Digitale Geldbörsen und virtuelle Zahlungsmethoden sind mittlerweile ein Bestandteil unseres normalen finanziellen Alltags und trotzdem spielen physische Bankkarten immer noch eine große Rolle. Warum ist das so? Möglicherweise ist die Antwort darauf ganz einfach: Analoge Karten verfügen über Eigenschaften, die digitale Varianten nicht bieten. Sei es der „Unboxing“-Moment, wenn man die neue Karte erstmals in den Händen hält, oder die zahlreichen Optionen bei der Auswahl des Materials und der Gestaltung. Dadurch können sich Finanzinstitute von ihren Mitbewerbern abheben und die Kundenbindung stärken.
Kürzlich hat G+D eine Studie in Auftrag gegeben, für die Managerinnen und Manager des Kartenservice verschiedener Großbanken in den USA, Kanada und Großbritannien befragt wurden. Es stellte sich heraus, dass das Angebot von Bezahlkarten aus Metall zu mehr Neukundinnen und -kunden führt und sich die Ausgaben der Kundinnen und Kunden darüber erhöhen. Ein kanadisches FinTech-Unternehmen berichtete von einem Anstieg der Neukundinnen und -kunden um 40 % durch die Ausgabe von Metallkarten. Ein Vertreter eines etablierten, weltweit agierenden Bankhauses sagte: „Unsere Kreditkarten aus Metall haben zu einem Ausgabenanstieg von rund 40 % geführt, was deren hohen Stellenwert bei Premium-Kundinnen und -Kunden unterstreicht.“1 Ein weiterer Beweis für die Attraktivität von Premium-Angeboten ist eine von Forbes durchgeführte und von G+D veröffentlichte Umfrage. Demnach schneiden Unternehmen, die eine überdurchschnittliche Kundenzufriedenheit vorweisen können, finanziell besser ab.2
Wer also künftig erfolgreich sein möchte, muss Bezahlvorgänge und Bankgeschäfte zu einem All-in-one-Erlebnis machen, also Komfort und Luxus vereinen. Auf die Kundinnen und Kunden abgestimmte Angebote lassen sich unter anderem durch den Einsatz künstlicher Intelligenz ermitteln.





