Veröffentlicht: 29.09.2026

Vernetzte Assets für effiziente Vorfelder
Die nächste Effizienzwelle an Flughäfen entsteht nicht nur durch große Investitionen in die Infrastruktur. Auch Gepäckwagen und Flugzeugschlepper können dazu beitragen, wenn sie geortet, vernetzt und intelligent gesteuert werden. Das verspricht Airlines, Passagieren und Flughäfen reibungslosere und schnellere Flugzeugabfertigungen.
Zusammenfassung
- Da Flugzeugflotten bereits nahezu vollständig ausgelastet sind und die Infrastruktur zunehmend an Kapazitätsgrenzen stößt, liegt das nächste große Effizienzpotenzial im intelligenten Vorfeld.
- IoT-Ortung und vorausschauende Wartung verbessern den Überblick über Standort, Zustand und Nutzung von Bodenabfertigungsgeräten. Das reduziert Verspätungen und steigert die Produktivität der Assets.
- Digitale Bodenabläufe werden zur strategischen Priorität. Sie stärken die Widerstandsfähigkeit von Flughäfen, optimieren Ressourcen und ermöglichen zuverlässigere Flugzeugabfertigungen.
Wo auch immer auf der Welt ein Flugzeug landet oder startet, direkt vor den Passagierfenstern ist ein hektisches Ballett im Gange.
Schlepper und Zugmaschinen, Gepäck- und Frachtwagen, Container- und Bandlader, Tankfahrzeuge, Bodenstromaggregate und viele weitere Bodenabfertigungsgeräte, kurz GSE, greifen in einer genau abgestimmten Choreografie ineinander. Ihr gemeinsames Ziel: das Flugzeug so schnell und effizient wie möglich für den nächsten Einsatz vorzubereiten und dabei höchste Sicherheitsstandards einzuhalten.
Die GSE auf dem Vorfeld zu koordinieren, also in dem Bereich, in dem Flugzeuge parken, Passagiere ein- und aussteigen, Fracht be- und entladen wird und Maschinen betankt und gewartet werden, ist betrieblich komplex. Die Effizienz dieser Abläufe wirkt sich unmittelbar auf Verspätungen und Flugpläne, Überstunden beim Flughafen- und Crewpersonal, den Treibstoffverbrauch während des Flugs und die gesamte Abfertigungskapazität des Flughafens aus. Steigende Passagierzahlen, wachsende Betriebskosten und vielerorts eine alternde Infrastruktur erhöhen den Handlungsdruck. Damit rückt die Bodenabfertigung stärker in den Fokus betrieblicher Verbesserungen. Zugleich zeigt sich hier das Potenzial der Digitalisierung in einem Umfeld, das noch immer weitgehend per Funk, Papierdokumenten und durch die Aufsicht auf dem Vorfeld koordiniert wird.

Digitalisierung wird immer dringlicher
Der Druck, die Produktivität der Bodenabfertigung zu steigern, wächst von mehreren Seiten. Zum einen nimmt der Betrieb auf den luftseitigen Flächen kontinuierlich zu. Nach Angaben der International Air Transport Association (IATA) dürfte die Zahl der Abflüge 2026 weltweit 40,3 Millionen erreichen. Das wären 7,5 Prozent mehr als vor der Pandemie.¹
Auch langfristig bleibt das Wachstum kräftig. Der Airports Council International (ACI) geht davon aus, dass das weltweite Passagieraufkommen von 10,2 Milliarden im Jahr 2026 auf 18,8 Milliarden im Jahr 2045 steigt. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 3,4 Prozent. Der ACI warnt deshalb, dass dieses „Wachstum zunehmend auf Kapazitätsgrenzen trifft, etwa bei der Flughafeninfrastruktur.“²
Gleichzeitig ist die betriebliche Effizienz der Airlines bereits so hoch wie nie. Ihre Flotten erreichen Rekordwerte bei der Auslastung. Der Sitzladefaktor liegt derzeit bei 83,8 Prozent, während höhere Treibstoffkosten und stagnierende Durchschnittserlöse je Passagier die Profitabilität unter Druck setzen.3
Da in diesen und anderen Betriebsbereichen nur noch begrenztes Optimierungspotenzial besteht, suchen Airlines verstärkt nach neuen Effizienzquellen. Damit rücken die Bodenabfertigung und reibungslose Turnaround-Prozesse stärker in den Mittelpunkt.
Ein besserer Überblick über die Bodenflotte kann Unternehmen helfen, Assets effizienter einzusetzen, Verschwendung zu vermeiden und fundiertere betriebliche Entscheidungen zu treffen.
