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#Connected Devices

Massive-IoT-Systeme

Globale Trends
6 Mins.

Milliarden von vernetzten Geräten und Sensoren werden die Art und Weise verändern, wie wir arbeiten, einkaufen und Lebensmittel anbauen Große Hersteller nutzen bereits heute das enorme Potenzial von IoT, und noch bestehende Probleme mit der Konnektivität kann 5G lösen. Aber welchen Herausforderungen werden wir in Sachen Sicherheit begegnen, wenn wir Prozesse digital schützen möchten, die nie zuvor digitalisiert wurden?

Viele große Hersteller blicken in die Zukunft und vernetzen ihre Geräte, Mitarbeiter, Netzwerke und Software-Systeme. Sie können so die sich daraus ergebenden Daten analysieren, um effizientere Abläufe zu entwickeln.

Diese Verbindungstechnologie bietet den riesigen Vorteil, dass Anlagen, Maschinen und Geräte vorausschauend gewartet werden können. Sensoren werden beispielsweise so programmiert, dass Mitarbeiter benachrichtigt werden, wenn eine Maschine zu viel Strom verbraucht. Auf diese Weise können Wartungs- und Reparaturarbeiten geplant werden, bevor es zu Schäden kommt.

Mit Radio-Frequency-Identification(RFID)-Tags können Fabrikarbeiter auch Komponenten und andere Verbrauchsmaterialien problemlos orten, wodurch Abfälle und Verzögerungen reduziert werden. Hersteller können darüber hinaus ihre Bestellprozesse mit den Netzwerklösungen von Lieferanten verbinden und so sicherstellen, dass immer genau die richtige Menge an Rohstoffen zur Verfügung steht. Dadurch erhalten sie einen Überblick über die Leistung ihres industriellen Ökosystems.

Von der smarten Landwirtschaft bis hin zur Automatisierung der Luftfahrt

In der Landwirtschaft sorgt IoT-basiertes Smart Farming bereits für weniger Abfälle und gesteigerte Produktivität. Landwirtinnen und Landwirte können beispielsweise die Wachstumsbedingungen ihrer Pflanzen automatisieren, beobachten und steuern und zudem die Menge an Wasser und Dünger auf der Basis von Daten, die ihnen Boden- und Wettersensoren liefern, optimieren.

Smarte Gewächshäuser mit Licht-, Feuchtigkeits-, Temperatur- und Drucksensoren können die Klimabedingungen überwachen und anpassen, um die Erträge zu maximieren. Durch Massive-IoT-Systeme wissen Landwirtinnen und Landwirte stets, wo sich ihre Tiere aufhalten und wie es ihnen geht, und können sogar Krankheitsausbrüche vorhersagen.

Viele andere Branchen setzen ebenfalls mit zunehmender Geschwindigkeit auf IoT-Lösungen. Die Luftfracht zum Beispiel ist eine der schnellsten und effektivsten Formen des Warentransports.

Um Frachtschäden zu vermeiden, hat Lufthansa Industry Solutions (LHIND) in Zusammenarbeit mit G+D Mobile Security und dem Blockchain-Experten UBIRCH einen sicheren IoT-Service entwickelt, der Frachtschäden während des gesamten Transportwegs erfassen kann.

Der Damage Detection Sensor von LHIND basiert auf der SIGNiT®-Lösung von G+D Mobile Security und bietet DaaS (Detection-as-a-Service). Dieses ermöglicht es Unternehmen, Schäden nachzuverfolgen und Daten zu nutzen, um ihre Lieferkette zu optimieren und zu verhindern, dass es erneut zu solchen Schäden kommt.

5G-Netze und IoT-Entwicklung

Massive IoT Konnektivität Technologie Mann in einem Auto mit Mobilgerät in der Hand
5G-Netzwerke werden viele Konnektivitätsprobleme lösen

Bisher waren für die Entwicklung und Bereitstellung eines IoT-Systems einige Kompromisse notwendig, wie zum Beispiel bei der Sensorreichweite und der Latenz versus Leistung und Größe. 5G-Netzwerke werden jedoch viele dieser Verbindungsprobleme lösen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass ihnen an mehr Standorten mehr Geräte zur Verfügung stehen, mit denen sie mehr denn je tun können.

Es müssen jedoch noch einige Probleme gelöst werden, bevor das Internet der Dinge sein wahres Potenzial entfalten kann. Einige Unternehmen haben beispielsweise Schwierigkeiten, die riesigen erfassten Datenmengen sinnvoll zu nutzen, was häufig auf einen internen Fachkräftemangel zurückzuführen ist.

Massive IoT sollte nicht als eigenständige Technologie betrachtet werden, da es für die Datenübertragung auf andere IT-Ressourcen wie Cloud-Plattformen, mobile Geräte und robuste Netzwerke angewiesen ist.

Dies macht das Internet der Dinge zu einem klaren Beispiel für die digitale Transformation, sagt Seth Robinson, Senior Director of Technology Analysis bei CompTIA. Unternehmen erkennen nämlich, dass es nicht ausreicht, nur neue Technologien einzuführen.

“Mit dem IoT stehen Unternehmen vor einer enormen Herausforderung: Sie müssen Prozesse digital schützen, die noch nie zuvor digitalisiert wurden“
Seth Robinson
Senior Director of Technology Analysis, CompTIA

Wie sicher ist das IoT?

Ist die Rede vom IoT, darf die Frage der Sicherheit keinesfalls außer Acht gelassen werden. In den letzten Jahren griffen Hacker Kameras, Thermostate und Beleuchtungssysteme mit Botnets oder schädlicher Software an. „Mit dem IoT stehen Unternehmen vor einer enormen Herausforderung: Sie müssen Prozesse digital schützen, die noch nie zuvor digitalisiert wurden“, so Seth Robinson.

„Die Entwicklung und Einführung neuer Technologien muss ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Sicherheit schaffen. In der Vergangenheit war die Cloud-Sicherheit oft ein schwieriges Thema für viele Unternehmen, weshalb sich viele heute proaktiv über die Sicherheit Gedanken machen, wenn sie neue Modelle erkunden.“

Die Frage der Verfügbarkeit spielt im Hinblick auf das IoT ebenfalls eine wichtige Rolle, erklärt Robinson. „Wenn das IoT in physische Umgebungen integriert wird, insbesondere in kritische Infrastrukturen, ist die Fehlertoleranz gering und Back-ups müssen unmittelbar verfügbar sein.“

Die unsichtbare Revolution

Darüber hinaus müssen sich Unternehmen kontinuierlich über branchenspezifische Regelungen informieren, um sicherzustellen, dass ihre eigenen IoT-Sicherheitsprozesse mit diesen Vorschriften konform sind. Denn schon ein einziger böswilliger Angriff kann verheerende Auswirkungen auf ihre Finanzen und ihre Reputation haben.

Blockchain-basierte Produkte sind ein vielversprechendes Mittel zur Sicherung von IoT-Lösungen. Die SIGNiT®-Lösung von G+D versiegelt beispielsweise Sensordaten kryptografisch an der Quelle, Millisekunden nach ihrer Messung, mit einem von UBIRCH entwickelten Protokoll im Blockchain-Stil.

Jedes Unternehmen sollte also eine klare Strategie zur Sicherung seiner IoT-Lösungen und zur Einführung des Massive IoT haben, die auch Fachkräfteengpässe berücksichtigt. Jene, die ihre Augen vor der „unsichtbaren Revolution“ verschließen, werden im Wettbewerb den Anschluss verlieren.

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