Digitalisierung? Aber sicher!

Spätestens seit der „WannaCry“-Attacke ist klar geworden, dass Cyberkriminalität eine reale Gefahr darstellt. Dies sollte jedoch kein Unternehmen davon abhalten, weiter auf Digitalisierung zu setzen. Um Daten, Maschinen und Infrastrukturen vor Angriffen zu schützen, bietet G+D wegweisende Sicherheitslösungen und entwickelt sie stetig weiter.

Menschen können überall und jederzeit miteinander kommunizieren – spätestens seit der Erfindung des Handys nichts Neues. Doch inzwischen können das auch Maschinen aller Art. Rettungshubschrauber geben ihrer Zentrale Auskunft über den Zustand des Motors, Industrieroboter warnen sich gegenseitig, wenn sie sich zu nahe kommen, und auch das autonome Fahren wäre ohne Machine-to-Machine-Technologie nicht möglich.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Unternehmen haben direkten Zugriff auf alle Komponenten ihrer Produktionsstraßen, erkennen drohende Ausfälle rechtzeitig und können ihre Fabriken zentral steuern. Der öffentliche Sektor kann die Verwaltung effizienter gestalten, wenn immer mehr Prozesse digital ablaufen. Und sobald die Technik ausgereift ist, wird das selbstfahrende Auto die Anzahl der Unfälle reduzieren, denn Maschinen machen – wenn überhaupt – deutlich weniger Fehler als Menschen.

Der weltweite „WannaCry“-Hackerangriff hat allerdings gezeigt, wie verwundbar Firmen, Krankenhäuser und Behörden sind, wenn sie sich nicht ausreichend schützen. G+D hat für alle digitalen Herausforderungen Sicherheitslösungen im Portfolio und überträgt hierfür Erfahrungen aus dem Finanz- und staatlichen Sektor mit höchsten Sicherheitsansprüchen auf andere Industriebranchen.


Bei Industrie 4.0 auf Nummer sicher gehen

Die nächste Stufe der Industrialisierung

Momentan erleben wir eine Zwischenära. Wir profitieren bereits von den Vorteilen der Digitalisierung, aber die Gefahren sind noch nicht allen bewusst – und gleichzeitig gehört das Know-how für sinnvolle Cyber-Security-Maßnahmen noch nicht zum Allgemeinwissen.
Das gilt auch für Industriebetriebe, die den Schritt hin zu Industrie 4.0 gehen wollen, aber vor allem aufgrund ihrer Sicherheitsbedenken noch zögern. Diese nächste Stufe der Industrialisierung nicht zu nutzen, wäre aber fatal. Experten schätzen, dass sich die Produktivität mit Industrie-4.0-Anwendungen um bis zu 30 Prozent steigern lässt. Eine Investition in Sicherheitslösungen müsste sich somit mehr als bezahlt machen.
Dr. Christian Schläger, Head of Product Management at Giesecke+Devrient Mobile Security, kennt diese Diskussionen mit Unternehmen auf der ganzen Welt: „Niemand sollte die Digitalisierung wegen Sicherheitsbedenken aufschieben, denn irgendwann ist es zu spät. Unsere Lösungen liefern die nötige Visibilität von Maschinen, die Transparenz von Prozessen und eine sichere Kommunikation. Damit funktioniert Industrie 4.0 auf eine verantwortungsvolle Art und Weise.“

Niemand sollte die Digitalisierung wegen Sicherheitsbedenken aufschieben.

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Dr. Christian Schläger, Head of Cyber Security bei G+D

Secure Industrial Visibility

Die Lösung von G+D heißt „Secure Industrial Visibility“ (SIV). Dahinter verbirgt sich eine smarte Box mit sicherem Betriebssystem und einer Software, die den Fernzugriff auf einzelne Maschinen erlaubt und sie gleichzeitig vor Cyberattacken schützt. „Mit SIV können wir Maschinen segmentieren, also mit einer Firewall regelrecht einkapseln“, erklärt Dr. Christian Schläger. „Die nun smarte Maschine erlaubt Aktualisierungen, „Predictive Maintenance“ – also die vorausschauende Wartung – sowie eine Anomalieerkennung.“
Eine intelligente Fabrik mit SIV erkennt also eigenständig unberechtigte Zugriffe, weil sie lernt, normale Zugriffe von auffälligem Traffic zu unterscheiden. Im Gegensatz zu gängigen VPN-Verbindungen arbeitet SIV im „Stealth-Modus“, das heißt, die IP-Adressen der Maschinen sind von außen nicht erkennbar. „Damit reduzieren wir die Angriffsfläche deutlich“, betont Dr. Schläger. „Wir sind aber kein Hersteller einzelner Komponenten, sondern wir bieten einen kompletten Managed-Security-Service für die Industrie 4.0, der auch eine Risikoanalyse umfasst. Es gilt, wie bei einer Versicherung, das richtige Maß an Sicherheit zu ermitteln und einzusetzen.“

Mit der SIV-Box von G+D können Unternehmen ihre Maschinen smart und sicher machen – auch nachträglich.