Monika Mejstrikova, Direktorin für Bodenbetrieb bei der IATA, beschrieb die Lage auf der jährlichen Ground Handling Conference des Verbands im Mai 2026 so: „Die Bodenabfertigung war schon immer komplex. Heute nimmt diese Komplexität jedoch zu, während der Spielraum für Fehler kleiner wird. Zu viele Prozesse beruhen noch auf voneinander getrennten Systemen, manuellen Eingaben und verspäteten Informationen. Fehlt der Überblick, passieren Fehler.“
Sie zeigt zugleich einen Ausweg auf: „Die Digitalisierung schafft mehr Transparenz und ermöglicht schnellere, bessere Entscheidungen.“⁴
Neue Effizienzpotenziale erschließen
SecurityTech-Unternehmen wie G+D reagieren darauf mit innovativen, durchgängigen Ortungslösungen. „Flughäfen sollen gleichzeitig ihre Leistungsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit verbessern“, sagt David Weinberg, Leiter Portfoliomanagement bei G+D IoT Solutions. „Ein besserer Überblick über die Bodenflotte kann Unternehmen helfen, Assets effizienter einzusetzen, Verschwendung zu vermeiden und fundiertere betriebliche Entscheidungen zu treffen, ohne zwangsläufig mehr Assets anzuschaffen.“
Zusammengenommen lenken diese Entwicklungen den Blick stärker auf Verzögerungen bei der Flugzeugabfertigung und die damit verbundenen Kosten. Allein in den USA werden die jährlichen Gesamtkosten von Flugverspätungen unabhängig von ihrer Ursache auf 33 Milliarden US-Dollar geschätzt. Für Airlines kostet jede zusätzliche Verspätungsminute eines Flugzeugs an seiner Parkposition rund 100 US-Dollar.⁵
Die Herausforderung am Boden
Anders als oft angenommen beginnen viele Störungen, Verzögerungen und betriebliche Ineffizienzen nicht mit öffentlichkeitswirksamen Systemausfällen, Unwettern oder Arbeitskämpfen. Häufiger entstehen sie direkt auf dem Vorfeld, wo das Management der Bodenabfertigungsgeräte die Abläufe erheblich beeinflussen kann.
Die Ursache ist in vielen Fällen einfach: Es fehlt der Überblick über Standort und Status der Geräte. Assets stehen womöglich in abgelegenen Bereichen, ohne dass die Koordination davon weiß, sind wegen Wartungs- oder Reparaturarbeiten außer Betrieb oder verbleiben ungenutzt an Ladestationen. Letzteres gewinnt an Bedeutung, weil Flughäfen ihre Bodenflotten zunehmend elektrifizieren, um CO₂-Emissionen zu senken.
Verglichen mit modernen Flugzeugen oder hoch entwickelten Flugsicherungssystemen sind Bodenabfertigungsgeräte relativ einfach konstruiert und technisch wenig komplex. Bleiben Standort, Nutzung und Zustand jedoch weitgehend unsichtbar, können sie vermeidbare Verspätungen, unnötige Kosten und eine geringe Asset-Auslastung verursachen.
Den Airlines ist das bewusst. Nachdem viele naheliegende Möglichkeiten zur Ressourcenoptimierung in anderen Bereichen bereits ausgeschöpft sind, erwarten sie von Flughafenbetreibern effizientere Abläufe auf den luftseitigen Flächen. Die Prioritäten für die Betreiber sind klar: Ressourcen besser auslasten, Verspätungen reduzieren und unnötige Investitionen in zusätzliche Assets vermeiden. Ineffizient eingesetzte GSE erhöhen die direkten Kosten der Bodenabfertigung um etwa 16 Prozent.6 Für Airlines und Flughafenbetreiber besteht hier erhebliches Potenzial, ihre betriebliche und wirtschaftliche Leistung zu verbessern.
Wie groß die tägliche operative Herausforderung ist, zeigen einige Zahlen:
- Swissport, das weltweit größte Bodenabfertigungsunternehmen, betreibt an mehr als 300 Flughäfen rund 14.300 motorisierte GSE. Hinzu kommt ein noch größerer Bestand an nicht motorisierten Geräten wie Gepäckwagen und Frachtpalettenwagen.7
- South Europe Ground Services, Spaniens führender Anbieter für Bodenabfertigung, verwaltet an 38 spanischen Flughäfen mehr als 8.000 GSE.8
- Am Flughafen London Heathrow, dem verkehrsreichsten Flughafen Europas, sind auf den luftseitigen Flächen rund 7.500 Fahrzeuge unterwegs.9
0%
Zusätzliche Kosten der Bodenabfertigung durch ineffiziente Asset-Nutzung
0US-Dollar
Kosten je zusätzlicher Verspätungsminute eines Flugzeugs am Flughafen
0 Milliarden
Weltweites Passagieraufkommen im Jahr 2026
Ungenutzte und unsichtbare Assets
Ein wesentlicher Kostentreiber bei GSE ist die dauerhaft geringe Auslastung. Häufig werden Geräte nur unzureichend nachverfolgt, sind nicht auffindbar oder gelten zeitweise sogar als gestohlen. Dadurch bleiben viele Assets ungenutzt.
