Junge Geschäftsleute legen ihre Hände mittig zusammen, als Symbol für Einheit und Teamarbeit
#World of G+D

Führung beginnt mit Authentizität

Interview
13 Min.

Wenn 16 Führungskräfte von G+D zu einem virtuellen Roundtable zusammenkommen, zeichnen sich bemerkenswert klare Einsichten ab. Vor dem Hintergrund globaler Trends und moderner Sicherheitstechnologien – von IoT, eSIMs und Zahlungslösungen über sichere Identitäten bis hin zu innovativer Währungstechnologie und digitalen Infrastrukturen – verdichten sie ihre Perspektiven zu inspirierenden Leitmotiven: nachhaltiger Kundenerfolg, exzellente Führung, prägende Karriereschritte und mehr.

Wodurch werden heute gute Führungsqualitäten definiert?

Monika Speckmaier, Global Vice President and Head of Strategic Business Segment Central Banks/Printworks, G+D:
Gute Führung heißt, mit einer klaren Vision zu inspirieren, sich ambitionierte Ziele zu stecken und Teams zu stärken, indem Führungskräfte Vertrauen vermitteln und eine Atmosphäre herstellen, in der sich Mitarbeitende sicher fühlen. Statt anzuweisen, geht es darum, zu coachen – Wachstum zu ermöglichen, Vielfalt einzubeziehen und einen offenen Dialog zu leben. Führungskräfte müssen entschlossen und pragmatisch handeln, zugleich aber unternehmerisches Denken fördern. Vor allem sind Authentizität und kontinuierliches Lernen der Schlüssel, um Vertrauen zu gewinnen und nachhaltigen Erfolg zu sichern.

Matthias Gukelberger, Global Vice President, Head of Strategic Business Segment Service, Currency Technology, G+D:
Um ein Team gut zu führen, braucht es klare Verantwortlichkeiten, Transparenz in der Kommunikation und den Willen, jedes Teammitglied weiterzuentwickeln und zu fördern.

Jella Meer, Chief Compliance & Human Rights Officer, Currency Technology, G+D:
Kurz gesagt: Gute Führungskräfte schaffen leistungsstarke Teams, stärken ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und treiben Strategien mit Vision und Begeisterung voran.

Yngrid J. Navarro de Rühs, Global Vice President, Region Europa/Lateinamerika, Currency Management Solutions, G+D:
Führung beginnt mit Authentizität: sich selbst treu zu bleiben und Wärme mit Entschlossenheit zu verbinden. Gerade in globalen Geschäftskontexten ist emotionale Intelligenz entscheidend – Einfühlungsvermögen zu zeigen, aktiv zuzuhören und unterschiedliche Perspektiven zu verstehen. Vertrauen entsteht durch Glaubwürdigkeit: sich verletzlich zeigen, ohne die eigene Autorität zu verlieren. So entstehen sichere Räume, in denen Teams innovativ arbeiten und offen ihre Meinung äußern können. 

Kundenorientierte Führung bedeutet zudem, den Kunden in den Mittelpunkt jeder Entscheidung zu stellen. Wann immer wir also eine Strategie betrachten, lohnt sich die Frage: „Was würde ich als Kunde denken, wenn G+D mir dieses anbietet oder mir jenes sagt?“

David Weinberg, Head of Portfolio Management für IoT Solutions, G+D:
Für mich bedeutet Führung heute, sich selbst ebenso konsequent zu führen wie andere. Mein persönlicher Führungskompass orientiert sich am Prinzip der extremen Eigenverantwortung (Extreme Ownership).

  • Keine Ausreden: Andere zu beschuldigen, blockiert Lernen und Wachstum.
  • Priorisieren und umsetzen: sich auf das wirklich Wichtige konzentrieren und es konsequent vorantreiben.
  • Dezentralisieren: Kolleginnen und Kollegen zu befähigen, führt zu besseren und schnelleren Ergebnissen.
  • Volle Verantwortung: Führungskräfte tragen Verantwortung für Erfolg und Misserfolg; gelebte Eigenverantwortung schafft Vertrauen und Resilienz.

Miguel Inguanzo, R&D Team Lead und Product Owner, Mobile Security, G+D:
Vorbildliche Führung verstehe ich als die Fähigkeit, Orientierung und Inspiration zu geben und zugleich ein Umfeld zu schaffen, das von Vertrauen und Zusammenarbeit getragen ist. In einem solchen Rahmen fühlen sich Menschen wertgeschätzt, kompetent und in der Lage, selbst komplexe Herausforderungen eigenständig zu meistern.

