Wir erleben derzeit die dritte Welle der Digitalisierung. Sie verändert ganze Branchen, indem sie völlig neue Produkte und Services auf Basis neuer Geschäftsmodelle und digitaler Ökosysteme ermöglicht.
Ein leiser Wandel in der Art und Weise, wie Apps Finanzservices bereitstellen, veranlasst Banken dazu, ihre Kundenstrategien grundlegend zu überdenken. Wie ein aktueller Bericht feststellt: „Progressive Banken treiben Embedded Finance (die Integration von Finanzdienstleistungen in Produkte oder Prozesse von Nicht-Banken, Anm. d. Red.), bereits aktiv voran und drohen, Mitbewerber damit hinter sich zu lassen. Verfolgt Ihre Bank noch keine klar definierte Strategie, sollten Sie sich mit den Treibern von Embedded Finance, seiner Relevanz und seinen Auswirkungen auf die traditionelle Wertschöpfungskette der Branche vertraut machen.“1
Der Bericht prognostiziert, dass Embedded-Finance-Transaktionen in den USA von 2,6 Billionen US-Dollar im Jahr 2021 – rund 10 Prozent des BIP – auf 7 Billionen US-Dollar bis 2026 wachsen werden. In Europa könnte Embedded Finance bis 2030 bis zu 15 Prozent der Bankenerlöse ausmachen.2
Möglich wird dieser Wandel durch Fortschritte bei mobilen Technologien, APIs, Cloud Computing und Datenanalyse. Kunden erwarten zunehmend Services, die unkompliziert, in Echtzeit und nahtlos in ihren Alltag integriert sind – statt sie durch mehrere, voneinander getrennte Prozessschritte zu führen.
„Das ist in der Tat ein tiefgreifender Wandel dessen, was Banken ihren Kunden anbieten müssen – insbesondere angesichts des Wettbewerbs durch Fintechs, Neobanken, Big Tech und andere Plattformanbieter“, sagt Dominik Wurzer, Managing Director Digital Banking bei G+D Netcetera.
Werfen wir also einen Blick auf die Herausforderungen in diesem sich wandelnden Ökosystem.