Eine Studie von PA Consulting für das britische Verkehrsministerium nennt die geringe Auslastung als eines der größten Hindernisse für eine bedarfsgerechte Bereitstellung und einen effizienten Betrieb von Bodenabfertigungsgeräten. Der Bericht führt sie auf mehrere Faktoren zurück: starke Auslastungsspitzen, häufige Staus auf dem Vorfeld, doppelt vorgehaltene Geräte, zu wenige Stellflächen in der Nähe der Flugzeugpositionen sowie unzureichende Wartung und Einsatzbereitschaft.
Das Fazit der Beratung ist eindeutig: „Die geringe GSE-Auslastung ist eine zentrale Herausforderung für die Branche, die effizienter und kostengünstiger arbeiten will.“10 Hinzu kommt der fehlende Echtzeitüberblick über den Betriebszustand einzelner GSE. Ausfälle von Geräten und ebenso fehlende zeitnahe Informationen darüber können Verspätungen auslösen, die sich durch das gesamte Streckennetz einer Airline fortsetzen. Mögliche Folgen sind finanzielle Sanktionen, Reputationsschäden, verpasste Slots und Anschlussflüge sowie Überschreitungen der zulässigen Crew-Dienstzeiten.
Auf dem Weg zum intelligenten Vorfeld
Nach Einschätzung von Beratungsunternehmen und Analysten aus der Luftfahrtbranche wird die digitale Modernisierung von GSE zunehmend zu einer betrieblichen Notwendigkeit. Dazu gehören Echtzeitortung und lokale Datenerfassung. Um die wachsenden Herausforderungen zu bewältigen, müssen Flughäfen und Flottenbetreiber ein intelligenteres, vernetztes Ökosystem schaffen. Die Assets für die Abfertigung von Flugzeugen und Passagieren sollten darin jederzeit sichtbar, datenbasiert steuerbar und leichter zu verwalten sein.
Flughäfen stehen zunehmend unter Druck, die Auslastung in allen Betriebsbereichen zu verbessern. Dadurch entwickelt sich das Vorfeld zu einem strategischen Bereich, in dem die digitale Transformation und die nächste Generation intelligenter Flughafenlösungen zusammenlaufen.
Bausteine der GSE-Transformation
Vier Bausteine treiben die digitale Transformation von GSE voran:
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IoT-Telemetrie
Werden GSE mit IoT-Sensoren ausgestattet, lassen sich herkömmliche Geräte in vernetzte Assets verwandeln, die ihren Standort und Betriebszustand in Echtzeit übermitteln. Solche Flotten ermöglichen detaillierte Nutzungsanalysen. Flottenverantwortliche können so die Zahl der auf dem Vorfeld benötigten Fahrzeuge optimieren. Die vernetzten Assets liefern wertvolle Daten zu Bewegungen, Standzeiten und Nutzungsmustern. Damit lassen sich Engpässe erkennen und Abläufe verbessern.
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Das intelligente Vorfeld
Die Kombination aus IoT-fähigen Assets, Telematik und Sensoren zur Erfassung von Bodenbewegungen macht das Vorfeld zu einer operativen Echtzeit-Datenumgebung. So entstehen zahlreiche bislang ungenutzte Erkenntnisse. Betreiber erhalten ein wesentlich vollständigeres Bild davon, wie Geräte, Personal und Flugzeuge auf den luftseitigen Flächen zusammenspielen.
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Integrierte GSE
Wird die Ortung der Bodenabfertigungsgeräte mit Systemen für Airport Collaborative Decision Making (A-CDM) und Plattformen zur Zuweisung von Flugzeugpositionen verbunden, kennen Betreiber die Standorte der Geräte jederzeit in Echtzeit. Das hilft, Verzögerungen zu minimieren, verringert das Risiko von Konflikten zwischen Flugzeugbewegungen und Bodenfahrzeugen und verbessert die Koordination der Turnaround-Abläufe.
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Vorausschauende Wartung
Nutzungsdaten, Bewegungsverläufe und Sensorinformationen können auch als Grundlage für vorausschauende Wartungsprogramme dienen. Statt erst nach einem Ausfall zu reagieren, speisen Betreiber die von den Assets erzeugten Daten in Algorithmen ein. Diese erkennen sich abzeichnende Probleme, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen. Das reduziert ungeplante Ausfallzeiten und erhöht die Verfügbarkeit der Geräte.