Der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg und kontinuierlichem Wachstum liegt in empathischer, offener und ehrlicher Kommunikation, in aktivem Zuhören und echtem Engagement für die Entwicklung und Förderung von Menschen. Besonders in unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass sich Teams unterstützt fühlen – und dass Fehler akzeptiert und als Lernchancen begriffen werden.

Worüber können Sie in Ihrem Arbeitsbereich immer noch staunen?

Monika Speckmaier:
Am beeindruckendsten finde ich, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – beispielsweise in unserem Currency-Technology-Team – immer wieder modernste Banknotentechnologien miteinander verbinden, die dann im echten Leben eine Wirkung entfalten. Ganzheitliche Lösungen von der Verarbeitung von Banknoten in Hochgeschwindigkeit über große Infrastrukturprojekte bis hin zu datenbasierten Erkenntnissen schaffen Vertrauen, gewährleisten Effizienz und stärken die Widerstandsfähigkeit. Mich inspirieren unsere kompetenten, internationalen Teams, die mit schnellen Entscheidungen Innovation vorantreiben.

Willis Morettin, President and Managing Director, G+D in Kanada:
Für mich ist es ganz klar die Vielfalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gepaart mit ihrer Fähigkeit zur Zusammenarbeit und ihrem Einsatz für unsere Kunden.

Fabian Berk, Head of Group AI Program, G+D:
Es ist großartig zu sehen, wie begeistert Mitarbeitende neue Tools und Technologien annehmen, zum Beispiel bei der Einführung von KI. Unsere GenAI-Community of Practice umfasst rund 1.000 Mitglieder, die sich regelmäßig über Best Practices – aber auch über Stolpersteine – im Rahmen der laufenden KI-Transformation austauschen.

Alex Gatiragas, Head of Solution Experience, G+D Netcetera:
Das Beeindruckendste für mich ist die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten, um innovative Lösungen für die zentralen Herausforderungen unserer Kunden zu entwickeln.

Claudio Sgarlata, Global VP, Head of MEA Region, Managing Director für den Nahen Osten und Afrika, G+D:
Es beeindruckt mich immer wieder, die Synergie zwischen lokaler Expertise und globaler Erfahrung in Projekten zu erleben, wie etwa jenen, die G+D in Ägypten und Angola umgesetzt hat. Diese Projekte zeigen die außergewöhnliche Fähigkeit unserer Teams, komplexe Lösungen zu liefern, die auf die spezifischen Anforderungen in den Regionen zugeschnitten sind. Darüber hinaus unterstreicht die kulturelle Vielfalt in unseren Niederlassungen im Nahen Osten und in Afrika, wo über fünfzig Nationalitäten gemeinsam auf gemeinsame Ziele hinarbeiten, die Stärke unseres Teamgeists.

Raquel de Horna, Product & Marketing Lead – Digital Identity, G+D:
Im Corporate Technology Office haben wir einen Überblick darüber, was weltweit technologisch vor sich geht. Für unsere Expertinnen und Experten gilt es, über alle neuen Techniktrends auf dem Laufenden zu bleiben, die sich auf unser Geschäft und die Aktivitäten unserer Kunden auswirken könnten.

Janarathanan Sivaprakash, Operations Director, G+D in Indien:
Am meisten beeindrucken mich bei unserer Arbeit die Menschen. Es ist bemerkenswert, wie menschliches Können mit Technologie zusammengeht, um hochwertige Produkte zu entwickeln. Was uns bei G+D besonders macht: Unsere Denkweise ist Qualität, Produktivität ist unsere Kultur. Durch die Kombination von Technologie und menschlichem Know-how wollen wir uns diese Haltung als Rückgrat unserer gesamten Prozesse bewahren. Und: Wir feiern Innovation. Jedes Teammitglied kann ein Erfinder sein – tatsächlich entstammen viele unserer besten Weiterentwicklungen der „Weisheit der Werkhalle“.

Welchen bedeutenden Punkt konnten Sie in diesem Jahr auf Ihrer Erfolgsliste abhaken?