Fahrsicherheit im digitalen Zeitalter

Sichere Vernetzung für „Connected Cars“

Die Vernetzung von Autos nimmt weiterhin zu. Ein großer Treiber ist dabei die Entwicklung des autonomen Fahrens, das ohne Machine-to-Machine-Kommunikation gar nicht möglich wäre. Aber auch naheliegendere Features wie ein intelligentes Flottenmanagement oder der automatische Notruf verlangen nach dem „Connected Car“. So sollen in der Europäischen Union ab 2018 alle neuen Pkw mit einer eCall-Funktion ausgerüstet werden, um automatisch Hilfe zu rufen, wenn ein Unfall passiert ist. Dies setzt eine Mobilfunkverbindung voraus, die dann in jedem Auto vorhanden sein muss.
G+D hat hierzu eine Technologie entwickelt, die diesen Prozess
vereinfacht. Mit dem eSIM-Management können Autohersteller eine neutrale SIM-Karte im Werk fest einbauen, die sich später für den Netzbetreiber der Wahl personalisieren lässt. Somit verringert sich der Aufwand deutlich, da nicht mehr verschiedene Netzbetreiber-SIMs verarbeitet werden müssen. Das eSIM-Management erlaubt Updates und Netzbetreiberwechsel für ganze Fahrzeugflotten per Fernzugriff. Mit BMW gibt es bereits einen ersten Hersteller, der seit Sommer 2016 seine vernetzten Fahrzeuge mit dieser Technologie ausstattet und sie somit effizient verwalten kann.

G+D erleichtert die Digitalisierung von Autos für „Connected Drive Services“, ohne dass neue Risiken entstehen.

Darüber hinaus arbeitet G+D mit dem „Automotive Security Gateway“ an einem sicheren Kommunikationsweg für Daten, die vom und zum Auto gesendet werden. Das ist wichtig für Telematikservices, damit keine Daten in fremde Hände gelangen, aber erst recht um auch potenzielle Hackerangriffe durch z. B. Softwareupdates auf ein zukünftig selbstfahrendes Auto abzuwehren.
Laut Statista wird sich der „Connected-Car“-Trend massiv verstärken. 2019 fahren etwa 43 Millionen vernetzte Autos auf den Straßen – in vier Jahren werden es mehr als 190 Millionen sein. Mit G+D können Hersteller dafür sorgen, dass ihre digitalisierten Autos von vornherein „Security by Design“ mitliefern.


Cybersicherheit für Europa

Sicherheitsstrategien auf internationaler Ebene

Die „WannaCry“-Attacke hat gezeigt, dass sich Regierungen und Behörden auf ganz neue Cyberangriffe einstellen müssen, die sogar Krankenhäuser lahmlegen und damit sehr empfindlich die Infrastruktur eines Landes stören können. Auch die Hackerangriffe auf Wahlen wie 2016 in den USA sind eine ernste Bedrohung und beweisen, dass einzelne Cyberscharmützel zwischen Staaten offenbar zum Normalfall werden.
Wolfgang Ischinger, der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, warnt, dass nach den „Weapons of Mass Destruction“ nun die „Weapons of Mass Disruption“ kommen. Es braucht seiner Meinung nach eine neue Sicherheitsstrategie fürs digitale Zeitalter.

Sicherheitspartner der Bundesrepublik Deutschland

Der G+D-Unternehmensbereich secunet ist seit 2004 IT-Sicherheitspartner der Bundesrepublik Deutschland und hat im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Sichere Inter-Netzwerk Architektur SINA entwickelt. Damit lassen sich sensible Daten sicher bearbeiten, speichern und übertragen. Dabei sind verschiedene Vertraulichkeitsstufen innerhalb eines Systems möglich. Zudem gehört secunet zu den Gründungsmitgliedern der European Cyber Security Organisation, die im Auftrag der EU die europäische Cybersicherheit stärken soll.

Die Verschlüsselungslösung SINA ist ein zentraler Baustein innerhalb des umfangreichen Leistungsportfolios der secunet, zu dem die Absicherung digitaler Kommunikation genauso gehört wie der Schutz von E-Government-Anwendungen, der Aufbau von Identity-Managementsystemen oder maßgeschneiderte IT-Sicherheitslösungen für kritische Infrastrukturen und Organisationen mit hoheitlichen Aufgaben, wie der inneren Sicherheit oder der Verteidigung.
Mit dem richtigen Schutz sind wir für die digitale Zukunft gewappnet und Cyberangriffe wie „WannaCry“ bleiben folgenlos.


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