Geprüft und zertifiziert: Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Mitarbeiter Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren können.

Seit 2004 arbeiten wir mit dem strategischen Managementinstrument der berufundfamilie gGmbH. In einem nachhaltigen, kontinuierlichen Prozess entwickeln und implementieren wir bedarfsgerechte, praktikable Lösungen. Mit großem Erfolg: 2016 wurde G+D im Rahmen des Audits bereits zum fünften Mal zertifiziert.


Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei G+D

Was wir schon erreicht haben

Familienfreundliche Personalpolitik ist eine kontinuierliche Aufgabe. Wir haben seit 2004 unser Angebot für Familien kontinuierlich erweitert, wie wir Mitarbeiter konkret unterstützen:

  • Flexibilität: Eine flexible Einteilung der Arbeitszeit sowie Home Office und mobiles Arbeiten stehen klar im Fokus

  • Krippenplätze für Mitarbeiterkinder: G+D bezuschusst Krippenplätze in der am Münchner Standort gelegenen Kinderkrippe "ZuKi"

  • Kitaplätze für Mitarbeiterkinder: Die Papierfabrik Louisenthal betreibt an ihrem Standort am Tegernsee eine eigene Kindertagesstätte

  • Unterstützung bei der Suche nach Betreuungslösungen: Der Beratungs- und Vermittlungsservice "Rund um die Familie“ (RUF) hilft bei der Suche nach Betreuungsplätzen und -personal für Kinder und pflegebedürftige Familienangehörige. G+D übernimmt die Vermittlungsgebühren

  • Sommerferienfreizeit: Seit 2008 bietet G+D in den Sommerferien eine ganztägige Betreuung für Mitarbeiterkinder an

  • Weiterbildung: Wir bieten Seminare für Eltern sowie Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Angehörigen, z. B. ein Wiedereinsteigerseminar nach der Elternzeit, „Familie-Lernen-Beruf“ oder „Pflege von Angehörigen“ an

  • Hilfe bei Krankheit und Pflege: In Kooperation mit dem pme-Familienservice geben wir allen Mitarbeitern an den Standorten München und Leipzig die Möglichkeit, kostenlose Beratung und Vermittlung bei Krankheit und Pflege von Angehörigen in Anspruch zu nehmen


Regelmäßig getestet und für gut befunden

Re-Audit von „berufundfamilie“: Zum fünften Mal erfolgreich

Bereits 2004 hat die berufundfamilie gGmbH, eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Familien- und Wirtschaftsministeriums, unsere familienfreundliche Personalpolitik erstmals gewürdigt. Die vierte Re-Auditierung 2016 hat ergeben, dass die Familienfreundlichkeit fest in der Organisation von G+D verankert ist. Die erneute Rezertifizierung ist nicht nur Auszeichnung, sondern auch Verpflichtung. So hat die Geschäftsführung eine Zielvereinbarung unterschrieben, in der künftige Maßnahmen definiert wurden. Dazu gehören:

  • Weiterentwicklung von Teilzeitmodellen für unterschiedliche Lebensphasen und Lebensentwürfe

  • Förderung des Arbeitens an flexiblen Arbeitsorten

  • Work-Life-Balance als feste Säule in der betrieblichen Gesundheitsförderung

  • Aufnahme des Themas in das Mitarbeiter/innengespräch

Geht man als Führungskraft in Elternzeit, ist die Aufmerksamkeit besonders hoch; schließlich ist man ja Multiplikator.

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Markus, Abteilungsleiter, Bereich Forschung und Entwicklung

G+D: Väter und Elternzeit – wie lief das für Sie als Führungskraft?

Markus: Ganz so selbstverständlich wie bei den Frauen ist es für uns Väter natürlich noch nicht. Aber es bewegt sich etwas in den Köpfen und das ist gut so. Durch den gesetzlichen Rahmen und die finanzielle Förderung steigt die Zahl der Männer, die Vätermonate für sich in Anspruch nehmen. Geht man als Führungskraft in Elternzeit, ist die Aufmerksamkeit besonders hoch; schließlich ist man ja Multiplikator.

G+D: Wie haben Sie die Sache angepackt?

Markus: Mir war es wichtig, die Vorgesetzten mit ins Boot zu holen und nicht allein auf den gesetzlichen Anspruch zu pochen. Ich habe vorgeschlagen, die beiden Vätermonate zu splitten und sie nicht mit Urlaub zu kombinieren, sodass ich jeweils maximal einen Monat weg bin. Außerdem habe ich mit meinen Vorgesetzten besprochen, einen Vertreter aufzubauen – und zwar über die normale Urlaubsvertreterregelung hinaus. Und drittens habe ich angeboten, im Notfall in die Firma zu kommen, was allerdings nicht notwendig war.

G+D: Sie haben die Situation also aus beiden Perspektiven erlebt …

Markus: Bei meinen Mitarbeitern konnte ich die Situation als Führungskraft vorher durchspielen und habe die Spielregeln kennengelernt. Das hat mir bei meiner eigenen Herangehensweise geholfen. Es ist sehr hilfreich, wenn der Mitarbeiter kommt und sagt: „Chef, ich möchte die Elternzeit in Anspruch nehmen, aber ich möchte das Ganze auch mit Dir zusammen gestalten.“

G+D: Wann wussten Sie, dass Sie in Elternzeit gehen möchten?

Markus: Mir wurde im Grunde erst nach der Geburt klar, dass ich die Vätermonate für mich nehmen möchte. Das eigene Kind aufwachsen zu sehen, ist etwas so Einmaliges, das sollte man als Vater nicht ganz verpassen. Die Elternzeit habe ich bewusst erst ein halbes bzw. Dreivierteljahr später gelegt, weil man dann einfach mehr Rückmeldung vom Kind bekommt. Hier hat mir auch der Erfahrungsaustausch mit Kollegen auf der Führungsebene weitergeholfen. Fazit: Ich möchte die Elternzeit auf keinen Fall missen. Man reift auch persönlich – ich kann diese Erfahrung nur jedem empfehlen.


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