Sachin Arora, Division Head Connectivity & IoT – Mobile Security, G+D in Indien:
Im Jahr 2025 habe ich einen langersehnten beruflichen Meilenstein erreicht: die Leitung eines strategischen, funktionsübergreifenden Projekts von der Konzeption bis zur Umsetzung. Dieses Projekt erforderte die Koordination verschiedener Teams, die Steuerung von Entscheidungsprozessen und einen klaren Fokus auf Ergebnisse, die mit unseren langfristigen Zielen übereinstimmen. Zu sehen, wie dieses Projekt Realität wurde, war unglaublich befriedigend – sowohl in Bezug auf den Mehrwert für G+D als auch auf meine persönliche Entwicklung als strategische Führungskraft.

Raquel de Horna:
Ich wirke schon einige Jahre an Innovationsprojekten mit und habe dabei die Möglichkeit, Produkte von einer „coolen Idee“ bis zum funktionierenden Demo-Modell zu entwickeln. Dieses Jahr wird eine der Innovationen tatsächlich in einer Kundenumgebung getestet – mit einem realen Anwendungsfall. Ich bin sehr aufgeregt, denn das Projekt hat ein enormes Geschäftspotenzial.

Zwei junge Geschäftsfrauen unterhalten sich in einem modernen Büro über ihre Arbeit

Wie wichtig ist es für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines weltweit tätigen Unternehmens, auch die lokalen Gegebenheiten zu kennen?

Yngrid J. Navarro de Rühs:
Lokale Besonderheiten zu berücksichtigen, ist sowohl eine wichtige Fähigkeit als auch eine strategische Notwendigkeit. Man muss kulturelle Intelligenz entwickeln und Entscheidungen durch Zuhören und Engagement auf die lokale Ebene herunterbrechen. Nur so lassen sich Vertrauen, Loyalität und Bindung von Mitarbeitenden und Kunden erreichen. Das trägt sogar zur Markenreputation bei. Es ist wichtig zu wissen, dass nur eine ehrliche Verbindung zu den Menschen die Tür zum Erfolg für alle öffnet.

Miguel Inguanzo:
Kulturelle Normen, Kommunikationsstile und Geschäftserwartungen können sich von Ort zu Ort stark unterscheiden. Sensibilität für diese Unterschiede schafft Vertrauen und Respekt. Dieses Bewusstsein hilft nicht nur, Missverständnisse zu vermeiden, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit und fördert ein inklusiveres sowie effizienteres Arbeitsumfeld.

Annette Baumeister, Director, Head of Master Data Services and Interim Head of Business Intelligence Center, G+D:
Je besser wir verschiedene Kulturen verstehen, desto einfacher und ergiebiger wird die Zusammenarbeit. Durch Offenheit lernt man eine Menge, auch über sich selbst.

Rüdiger Vogt, Head Center of Excellence Sales, G+D Netcetera:
Meiner Ansicht nach werden sowohl kulturelle Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten oft unterschätzt. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, müssen wir uns lokaler Besonderheiten bewusst sein – hier profitieren wir von der inspirierenden kulturellen Vielfalt bei G+D.

David Weinberg:
In den vergangenen drei Monaten bin ich von Brasilien nach China gereist – und habe wieder einmal gemerkt: Jede Kultur funktioniert anders. Ohne Verständnis für lokale Regeln und Feinheiten ist es nahezu unmöglich, globale Teams auf sinnvolle Weise zu führen. Ein kleines Beispiel: In China bedeutet das Kreuzen der beiden Zeigefinger zu einem X „10 Minuten“, während dieselbe Geste in Deutschland „Weiche, Satan“ heißen kann. Durch solche Missverständnisse können Gespräche leicht entgleisen. Deshalb ist kulturelles Bewusstsein kein „Nice-to-have“ – es ist eine Kernkompetenz von Führungskräften.

Warum ist es gut, gelegentlich aus der eigenen Rolle und Komfortzone herauszutreten – und Zeit mit ganz anderen Teams oder Abteilungen zu verbringen?

Rüdiger Vogt:
Ich ziehe einige meiner größten Inspirationen aus Gesprächen mit Testingenieuren und -ingenieurinnen, Rechtsfachleuten, HR-Mitarbeitenden, Marketing- und Kommunikationsprofis und vielen anderen. Es ist faszinierend, wie sehr auch viele dieser Kolleginnen und Kollegen außerhalb des Vertriebs unsere Kunden im Blick haben. Oft diskutieren wir Ideen, um neue Geschäfte zu generieren, unsere Marke zu stärken und noch kundenorientierter zu werden.

