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#Card

Cardtech: von Plastik zu fantastisch

Neue Technologie
6 Mins.

Wann ist eine Zahlungskarte nicht einfach eine Zahlungskarte? Wenn sie eine Vielzahl von anderen Technologien beinhaltet. Während EMV-Kontakt- und kontaktlose Zahlungsanwendungen das Herzstück der heutigen Zahlungskarte sind, bietet die neueste Generation eine Reihe von Innovationen, die sie unverzichtbar machen

Farbige Plastikkarten Kreditkarten
Mit Innovationen in der Miniaturisierung werden die Bankkarten der Zukunft bisher undenkbare Technologien enthalten

Wir verwenden schon seit vielen Jahren chipbasierte Zahlungskarten. Sie wurden entwickelt, um das Bedürfnis der Verbraucher nach sicherem und komfortablem Bezahlen zu erfüllen. Tatsächlich können sich viele Millennials kaum an das Leben vor Chip und PIN oder kontaktlosem Bezahlen erinnern.

Eine der größten Entwicklungen der letzten Zeit ist der Einbau biometrischer Sensoren in Zahlungskarten. „Diese Methode der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist sicher, regelkonform und benutzerfreundlich“, sagt Mikko Kähkönen, Head of Smart Cards Portfolio bei G+D.

G+D hat verschiedene Ansätze, Biometrie mit Bezahlgeräten zu kombinieren, darunter das Pilotprojekt mit der französischen Bank Crédit Agricole. Ein weiterer Fortschritt an der Sicherheitsfront ist die Entwicklung hin zur Tokenisierung, die es Banken ermöglicht, eine Kontonummer in ein Token zu verwandeln, das Betrüger daran hindert, sie zu identifizieren.

Die dynamische CVV-Technologie ist ebenfalls ein Gamechanger für sichere Online-Zahlungen. Dabei wird der statische CVV (dreistelliger Kartenwert) durch einen elektronischen Bildschirm ersetzt, der regelmäßig eine neue CVV-Nummer generiert.

Dank der Miniaturisierung von Technik und Komponenten ist es möglich, in die Bankkarten der Zukunft neue Technologien einzubauen, deren Einsatz bisher als undenkbar galt.

Umweltfreundliche Zahlungskarten

Auch die Kartenindustrie hat sich der Nachhaltigkeit verpflichtet. So werden immer mehr Zahlungskarten aus Holz und Maisstärke hergestellt, um Kunststoffe zu vermeiden. Einer der größten Fortschritte in diesem Bereich ist die Mastercard Greener Payments Partnership, die von Mastercard, G+D, Thales (Gemalto) und IDEMIA ins Leben gerufen wurde, um Best Practices zu etablieren und die Erstverwendung von PVC-Kunststoff bei der Herstellung von Zahlungskarten zu reduzieren.

Dies ist ein bedeutender Schritt nach vorn, wenn man bedenkt, dass laut dem Nilson-Report jedes Jahr etwa sechs Milliarden Plastikzahlungskarten produziert werden. Obwohl dies weniger als 0,015 % des gesamten jährlich hergestellten Kunststoffvolumens ausmacht, stellt die Verwendung alternativer Materialien einen erheblichen Unterschied dar.

Designer-Zahlungskarten

Anspruchsvolle Verbraucher wollen, dass sich ihr Image und ihr Status in jedem Aspekt ihres Lebens widerspiegeln. In China hat sich G+D mit einer Reihe von Banken zusammengetan, um innovative Karten online zu verkaufen. Die Gestaltungsmöglichkeiten beschränken sich nicht nur auf eine einfache Bildkarte mit dem eigenen Bild des Verbrauchers. Die Kundinnen und Kunden können auch physische Kartenelemente und Veredelungen auswählen, die mit 3-D-Druck hergestellt werden.

Die neue Partnerschaft von G+D mit HIT  bedeutet, dass wir ein Portfolio von Metallzahlungskarten anbieten können, die nicht nur ein nahtloses Benutzererlebnis bieten, sondern auch die dazu passende Optik haben.

