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Full Frame Shot Of European Union Currencies a bundle of banknotes
#Cash

10 interessante Fakten zu Banknoten

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4 Mins.

Geldscheine: von den Designern über die Materialien bis hin zu ihrer Beständigkeit, erfahren Sie 10 Fakten über das Bargeld in Ihrem Portemonnaie.

  1.  Banknoten mit Charakter: die 1890er-Note Grand Watermelon

    Die US-amerikanische 1890er-1.000-Dollar-Note Grand Watermelon ist die seltenste und berühmteste aller US-Banknoten. 2018 wurde sie für den Rekordpreis von 2,04 Millionen US-Dollar versteigert. Insgesamt soll es lediglich sieben Exemplare geben, drei davon befinden sich in Privatbesitz. Ihren verspielten Namen verdankt die Grand-Watermelon-Banknote ihren Nullen, die aussehen wie Wassermelonen. Sie ist eine Ikone der amerikanischen Finanzgeschichte und weltweit bekannt.

  2. Der König der Lüfte ist das beliebteste Tiermotiv auf Geldscheinen

    In vielen Ländern zieren wunderschöne Tiermotive Banknoten von der Taube mit einem Palmzweig im Schnabel auf der neuen 200-Birr-Note von Äthiopien über Elefanten, Löwen und Büffel auf südafrikanischen Rand-Scheinen bis hin zum majestätischen Fischadler auf allen sambischen Kwacha-Noten. Aber welches ist nun das beliebteste Tiermotiv auf einer Banknote? Ein Vogel, das ist keine große Überraschung. Aber nicht nur irgendeiner, sondern der König der Lüfte. Der Adler ziert die Banknoten von sage und schreibe 41 Währungen rund um den Globus.

    Eine von Giesecke+Devrient designte und hergestellte Banknote
    Bei solch lebendigen Farben ist es kein Wunder, dass der Vogel das beliebteste Tier auf Banknoten ist.
  3. Fiji Sevens: Rugby-Champions auf Geldscheinen

    Fidschianer haben eine Leidenschaft für Rugby, sowohl für das Siebener- als auch für das traditionelle Fünfzehner-Rugby. Das Siebener-Rugbyteam oder Fiji Sevens, wie es auch genannt wird, gewann nicht nur mehrere World Rugby Sevens Series und World Cups, sondern holte 2016 auch Gold bei den Olympischen Sommerspielen in Brasilien. Es gehört damit weltweit zu den erfolgreichsten Rugby-Teams. Nach dem Olympiasieg kreierte die Republik Fidschi ihre erste 7-Dollar-Note. Zu Ehren des Teams wurden zwei Millionen Scheine gedruckt, auf denen die Spieler abgebildet sind.

  4. Nachhaltigkeit: Was haben Banknoten und Bananen gemeinsam?

    Sie haben richtig gelesen: Bargeld ist nachhaltig. Für seine Baumwollbanknoten verwendet G+D beispielsweise Reste der Textilindustrie: Baumwollkämmlinge, die nicht für Kleidung oder Möbel verwendet werden können und sonst weggeworfen würden. G+D strebt das Ziel an, den Anteil der in den Produkten verwendeten Bio- und Fairtrade-Baumwolle zu erhöhen. Eine sehr umweltfreundliche Variante ist auch der neue philippinische Peso: Er besteht zu 80 % aus Baumwolle und zu 20 % aus lokalem Abacá-Bananenhanf, der auch für Teebeutel, Zigarettenpapier, Wursthüllen und industrielle Filter verwendet wird.

  5. Herstellungskosten: Wie teuer ist eine Banknote?

    Die Herstellungskosten von Banknoten hängen von vielen Faktoren ab, zum Beispiel der Größe, den Sicherheitsmerkmalen und der Produktionsmenge. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank kostet die Herstellung einer Euro-Banknote durchschnittlich 8 Euro-Cent1, während die Druckkosten von Papiergeld laut der US-Zentralbank Federal Reserve zwischen 7,7 und 19,6 US-Cent liegen.2

  6. Ein Abstecher in die Kunst: Warhols Geld an der Wand

    Seine „Dollar Sign“-Serie von 1982 hat enormen Wiedererkennungswert und Kultstatus. In den Werken von Andy Warhol verschmelzen Kunst, Geld und Handel. Zu der Zeit, als er sie schuf, spiegelten die Bilder Warhols Faszination für Geld als Symbol für Status und Macht wider. Heutzutage sind die berühmten Bilder mit dem Dollar-Symbol mehrere 10 Millionen Dollar wert. In seinem Buch „Die Philosophie des Andy Warhol“ (1975) sagte der Künstler selbst: „Ich liebe es, Geld an die Wand zu hängen.“

  7. Wie haltbar sind Geldscheine und welche Tests müssen sie bestehen?

    Banknoten müssen einiges mitmachen und dafür müssen sie haltbar sein. Insbesondere Geldscheine mit kleinen Werten, die täglich im Umlauf sind und durch viele Hände gehen, müssen strapazierfähig sein. Banknotenpapier wird daher besonderen Stresstests unterzogen. Es wird zum Beispiel 30 Minuten lang 120 Grad heißer Luft ausgesetzt, bei 95 Grad in der Waschmaschine gewaschen, mit 900 Umdrehungen geschleudert und zudem mit einem 160 Grad heißen Bügeleisen 5 Minuten lang geglättet. Besteht das Papier diese Tests, ist es für so ziemlich alles bereit

  8. Der kleinste Geldschein der Welt: Rumäniens 10-Bani-Note

    Die rumänische 10-Bani-Münze ziert – wie so viele andere Währungen auch – ein Adler, und zwar mit einer Krone. 1917 druckte das Finanzministerium des Landes eine 10-Bani-Note mit Ferdinand I. auf der Vorderseite und dem Wappen Rumäniens auf der Rückseite. Mit einer Länge von 44 Millimetern und einer Breite von 33 Millimetern war der grüne Geldschein die kleinste Banknote, die jemals auf der Welt hergestellt wurde. Unter dem Wappen war ein Text gedruckt, der Fälschern mit fünf bis zehn Jahren Gefängnis drohte.

  9. Ein Blick auf die Zahlen: 25 MB Daten werden erfasst

    Banknotenbearbeitungssysteme zählen, sortieren und prüfen Banknoten heutzutage mit Sensoren auf Beständigkeit und Echtheit. Sensoren wie der SensorBrain® von G+D können 25 MB Daten von jeder Banknote erfassen und so Verschmutzungen und Zustandsverschlechterungen, Materialverschleiß und durch Klebeband zusammengehaltene Risse erkennen. Die Sensoren lesen auch die magnetischen Elemente der Banknote und unterscheiden die Bilder der verschiedenen magnetischen Substanzen. SensorFusion® nutzt Deep-Fusion-Algorithmen und ermöglicht so eine kombinierte Analyse der Sensordaten.

  10. Jedes Jahr werden 170 Milliarden Banknoten aus dem Verkehr gezogen und ersetzt

    Im Laufe der Zeit nutzen sich Geldscheine ab, sie verknittern, gehen kaputt oder werden dreckig. Dies beeinträchtigt ihre Sicherheit. Deswegen müssen sie regelmäßig geprüft und ersetzt werden. Jedes Jahr werden sage und schreibe 170 Milliarden Geldscheine ausgetauscht. Landen sie einmal im Schredder, machen sie Platz für brandneue Scheine.

     

  1. Deutsche Bundesbank

  2. Federal Reserve, 6 April, 2020

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