Nahaufnahme einer 20-Euro-Banknote
#Bargeld

Umweltfreundliche Banknoten sorgen für Nachhaltigkeit im Bargeldkreislauf

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In jedem Bericht des Weltklimarats wird deutlich, welche erschreckenden Auswirkungen unsere Gleichgültigkeit gegenüber der Umwelt haben kann. Und auch wenn in den vergangenen Jahren das Thema Nachhaltigkeit stark an Bedeutung gewonnen hat, werden weiterhin konsequente und weitreichende  Veränderungen erforderlich sein – im Großen wie im Kleinen. G+D zeigt, wie Banknoten nachhaltiger gestaltet werden können, um einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Mit Milliarden von Banknoten im Umlauf gehört Bargeld zu den wichtigsten Zahlungsmitteln. Allerdings müssen jährlich 25 % der Banknoten aufgrund von Beschädigung oder Verschmutzung ersetzt werden. Umso wichtiger ist es, die Haltbarkeit von Banknoten zu erhöhen und damit den gesamten Cash Cycle von der Produktion bis zur Entsorgung umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten – ohne Kompromisse bei Sicherheit und Akzeptanz einzugehen.

Die neue Green Banknote von Giesecke+Devrient (G+D) zeichnet sich durch Nachhaltigkeit, Haltbarkeit, Flexibilität und hohe Sicherheit aus. Für ihre Herstellung werden erneuerbare Materialien wie Bio-Baumwolle und umweltfreundliche Druckfarben verwendet, zudem sind ihr Kunststoffanteil und ihr CO2-Ausstoß geringer als bei Polymer-Banknoten.

Mehr Nachhaltigkeit im Bargeldkreislauf

Felix Ehrtmann, Product Manager Integration + Print bei G+D
Felix Ehrtmann, Product Manager Integration + Print bei G+D

Im Vergleich zu Banknoten aus Polymer besteht der Kern der Green Banknote aus natürlichen, erneuerbaren Fasern, die zu 50 % aus Baumwolle aus zertifiziertem biologischem Anbau und zu 50 % aus zertifiziertem Zellstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Europa stammen. Das Ergebnis ist eine deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Vergleich zu herkömmlichen Baumwollfasern – die in ihrer Kultivierung als natürlicher Rohstoff der Atmosphäre ohnehin mehr CO2 entziehen, als sie ausstoßen.

Der Papierkern der Green Banknote sowie ihre Sicherheitsfolien und -fäden werden durch eine dünne Laminierfolie geschützt. Das Ergebnis ist eine Banknote, die die gleiche Lebensdauer erreicht wie Polymer-Banknoten, in der Herstellung jedoch viel umweltfreundlicher ist.

„Wir heben das Produkt ‚Banknote‘ auf ein höheres Niveau, indem wir mit neuartigen Fasern aus lokalem Anbau, zertifizierter Bio-Baumwolle und recycelten Materialien arbeiten, den Einsatz innovativer Produkte optimieren oder umweltfreundliche Druckfarben verwenden“, erklärt Felix Ehrtmann, Product Manager Integration + Print bei G+D. Erstmals werden auch mineralölfreie Druckfarben verwendet, wodurch der Einsatz fossiler Rohstoffe reduziert wird und der biobasierte Anteil der Banknote steigt.

“Mit der Green Banknote leisten wir einen Beitrag zu mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit – was nicht nur der Forderung nach ‚weniger Plastik‘ entgegenkommt, sondern auch unsere Kunden und Partner auf ihrem Weg zum Green Banking unterstützt.“
Felix Ehrtmann
Product Manager Integration + Print bei G+D

Integrierte Sicherheit

Selbstverständlich spielt auch bei der Sicherheit das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: Die Banknote ist mit allen modernen, in das Substrat eingebetteten Sicherheitsmerkmalen wie dem RollingStar® i+-Sicherheitsfaden ausgestattet, verwendet jedoch für die Sicherheitsfäden und -patches recycelten Kunststoff aus wiederverwerteten Materialien wie PET-Flaschen. „Die Trägerfolie für den Sicherheitsfaden und das Sicherheits-Patch besteht zum ersten Mal bei Banknoten aus 70 % recyceltem Polyester aus wiederverwerteten Materialien wie PET-Flaschen“, erläutert Felix Ehrtmann.

Außerdem ist die Folie dünner: Die Folienstärke für die Schutzschicht im Hybrid™-Substrat wurde von 6 μm auf 4 μm reduziert, was etwa einem Zehntel eines menschlichen Haares entspricht. Dies führt zu 86 % weniger Kunststoff im Vergleich zu Banknoten aus Polymer.

Der Blick in die Zukunft

 „In Bezug auf Produktion und Materialien ist die Green Banknote ein hochkomplexes, anspruchsvolles Produkt – vom Papierkern über das Aufbringen des Patches bis zur Laminierung und zu den verschiedenen Arbeitsgängen im Druck. Trotz dieser Komplexität sind die Ergebnisse beeindruckend: Sie erzeugt 29 % weniger CO2 als Polymer-Banknoten“, so Felix Ehrtmann und er führt weiter aus:  

„Mit der Green Banknote leisten wir einen entscheidenden Beitrag zu mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit – was nicht nur der Forderung nach ‚weniger Plastik‘ entgegenkommt, sondern auch unsere Kunden und Partner auf ihrem Weg zum Green Banking unterstützt.“

 

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