Globale Trends für die Zahlungskartentechnologie

Die physische Zahlungskarte ist nur ein Teil eines langen Prozesses in der Zahlungskette, weshalb immer mehr Unternehmen wie G+D auch Zusatzleistungen anbieten.

„Bei G+D stellen wir einige signifikante Unterschiede und Trends bei der Akzeptanz der neuesten Kartentechnologien in den verschiedenen Regionen fest“, sagt Kähkönen. „In den USA sehen wir zum Beispiel einen Trend zu Premium-Angeboten wie Metallkarten und einen Trend zur Dual-Interface-Integration.“

„In Indien gewinnt die Dual-Interface-Technologie an Bedeutung und der Markt bringt Produkte mit einem integrierten Servicebereich für verwandte Anwendungsfälle hervor.“

„In China geht es jenseits des QR-Codes um Innovationen mit Augmented Reality und Gamification, und in der weiteren APAC-Region liegt der Fokus auf digitaler Technologie, aber vor allem auf Innovationen in dem Gebiet, das wir #mefirst nennen könnten.“

Welche Neuerungen kommen bei Zahlungskarten?

Die Zukunft des kartenbasierten Zahlungsverkehrs wird optimistisch geseheninsbesondere angesichts der jüngsten Entwicklungen, die zeigen, wie es der Branche gelungen ist, neue Technologien, Substrate und Dienstleistungen anzupassen und einzusetzen, die den Bedürfnissen der Verbraucher im Jahr 2020 und darüber hinaus entsprechen.

„Eine Karte ist nicht nur eine Karte, sondern die finanzielle ID und das Markenelement für die Kunden, um sich mit ihren Bankkonten zu verbinden“, sagt Kähkönen. „Unabhängig von der Form ist eine Karte immer noch das Herzstück der Transaktion, egal ob sie aus Plastik, digital oder virtuell ist.“  

Mit dieser Konnektivität ergibt sich die Chance für neue Umsatzströme, beispielsweise durch Zusatzangebote, die mit der Karte verbunden sind.

Das Entwicklungstempo auf dem Zahlungskartenmarkt ist weltweit sehr unterschiedlich, wobei einige Regionen frühe EMV-Anwender sind und andere die Technologie viel langsamer annehmen. Ebenso variiert die Entwicklung hin zu Innovationen wie Biometrie und neuen Substraten von Land zu Land.

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher bestimmen die Art und Weise, wie sie bezahlen“, sagt Kähkönen. „Das bedeutet, dass die Branche den Kunden in den Mittelpunkt stellen und über Prozesse verfügen muss, die sich leicht an Veränderungen anpassen lassen.“

“Eine Karte ist nicht nur eine Karte, sondern die finanzielle ID für Kunden, um sich mit ihren Bankkonten zu verbinden“
Mikko Kähkönen
Head of Smart Cards Portfolio bei G+D

„Eine Karte ist nicht nur eine Karte, sondern die finanzielle ID und das Markenelement für die Kunden, um sich mit ihren Bankkonten zu verbinden“, sagt Kähkönen. „Unabhängig von der Form ist eine Karte immer noch das Herzstück der Transaktion, egal ob sie aus Plastik, digital oder virtuell ist.“  

Mit dieser Konnektivität ergibt sich die Chance für neue Umsatzströme, beispielsweise durch Zusatzangebote, die mit der Karte verbunden sind.

Das Entwicklungstempo auf dem Zahlungskartenmarkt ist weltweit sehr unterschiedlich, wobei einige Regionen frühe EMV-Anwender sind und andere die Technologie viel langsamer annehmen. Ebenso variiert die Entwicklung hin zu Innovationen wie Biometrie und neuen Substraten von Land zu Land.

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher bestimmen die Art und Weise, wie sie bezahlen“, sagt Kähkönen. „Das bedeutet, dass die Branche den Kunden in den Mittelpunkt stellen und über Prozesse verfügen muss, die sich leicht an Veränderungen anpassen lassen.“

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