Weltweit nimmt die Anzahl der im Umlauf befindlichen Banknoten weiter zu. Eine aktuelle Untersuchung, die mehr als hundert Währungen zwischen 2013 und 2023 analysiert hat, kommt zu dem Ergebnis, dass „die mittlere Wachstumsrate über den gesamten Zeitraum bei über 4 % lag“. Mit anderen Worten: In mindestens der Hälfte aller Länder wuchs die Bargeldmenge jährlich um 4 % oder mehr.1
„Für viele Bürgerinnen und Bürger ist Bargeld nach wie vor die einzige verfügbare Zahlungsoption“, heißt es in der Studie weiter.2 Doch auch darüber hinaus ist Bargeld weiterhin attraktiv: als unabhängiges Zahlungsmittel und als stabiler Wertspeicher, besonders in Zeiten wirtschaftlicher Krisen und politischer Unsicherheit.
All dies zeigt: Bargeld bleibt, auch wenn Produktionsprozesse und ein reibungslos funktionierender Bargeldkreislauf herausfordernd sein können; zudem rücken die ökologischen Auswirkungen zunehmend in den Vordergrund.
Nachhaltigkeit gilt inzwischen als mitentscheidender Faktor für sämtliche Bereiche des Bargeldkreislaufs, daher lohnt auch ein genauer Blick darauf, was passiert, wenn eine Banknote das Ende ihres Lebens erreicht.





