RSP-Standards beschleunigen das IoT-Wachstum
Das Internet der Dinge wächst in bislang ungekanntem Tempo. GSMA Intelligence prognostiziert bis 2030 5,8 Milliarden zellulare IoT-Verbindungen – 37 % davon werden über eSIM1 laufen. Doch mit der Skalierung geht auch eine Fragmentierung einher. Die Herausforderung besteht nicht nur darin, das rasante Wachstum zu managen, sondern auch sicherzustellen, dass Geräte nahtlos über Netzwerke und geografische Grenzen hinweg kommunizieren können.
Remote-SIM-Provisioning-(RSP)-Standards spielen dabei eine zentrale Rolle, heißt es bei G+D: „Mit der Ausbreitung des IoT über Branchen und Regionen hinweg brauchen wir gemeinsame Standards, damit Geräte dieselbe Sprache sprechen.“
Frühe Spezifikationen wie SGP.02 und SGP.22 deckten zunächst grundlegende Szenarien ab: SGP.02 unterstützte klassische M2M-Anwendungen wie industrielle Sensoren oder vernetzte Fahrzeuge, während SGP.22 auf Consumer-Geräte wie Smartphones und Wearables ausgerichtet war. Für groß angelegte, autonome IoT-Anwendungen in schwer zugänglichen Einsatzorten und ohne herkömmliche Benutzerschnittstelle reichen diese Spezifikationen jedoch nicht aus.






