Was vor fast 100 Jahren mit dem Kauf zweier Notgeldscheine durch einen achtjährigen Jungen begann, ist heute zu einer beeindruckenden Sammlung von Banknoten aus aller Welt herangewachsen: der G+D Stiftung Geldscheinsammlung. Eine Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Titel „Die Welt der Musik auf Banknoten – Ein visuelles Konzert“ präsentierte jetzt rund 50 Exponate aus dem Bestand der Stiftung und stellte sie unter das verbindende Thema Musik.
Zuvor war die Wanderausstellung bereits in der Münchner Unternehmenszentrale von G+D sowie in Regensburg und Berlin zu sehen. „Die Geschichte des Papiergeldes und seine Bedeutung als kulturelles Medium zu erschließen, ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit“, sagt Kirsten Donie, Mitglied des Vorstands der G+D Stiftung. „Wir drucken seit Mitte des 19. Jahrhunderts Geld. Banknoten sind weit mehr als ein Zahlungsmittel. Sie spiegeln Geschichte und Kultur eines Landes wider.“
Die Stiftung versteht es als ihren Auftrag, diese sorgfältig zusammengetragenen kulturellen Zeugnisse einem Publikum zugänglich zu machen, das über Numismatiker und Branchenkenner hinausgeht. Für ihre Ausstellungen wählt sie Objekte entlang klar definierter Themen aus und erarbeitet begleitende Inhalte, die Einordnung und vertiefendes Verständnis ermöglichen.








