Vom mobilen Gesundheitsmonitoring und vernetzten Fahrzeugen bis hin zu intelligenten Messystemen und industriellen Sensoren – das Internet der Dinge (IoT) ist längst Teil unseres Alltags. Laut GSMA1 wird die Zahl der vernetzten Geräte bis 2028 auf rund 34 Milliarden steigen. Diese explosionsartige Entwicklung wurde durch Fortschritte in der Konnektivität ermöglicht – hat aber auch eine entscheidende Schwachstelle offenbart: Die bestehenden Technologien decken nicht alle Anforderungen neuer IoT-Anwendungsfälle ab.
Am unteren Ende des Spektrums eignen sich kostengünstige Lösungen wie NB-IoT oder LTE-M hervorragend für einfache Geräte mit geringem Energiebedarf und kleinen Datenmengen. Anwendungen mit hoher Bandbreite – etwa autonomes Fahren oder immersive Medien – setzen dagegen auf das leistungsstarke, aber energieintensive 5G.
Doch dazwischen klafft eine Lücke: Viele IoT-Geräte benötigen mehr Leistung als klassische IoT-Netze, aber nicht die volle Bandbreite von 5G. Beispiele sind Verkehrskameras, die über Monate hinweg im Batteriebetrieb HD-Videostreams übertragen, Industrieanlagen, die Echtzeit-Warnungen versenden sollen, ohne die Komplexität und die Kosten von 5G, oder Wearables, die eine stabile Verbindung benötigen, ohne den Akku in wenigen Stunden zu entladen. All diese Anwendungen verlangen nach einer neuen Generation effizienter Konnektivität.
Diese Lücke schließt 5G RedCap.