Alex Gatiragas:
Es ist wichtig zu verstehen, wie unterschiedliche Rollen zu unseren gemeinsamen übergeordneten Zielen beitragen. Das Verständnis für die Arbeit anderer Abteilungen – wie etwa Vertrieb und Marketing – hilft dabei zu verinnerlichen, auf welchem Weg unsere Produkte zu den Kunden gelangen, und vertieft unser Know-how, damit wir innovativ bleiben und Produkte entwickeln, die unsere Kunden lieben.

David Weinberg:
In meiner Führungsrolle ermutige ich mein Team konsequent, wann immer möglich die Komfortzone zu verlassen. Die Zusammenarbeit mit anderen Funktionen, Geschäftsbereichen und Abteilungen ist nicht nur eine Option – sie ist essenziell. Sie erweitert Perspektiven, fördert Kreativität und schärft wichtige Fähigkeiten wie das Setzen von Prioritäten, Umsetzungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein. Je mehr man sich außerhalb seines eigenen Bereichs engagiert, desto besser wird die eigene Leistung.

Sachin Arora:
Silos gehören der Vergangenheit an – echte Erfolge entstehen durch bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Ganz gleich, ob man im Vertrieb, im Finanzwesen, in der Technik oder im operativen Geschäft arbeitet: In ein anderes Fachgebiet hineinzuschnuppern, fördert Empathie, treibt Innovation an und erweitert die eigene Führungskompetenz. Ich habe in informellen, bereichsübergreifenden Sitzungen mehr Erkenntnisse gewonnen als in formellen Review-Meetings. Außerdem steigert es die Agilität – eine zentrale Fähigkeit in der heutigen schnelllebigen Geschäftswelt.

Mehrere Kolleginnen und Kollegen nehmen an einer Teambildungsmaßnahme teil, dem Vertrauensfall

Welches Erlebnis werden Sie aus dem Jahr 2025 in besonders guter Erinnerung behalten?

Claudio Sgarlata:
Ein besonders einprägsamer Moment für mich war die Einweihung der Casa do Kwanza, der Nationalbank von Angola – eines hochmodernen Bargeldzentrums. G+D hat das zentrale Infrastrukturprojekt entwickelt und die Umsetzung geleitet. Dieses Projekt zeigt nicht nur unser Engagement für finanzielle Inklusion, sondern auch unsere Rolle bei der Unterstützung des wirtschaftlichen Wachstums in Angola. Es verdeutlicht, wie es durch das Vertrauen von Kunden gelingt, komplexe Lösungen anzubieten, die entscheidende betriebliche Herausforderungen anpacken, die Resilienz stärken und Zentralbanken auf die Zukunft vorbereiten.

Fabian Berk:
Ein persönliches Highlight war der erste G+D-Promptathon – ein interaktives Event mit über hundert motivierten Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Gruppe, bei dem wir gemeinsam in Prompting-Techniken und GenAI-Anwendungsfälle für den Arbeitsplatz eingetaucht sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass Zusammenarbeit und lebenslanges Lernen die entscheidenden Erfolgsfaktoren bei der KI-Transformation sein werden – und genau das spiegelte sich in der Atmosphäre des Events und in den daraus entstandenen, praxisnahen Anwendungsfällen wider.

Wenn Sie an den Beginn Ihrer G+D-Reise zurückdenken – welcher Rat hat Sie besonders geprägt und welchen würden Sie heute neuen Kolleginnen und Kollegen weitergeben?

Claudio Sgarlata:
Mir wurde geraten, dass kontinuierliches Feedback und Lernen, Anpassungsfähigkeit und Engagement einschließlich der Bereitschaft, Opfer zu bringen, für den Erfolg unerlässlich sind. Diese Botschaft gebe ich allen neuen Teammitgliedern weiter, denn das Umfeld, in dem wir tätig sind, verändert sich ständig und wir müssen uns mit ihm weiterentwickeln.

Annette Baumeister:
Als ich bei G+D anfing, habe ich die Arbeitsatmosphäre als sehr menschlich und die Arbeitsweise als äußerst professionell erlebt. Ich hatte damals eine großartige Vorgesetzte, die beides perfekt vereinte – das hat mich stark geprägt. Heute, 16 Jahre später, versuche ich als Führungskraft, nach denselben Prinzipien zu handeln.

Fabian Berk:
„Handle!“ – Als ich bei G+D anfing, wurde ich ermutigt, Dinge zu hinterfragen und die Initiative zu ergreifen, um den Status quo zu verändern, wenn nötig. Bei G+D herrscht eine kollaborative Denkweise, die Leute hier sind offen dafür, gemeinsam für den Erfolg des Unternehmens zu arbeiten.

