir entwickeln „grüne Produkte“ aus umweltschonenden, langlebigen und leicht wiederverwertbaren Materialien, wie etwa Zahlungsverkehrskarten aus recyceltem Kunststoff oder die Green SIM-Card mit einem Kartenkörper aus Zellstoff. Rohstoff unseres Banknotenpapiers sind Baumwollkämmlinge, ein Nebenprodukt der Textilindustrie. Dieser Rohstoff kann auf Wunsch des Kundens auch aus biologischem Anbau geliefert werden. Die Banknoten lassen sich am Ende ihres Umlaufs umweltfreundlich entsorgen.

Papierfabrik Louisenthal spart Ressourcen

Wie G+D vorgeht, um Ressourcen zu schonen, zeigt ein Blick in die Papierfabrik Louisenthal. Als Hersteller von Banknotenpapier, Folien und Fäden ist Louisenthal ein energieintensiver Betrieb. Um Energie zu sparen, baut die Fabrik seit 2014 schrittweise einen Wärmeverbund auf dem Firmengelände auf. Er dient der Beheizung und Klimatisierung der Gebäude. Dabei werden Abnehmer und Wärmeerzeuger im Produktionsprozess miteinander vernetzt; Abwärme aus der Produktion wird in das Kreislaufsystem eingespeist. So muss weniger Heizwärme in Form von Erdgas extern eingekauft werden. Die Kosten konnten um 20 Prozent gesenkt werden.

Zudem setzt Louisenthal seit 2009 ein effektives Abwassermanagement ein. Die Abwässer aus der Produktion werden in einem modernen Biomembranreaktor behandelt und lassen sich auf diese Weise erneut in der Produktion nutzen. Die gleiche Anlage ist seit 2009 auch in der G+D-Papierfabrik Königstein im Einsatz.


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