„Es mag überraschen, dass einfache Assets wie Gepäckwagen und Fluggasttreppen wichtige betriebliche Erkenntnisse liefern können“, sagt Weinberg von G+D. „Durch Echtzeitortung machen ihre Bewegungsdaten Engpässe auf den luftseitigen Flächen sichtbar. Die Analyse ihrer Standzeiten zeigt Ineffizienzen, und ihre Nutzungsmuster helfen bei der optimalen Routenplanung und einer besseren Verteilung der Assets auf die Terminals.“
Er ergänzt: „Wenn das Asset selbst intelligent wird, liefert sein Verhalten wichtige Informationen über Koordination, Überlastungen sowie Standort und Verteilung von Ressourcen. Für Airlines kann das weniger Verspätungen, zuverlässigere Services und optimierte Abläufe auf dem Vorfeld bedeuten.“

Durchgängiges intelligentes Asset-Management
Im Zentrum des Portfolios von G+D für die Vernetzung, Ortung und Verwaltung von Assets steht die IoTgo® Track-Suite. Die skalierbare Telematikplattform bündelt die Verwaltung vernetzter Geräte und der zugehörigen Betriebsdaten. So lässt sich die Betriebsleistung schnell analysieren, und fundierte Entscheidungen können in Echtzeit getroffen werden.
Ergänzt wird die Plattform durch ein breites Geräteportfolio, das von ultrakompakten Trackern für Kleinteile bis zu solarbetriebenen Telematik-Gateways reicht. Dazu gehört die Produktfamilie IoTgo® Track-Solar mit wartungsfreien Ortungsgeräten. Sie überwachen Standort und Zustand von Logistik-Assets ohne eigene Stromversorgung in Echtzeit. Die autarken, robusten und zuverlässigen Geräte liefern in kurzen Abständen Standortmeldungen und erfassen Bewegungen in unterschiedlichsten Flotten.
An einem geschäftigen Flughafen hat niemand Zeit, die Batterien von Hunderten Geräten zu verwalten. Solarladung beseitigt diesen Aufwand vollständig.
IoTgo® Track-Solar Advanced E wurde speziell für Flughäfen und andere weitläufige Außenbereiche entwickelt. Das Gerät erweitert die Produktfamilie um eine intelligente, wartungsfreie Ortung stromloser Assets. Das integrierte Solarmodul und das robuste Gehäuse nach Schutzart IP69K gewährleisten auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen zuverlässige Leistung. Track-Solar Advanced E ist bewusst kompakt konstruiert. Das ist an Flughäfen besonders wichtig, weil dort auch kleinere Assets wie Gepäckwagen und Transportkarren geortet werden. Das Gerät macht Assets sofort sichtbar und ermöglicht eine effizientere Ressourcenverteilung in der komplexen Flughafeninfrastruktur.
„An einem geschäftigen Flughafen hat niemand Zeit, die Batterien von Hunderten Geräten zu verwalten. Solarladung beseitigt diesen Aufwand vollständig“, sagt Patrick Heber, Teamleiter IoT-Geräte bei G+D IoT Solutions. „Das Gerät wird einmal installiert und läuft. Genau das braucht die Bodenabfertigung.“
Genau solche Geräte liefern die Daten, die für künftige Anforderungen an luftseitige Abläufe benötigt werden.
Mit steigender Verkehrsdichte und zunehmend komplexen Bodenabläufen wird es zur strategischen Notwendigkeit, Bodenabfertigungsgeräte zu vernetzen und ortbar zu machen. Flughäfen können Turnaround-Prozesse so flexibler und kosteneffizienter gestalten und zugleich ihre Widerstandsfähigkeit erhöhen. Das stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit und bringt die digitale Entwicklung der Branche voran.
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Global Outlook for Air Transport, IATA, 2026
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Global airport traffic forecasts, ACI, 2026
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Global Outlook for Air Transport, IATA, 2026
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Speech by IATA’s Director, Ground Operations, at IATA Ground Handling Conference (IGHC), IATA, 2026
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U.S. Passenger Carrier Delay Costs, Airlines for America, 2026
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Aviation 2030: Ground handling beyond COVID-19, KPMG International, 2021
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Swissport accelerates shift to electric vehicles, Swissport, 2024
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South: Ramp services, South Europe Ground Services (2026)
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£15 ULEZ fees are coming to Heathrow Airport, PetrolPrices, 2019
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Review of UK ground handling, PA Consulting/UK Department for Transport, 2022
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