Sachin Arora:
„Sorge stets proaktiv für Klarheit und sei unermüdlich darin, Mehrwert zu schaffen.“ Diese Worte aus meinen Anfangstagen begleiten mich bis heute, weil sie die richtige Balance zwischen Demut und Eigenverantwortung ausdrücken. Die Unternehmenskultur bei G+D schätzt Eigeninitiative – wenn du Verantwortung übernimmst, die richtigen Fragen stellst und mit klarer Absicht handelst, werden sich Chancen eröffnen. Ich sage neuen Teammitgliedern oft: „Warte nicht, bis du gefragt wirst – schaffe Mehrwert und er wird anerkannt.“

Raquel de Horna:
Mein Vorgesetzter meinte damals zu mir: „Bewahre dein Wesen – lass dich nicht von einer Mentalität verändern, die sagt: ,So war es hier schon immer.‘“ Dadurch verstand ich: Mein Wert für G+D besteht auch darin, dass ich mich immer ein wenig wie ein Einzelkämpfer fühle.

BeeGek Lim, Head of Business Line Digital Offerings, G+D Mobile Security Deutschland:
Im Laufe der Jahre habe ich einige wertvolle Ratschläge sammeln können. Einer davon lautet: Scheue dich nicht zuzugeben, wenn du mit etwas Schwierigkeiten hast. Es ist besser, sich das einzugestehen, sich Unterstützung zu holen und voranzukommen, als stecken zu bleiben. Eine weitere wichtige Erkenntnis lautet: Wenn dir ein Projekt auf den ersten Blick zu komplex erscheint, teile es in kleinere Schritte auf und arbeite sie nacheinander ab – so wirst du Fortschritte sehen.

Janarathanan Sivaprakash:
Eine Weisheit, die meine Karriere geprägt hat, lautet: „Steig nicht einfach nur die Karriereleiter hinauf – errichte ein breites Fundament, das dich in der Höhe tragen kann.“ Damals habe ich nicht sofort begriffen, welch tiefe Wahrheit in diesem Gedanken steckt. Heute als Führungskraft ist das der Rat, den ich besonders leidenschaftlich weitergebe. Ich hatte schon früh das Glück, Einblicke in verschiedene Geschäftsbereiche zu erhalten – Kundenservice, Lieferketten, Lager, Logistik und mehr. Dabei wurde mir klar, dass jede künftige Führungsrolle die Fähigkeit erfordert, die Sprache all dieser Abteilungen zu sprechen. Ich habe viel Zeit investiert, um die Grundlagen jedes Bereichs zu verstehen, intensive Beziehungen zu den Menschen vor Ort aufzubauen und Fachleuten gezielte Fragen zu stellen. Dieses „horizontale Fachwissen“ hat mir geholfen, Silos zu überwinden, versteckte Risiken zu erkennen und Glaubwürdigkeit aufzubauen.

Was war bisher Ihr wichtigster G+D-Moment?

Sachin Arora:
Ein echtes Highlight war es, zum globalen G+D-Team zu gehören, das eine bedeutende nachhaltige Lösung entwickelt und erfolgreich eingeführt hat. Es handelte sich dabei nicht nur um eine rein technische Weiterentwicklung, sondern um eine echte Zusammenarbeit über Ländergrenzen, Zeitzonen und Geschäftsbereiche hinweg. Das Produkt wird nun eingesetzt, um mit seiner Hilfe sichere und inklusive digitale Ökosysteme aufzubauen. Zu sehen, wie unsere Arbeit das Leben von Menschen positiv beeinflusst, erinnert mich daran, warum unsere Arbeit wichtig ist – und darauf können wir stolz sein.

Jella Meer:
Als ich zu G+D kam – mein Baby war damals zehn Monate alt –, war für mich ein entscheidender Faktor das Vertrauen und die Ermutigung, die ich von meinem Vorgesetzten erhielt. Seine Botschaft war: „Du schaffst das.“ Durch Coaching und indem er mir herausfordernde Aufgaben stellte, hat er mir Flügel verliehen, um abheben zu können.

Dieser Artikel ist der neueste in unserer Reihe von Interviews mit Führungskräften von G+D. Siehe auch: Weibliche Führungskräfte bei G+D zum Internationalen Frauentag.

Veröffentlicht: 03.02.2026

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