Sicherheit für das Smart Home

Smart-Home-Technologien bieten Komfort, Effizienz und Kontrollmöglichkeiten, sind jedoch auch eine sehr beliebte Zielscheibe für Cyberangriffe. Zum Schutz der Verbraucher, ihrer Produkte und ihrer Privatsphäre ist ein engmaschiges Sicherheitsnetz vonnöten.

Der Smart-Home-Markt erlebt derzeit ein starkes Wachstum, denn immer mehr Nutzer setzen ferngesteuerte Systeme für buchstäblich alles in ihrem Zuhause ein: von der Heizung und Beleuchtung über die Türverriegelungen bis hin zur Musikanlage. Dies birgt jedoch sowohl für die Hersteller als auch für ihre Kunden besondere Sicherheitsrisiken.

Laut den Marktforschern von Strategy Analytics wird sich der Wert des Smart-Home-Markts allein für dieses Jahr auf 90 Milliarden US-Dollar belaufen. Aufgrund der stark wachsenden Beliebtheit der Geräte und der weltweiten Verfügbarkeit soll er sich bis zum Jahr 2022 fast verdoppeln. In der Tat wird sich nach den Hochrechnungen von Ovum bis 2021 die Anzahl der Smart Homes weltweit von 90 Millionen auf etwa 463 Millionen verfünffachen.


Gerätetypen

Zumindest bis jetzt wird das Marktwachstum von einigen bestimmten Gerätetypen dominiert. Die Popularität von Personal Assistants erlebt gerade einen dramatischen Anstieg. Inzwischen bieten sie zusätzlich den Funktionsumfang von Smartphone-Assistenten wie Siri von Apple oder Cortana von Microsoft. Die Vorreiterrolle nimmt hier Amazon Echo ein, ein sprachgesteuerter Lautsprecher, der sich mit Alexa verbindet, einem vielseitigen virtuellen Helfer, über den sich Smart-Home-Geräte und die Heizung steuern lassen, mit dessen Unterstützung aber auch Musik abgespielt, online Waren bestellt und Wettervorhersagen abgerufen werden können.

In der Zwischenzeit ist ein weiterer bemerkenswerter Trend der Wachstumskurs des Smart Metering. Es bietet den Verbrauchern bessere Kontrolle über den Energieverbrauch ihres Zuhauses und somit die Chance, beträchtliche Einsparungen bei Gas und Strom zu erzielen. Bis 2020 wird jeder Haushalt in Großbritannien die Möglichkeit erhalten, über den Energieversorger einen Smart Meter installieren zu lassen (laut Smart-Meters-Bericht des Ministeriums für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie der britischen Regierung).

Weitere beliebte Smart-Home-Anwendungen sind internetfähige Waschmaschinen, intelligente Lichtanlagen und Umgebungsbeleuchtung, Staubsauger und Kühlschränke. Die intelligenten Waschmaschinen von Herstellern wie Miele, Hoover und Samsung können über das Smartphone mithilfe von Apps gesteuert werden, die die Nutzer über den Status des Waschvorgangs und den Wartungszustand ihrer Maschine informieren. In naher Zukunft wird das Waschmittel automatisch über die Waschmaschine bestellt und bezahlt werden, wenn es zur Neige geht.

Einer der bereits auf dem Markt erhältlichen smarten Staubsauger ist der Dyson 360 Eye. Er kann über das Smartphone fernprogrammiert werden und reinigt dann eigenständig das Zuhause seines Besitzers.

Die Smart-Home-Technologie wird zunehmend zur Sicherung von Wohnimmobilien eingesetzt. Das zu Google gehörige Unternehmen Nest hat bereits eine Reihe intelligenter Sicherheitskameras im Angebot; es drängen jedoch zahlreiche Mitbewerber auf den Markt, die eigene Einbruchmeldeanlagen, per App gesteuerte Türverriegelungen und drahtlose Alarmsysteme anbieten.


Sicherheitsrisiken

Auch wenn diese Technologien in puncto Kontrolle und Komfort riesige Fortschritte gemacht haben, gibt es hier für Hersteller und Hausbesitzer nicht nur gute Nachrichten. Es bestehen auch einige schwerwiegende Sicherheitsrisiken, die zu bedenken sind; dabei sind die Gerätehersteller für die Sicherheit ihrer Nutzer verantwortlich.

Besonders hervorzuheben ist hier das wachsende Risiko des Zugriffs auf persönliche Nutzungsdaten durch Dritte mit unlauteren Absichten. Ebenfalls besorgniserregend ist die Gefahr, dass Hacker auf virtuellem Weg praktisch in jeden Haushalt eindringen könnten, um die Kontrolle über vernetzte Geräte zu übernehmen und echten Schaden anzurichten, beispielsweise durch Entriegeln der Türen, Ausschalten von Beleuchtung und elektrischen Systemen oder Einschalten des Herds. Ein derartiger Angriff auf ein ganzes Wohnviertel könnte den Zusammenbruch der Stromversorgung oder Schlimmeres zur Folge haben.
Bei den Smart Homes liegt die größte Herausforderung in der Integration einer Vielzahl von Geräten, denn die hierbei entstehenden Schnittstellen werden schnell zu beliebten Angriffszielen von Cyberkriminellen. Diese Bedrohung ist real und nach der aktuellen Intel-Umfrage „Internet of Things and the Smart Home“ (Internet der Dinge und Smart Home) ist davon auszugehen, dass sich die Nutzer von Smart-Home-Technologien dieser Bedrohung bewusst sind: Zwei Drittel geben an, dass sie sich wegen möglicher Hackerangriffe auf ihre hausinternen Systeme und Geräte sorgen.
Um den Schutz ihrer Kunden zu gewährleisten, müssen Hersteller von Geräten und Waren hier mit einem Sicherheitspartner zusammenarbeiten. Das Unternehmen G+D mit Sitz in Deutschland ist ein solcher Anbieter und hat bereits mit zahlreichen Herstellern von Smart-Home-Technologie kooperiert.

Unter gi-de.com finden Sie Informationen dazu, wie Sie den Nutzern Ihrer Smart-Home-Technologie den erforderlichen Schutz bieten können.

„Unser Ziel ist es, im stetig wachsenden Internet der Dinge durch verbesserte Sicherheit Vertrauen zu schaffen“, erläutert Michael Bongartz, Account Director IoT bei G+D Mobile Security. „Wir konzentrieren uns beständig auf den Schutz der Nutzer und ihrer Privatsphäre, denn das ist angesichts der wachsenden Verbreitung von Smart-Home-Technologien und der zunehmenden Vernetzung ihres Zuhauses von entscheidender Bedeutung.“

G+D arbeitet mit zahlreichen Entwicklern von intelligenten Haushaltsgeräten zusammen und bietet ein eingebettetes Geräte-, Identitäts-, Sicherheits- und Datenmanagement für vernetzte Güter sowie Schnittstellen zu anderen Geräten.


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