Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile allgegenwärtig und wird vielerorts diskutiert. Eine weitverbreitete und hartnäckige Vorstellung ist, dass sich KI am besten für repetitive Aufgaben eignet. Je höher der Automatisierungsgrad, desto hilfreicher und sinnvoller ist ihr Einsatz.
Die Ansicht, dass KI die Menschen künftig dazu befähigt, kreativer zu sein und die beste Version ihrer selbst zu werden, ist jedoch nach wie vor umstritten. Wie man selbst dazu steht, hängt unter anderem auch von den eigenen Vorurteilen ab. Doch wie wäre es, wenn KI nicht nur menschliche Tätigkeiten automatisieren, sondern unsere Fähigkeiten tatsächlich erweitern könnte? Und wie sehen das die Software-Expertinnen und -Experten?
Eine kürzlich weltweit durchgeführte Umfrage unter Entwicklerinnen und Entwicklern und anderen Software-Spezialistinnen und -Spezialisten – darunter auch solche in Führungspositionen – hat einige interessante Erkenntnisse ergeben. Als technologischer Vorreiter ist diese Gruppe derzeit unmittelbar mit KI konfrontiert und sie ist es auch, die KI wirklich tagtäglich benutzt. Auch ihre berufliche Zukunft wird maßgeblich davon beeinflusst sein, wie sich die KI in Zukunft entwickelt. „Diese Personen verfolgen die Trends in der Branche nicht nur, sie setzen sie auch selbst. Was sie über KI denken, sollte für uns alle von Bedeutung sein“, sagt Dr. Isabell Welpe, Lehrstuhlinhaberin für Strategie und Organisation an der Technischen Universität München (TUM).





