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#Business Transformation

Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell – geht das?

Trends
2 Min.

Heutzutage erwarten Kundinnen und Kunden, dass Unternehmen in allen Bereichen nachhaltig handeln. Doch es gibt noch weitere überzeugende Argumente, warum der Aspekt der Öko-Innovation in jeder Geschäftsstrategie verankert sein sollte. So sehen es zumindest Gabrielle Bugat, CEO ePayments bei G+D, und Simon Rosenberger, Leiter des Zahlungskartenprogramms bei Parley for the Oceans. Mehr dazu im Spotlight-Podcast!

Gabrielle Bugat im Business-Outfit, gestikulierend im Gespräch in moderner Büro-Umgebung
Gabrielle Bugat, CEO ePayments bei G+D

Diese Folge des G+D Spotlight-Podcasts beschäftigt sich mit einer wichtigen Frage unserer Zeit: Lässt sich mit Nachhaltigkeit Geld verdienen? Gabrielle Bugat, CEO ePayments bei G+D, und Simon Rosenberger, Leiter des Zahlungskartenprogramms bei Parley for the Oceans, diskutieren darüber und ihre Antwort ist eindeutig: Ja, das ist möglich.

Rosenberger ist, wie er selbst sagt, „dafür verantwortlich, dass ekliger, aus dem Meer gefischter Abfall in schicke Bezahlkarten verwandelt wird“. Für ihn ist die Sache klar: „Ich glaube, Öko-Innovation ist mittlerweile alternativlos. Sie wird heute von den Kunden erwartet.“ Sich gegen nachhaltige Angebote im Zahlungsverkehr zu entscheiden, sei für Banken und FinTech-Unternehmen keine Option mehr.

Gabrielle Bugat sieht das ähnlich. Basierend auf den Zahlen ihres Unternehmensbereichs, sind umweltfreundliche Karten nicht mehr nur „nice to have“, sondern „gekommen, um zu bleiben“. Sie weist darauf hin, dass mehr als die Hälfte der Befragten der Generation Z in einer aktuellen Studie angegeben haben, ihre Zahlungsoptionen nach ESG-Kriterien auszuwählen.

Ich glaube, Öko-Innovation ist mittlerweile alternativlos. Sie wird heute von den Kunden erwartet.

Simon Rosenberger
Simon Rosenberger
Head of Payment Card Program, Parley for the Oceans

Ein Ansatz, der sich nicht nur auf Karten beschränkt. Rosenbergers Organisation setzt sich für Gemeinschaften und Kommunen ein, deren Existenz durch Meeresverschmutzung und andere Umweltschäden gefährdet ist. Auch Banken und FinTech-Unternehmen können einen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten. „Wir bestärken und unterstützen unsere Partner darin, mutig und kreativ zu sein, echte Pionierarbeit zu leisten und alternative Zahlungsmethoden und Aktivierungsmaßnahmen voranzutreiben“, so Rosenberger.

Seit 2021 arbeiten G+D und Parley for the Oceans zusammen. Sie entwickeln und produzieren gemeinsam umweltfreundliche Bank- und Kreditkarten. Sie werden aus Meeresplastik hergestellt und an alle Kundinnen und Kunden ausgegeben, die auch bei ihren Zahlungsverfahren auf Nachhaltigkeit achten.

Veröffentlicht: 02.10.2025

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