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#Biometric Authentication

5 überraschende Fakten zur Biometrie

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4 Mins.

Die Erforschung biometrischer Technologien und biometrischer Systeme verändert die Art und Weise, wie wir uns identifizieren und authentifizieren. Wir beleuchten einige der spannendsten Entwicklungen im Bereich der Biometrie

Biometrische Lösungen beeinflussen die Art und Weise, wie wir uns online verhalten: wie wir für Einkäufe bezahlen, Reisen planen, Bankgeschäfte tätigen und unsere Geräte authentifizieren. Aber wie sicher sind diese Lösungen vor der Bedrohung durch einen Cyberangriff? Und wie funktioniert die Technologie genau und wie werden die Daten tatsächlich genutzt? Wir werfen einen umfassenden Blick auf das, was wir bereits über Biometrie wissen – und fragen uns, was als Nächstes kommt.

  1. Komfort und hohe Sicherheit

    Seit etwa 2010 können wir unser Smartphone per Fingerabdruck entsperren. Allerdings waren bis 2014 erst 19 Prozent der Geräte mit dieser Technologie ausgestattet. Binnen vier Jahren stieg die Zahl dann jedoch schnell auf 70 Prozent.

    In technischer Hinsicht ist die Authentifizierung per Fingerabdruck längst keine Neuheit mehr. Zahlungskarten mit einem Fingerabdruck-Scanner zum kontaktlosen Bezahlen gehören zu den spannenderen Innovationen.

    G+D testete 2019 mit Crédit Agricole Touraine Poitou in einem Pilotprojekt Zahlungskarten für die biometrische Authentifizierung, die in diesem Jahr auf den Markt gebracht werden sollen.

    „Der Einsatz von Biometrie zur Authentifizierung und Nutzung neuer digitaler Dienste erfüllt die Erwartungen unserer Kundschaft und Endverbraucher. Sie schafft die richtige Balance zwischen Komfort und hoher Sicherheit“, erklärt Dr. Michael Tagscherer, G+D CTO. „Diese Technologie fungiert als smartes Bindeglied zwischen uns und der nahtlosen Nutzung neuer digitaler Dienste.“

    Ein ganzheitlicher Blick auf die biometrische Authentifizierung Asiate, der sein Mobilgerät zur Identifizierung nutzt
    Passwörter, Fingerabdrücke, Gesichts-, Venen- und Spracherkennung – was kommt als Nächstes?
  2. Multimodale Authentifizierung

    Das Design der neuesten Smartphones wird sich bald grundlegend ändern. Denn die Nutzerinnen und Nutzer wünschen sich mehr Sicherheit und eine reibungslosere Authentifizierung.

    Die neueren Mobilgeräte werden die Identität der Nutzerinnen und Nutzer nicht mehr nur noch über Gesichtserkennung oder Fingerabdruck überprüfen, sondern durch eine Kombination mehrerer biometrischer Verfahren wie zum Beispiel der Iris- und der Gesichtserkennung. Multimodalität wird die Sicherheit bei der Zahlung per Smartphone oder dem Öffnen eines vertraulichen Dokuments enorm erhöhen.

    Die Kombination verschiedener biometrischer Verfahren ist erforderlich, da einzelne biometrische Sensoren ungenau sein und eine falsche Authentifizierung ermöglichen können. Ist der Sensor jedoch zu hochempfindlich eingestellt, kann es sein, dass selbst die autorisierte Person nicht erkannt wird, was den Prozess alles andere als „reibungslos“ macht.

    Darüber hinaus wird die Identität auf neuen Geräten über die sogenannte Under-Display-Authentifizierung erfolgen. Statt eines kleinen Sensors auf der Vorderseite des Mobilgeräts wird dafür der Sensor vollständig in das Display integriert sein.

  3. Handvenen-Erkennung

    Wie der Name schon sagt, wird bei der Handflächenvenen-Erkennung das Venenmuster der Hand eingescannt. Ein Gerät misst mittels Nahinfrarotstrahlen das Blutgefäßmuster unter der Haut.

    Dadurch wird ein Bild der Handfläche erzeugt, mit dem die Identität einer Person überprüft werden kann, damit sie beispielsweise Zutritt zu einem Gebäude oder Zugriff auf einen Computer bzw. ein Netzwerk erhält. Diese Technologie bietet nicht nur dasselbe Maß an Sicherheit wie andere biometrische Authentifizierungsmethoden, sondern ist zudem kontaktlos, was vor allem im Hinblick auf die Hygiene vorteilhaft ist.

     

  4. Spracherkennung

    Mit Siri und Alexa kam die Spracherkennung. Sie ist ein gesonderter Teil der Biometrie, bei dem die Sprechlaute einer Person bis ins kleinste Detail erkannt und authentifiziert werden.

    Neue Entwicklungen in der Sprachbiometrie ermöglichen es, dass jedes mit dem Internet verbundene Gerät oder jede Hardware mit einem Mikrofon als hochsicheres Gerät für die Authentifizierung fungieren kann. Die menschliche Stimme ist einzigartig und besteht aus Hunderten von einzigartigen Merkmalen.

    Die Sprachbiometrie identifiziert zahlreiche Sprachmuster, einschließlich Akzent, Sprachgeschwindigkeit sowie die Art und Weise, wie Buchstaben und Wörter betont und ausgesprochen werden. Diese Verifizierungssysteme können sogar physikalische Merkmale wie Mund- und Nasenöffnungen identifizieren.

  5. Was kommt als Nächstes?

    Passwörter, Fingerabdrücke, Gesichts-, Venen- und Spracherkennung – und was kommt als Nächstes?

    Es gibt bereits viele Anbieter, die eine Authentifizierung über Keystroke Dynamics, das heißt, Tipp- oder Wischverhalten auf Mobilgeräten anbieten. Andere können uns anhand der einzigartigen Form unserer Ohren oder unseres Gesäßes verifizieren.

    Am spannendsten ist vielleicht die Erkenntnis, dass wir anhand unserer Gehirnströme identifiziert und authentifiziert werden können. Denn das Gehirnstrommuster jeder einzelnen Person ist einzigartig. Dafür wird die Gehirnaktivität mit einem Elektroenzephalogramm (EEG) gemessen, um die Person unter Verwendung eines EEG-Signalerfassungsgeräts zu identifizieren.

    Mit weiteren technologischen Verbesserungen werden die entsprechenden Geräte immer handlicher und günstiger in der Herstellung. Der Authentifizierung über Gehirnwellen wird das neue Dimensionen eröffnen.

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