Willkommen in der digitalen Zukunft

Die Digitalisierung ist der dominierende Megatrend unserer Zeit. Immer schneller bringt sie neue Möglichkeiten und neue Herausforderungen, egal ob im Privatbereich, in der Industrie oder im öffentlichen Sektor. Dabei hat G+D stets die Entwicklungen von morgen im Blick, um durch Sicherheitslösungen Vertrauen in die digitale Zukunft zu schaffen.

Das digitale Zeitalter begann im Jahr 2002 mit einem Paukenschlag. Erstmals waren zu diesem Zeitpunkt die digitalen Speichermöglichkeiten größer als die analogen. „Vom Anfang der Menschheit bis zu diesem Jahr fielen rund fünf Exabyte an Daten an“, so der langjährige Google-Chef Eric Schmidt. Das sind fünf Milliarden Gigabyte, was in etwa dem 140-Fachen aller Informationen entspricht, die in der amerikanischen Kongressbibliothek gesammelt sind. „Mittlerweile produzieren Menschen und Maschinen diese Datenmenge in nur zwei Tagen.“
Aber nicht nur die Flut an Informationen nimmt zu, sondern auch die Möglichkeiten, sie zu verarbeiten. Im Jahr 1942 gab die US-Armee den ersten rein elektronischen Universalrechner in Auftrag. Vier Jahre später war er fertig. Er hieß ENIAC (Electronic Numerical Integrator and Computer), hatte eine Grundfläche von 170 Quadratmetern und wog 27 Tonnen. Bis er das Ergebnis einer einfachen Addition ausspuckte, arbeiteten seine 17.468 Elektronenröhren, 7.200 Dioden, 1.500 Relais und 70.000 Widerstände 0,2 Millisekunden lang. Zum Vergleich: Der Prozessor, der im aktuellen iPhone verbaut ist, hat eine Fläche von gerade einmal 125 Quadratmillimetern – und seine 3,3 Milliarden Transistoren rechnen etwa 23 Millionen Mal so schnell.

Neue Technologien ermöglichen neue Geschäftsmodelle und Services

Was zwischen 1942 und heute noch geschah: Der Taschenrechner wurde erfunden. Mit dem PC hielten Computer Einzug in die Haushalte. CDs und DVDs lösten Disketten und Kassetten als Speichermedien ab. Und wurden selbst wieder von Flash- und Cloudspeichern abgelöst. Die Kernspintomografie revolutionierte die Medizin, Computeranimationen die Filmindustrie. Navigationsgeräte machten die Straßenkarten in Autos überflüssig. Und das Internet wurde zu einer unerschöpflich erscheinenden Informationsquelle und zur Datenautobahn, auf der sich E-Mails ebenso tummeln wie Radio, Fernsehen und Telefonie. Gleichzeitig ermöglichte es das Entstehen ganz neuer Unternehmen wie Google, Amazon, eBay oder Facebook und neuer Services wie Onlinebanking oder Cloud-Computing.
Die Digitalisierung macht vor keiner Branche halt. Wer seine Geschäftsmodelle nicht rechtzeitig anpasst, verliert. Diese Erfahrung machten selbst Weltmarktführer wie Kodak: Mitbewerber ließen den einstigen Vorreiter der Fototechnik weit hinter sich, nachdem sie frühzeitig auf Digitalfotografie gesetzt hatten. Oder die großen Plattenlabels: Plötzlich tauchte mit Apple ein Player auf, der mit iTunes den Musikmarkt revolutionierte. Und genauso traten mit Fintechs neue Wettbewerber auf den Plan, die sich mit eigenen Zahlungsverkehrslösungen im Kerngeschäft der Finanzinstitute tummeln.


Industrie 4.0 und das Internet der Dinge

Sicherheit schafft Vertrauen

Im digitalen Zeitalter bemessen sich Innovationszyklen längst nicht mehr nach Jahren, sondern nach wenigen Monaten. Voraussetzung dafür, dass neue Angebote und Services auch zum Erfolg werden, ist dabei das Vertrauen in sie. Das schaffen Sicherheitslösungen von G+D. Zum Beispiel im Bereich der Industrie 4.0.
In der Smart Factory des 21. Jahrhunderts bestimmt die Digitalisierung mehr denn je die Produktion, wobei Prozesse, Logistik, Umgebung und Kunden intelligent miteinander agieren. Maschinen kommunizieren mit Menschen, aber auch untereinander. So ermöglicht es die Industrie 4.0, effizienter auf Trends und die Bedürfnisse des Marktes einzugehen. In Verbindung mit einer intelligenten Datenverarbeitung werden Produkte statt auf Lager individuell und auf Nachfrage hergestellt.
Ganze Wertschöpfungsketten lassen sich so optimieren. Doch durch die Zunahme der Datenverbindungen und des Datenverkehrs steigt auch das Risiko, Opfer von Cyberangriffen zu werden. Durch sie entsteht der deutschen Industrie nach Berechnungen des Branchenverbands Bitkom ein jährlicher Schaden von 22,4 Milliarden Euro.

Die Chancen und Erfordernisse zunehmender Vernetzung

Die Digitalisierung verändert aber nicht nur die Industrie. Das Internet der Dinge (IoT – „Internet of Things“) treibt die Vernetzung der gesamten Gesellschaft weiter voran. Mehr Geräte und Gegenstände denn je werden bald mit dem Internet verbunden sein:

  • Millionen Navigations- und Entertainmentsysteme in Autos (Stichwort „Connected Car“)
  • Milliarden Kühlschränke, Thermostate und andere Haushaltsgeräte (Stichwort „Smart Home“)
  • Milliarden Blutdruckmessgeräte, Implantate und Tablettendosen (Stichwort „E-Health“)
  • Milliarden smarte Armbänder, Schuhe, Brillen und Uhren (Stichwort „Wearables“)

Die Heizung zu Hause schaltet sich ein, wenn man auf dem Heimweg ist. Ampelsysteme reagieren flexibel auf das Verkehrsaufkommen, das Auto meldet freie Parkplätze in der Umgebung, Kühlschränke bestellen Lebensmittel nach... Kaum vorstellbar, welche Datenmengen dabei produziert, bewegt und verarbeitet werden. Auch hier gilt es, Daten, Identitäten und Kommunikationswege sicher zu machen, um Vertrauen in die Technologien von morgen zu schaffen.
Sicherheit und Vertrauen vorausgesetzt, kann das IoT laut einer McKinsey-Studie aus dem Jahr 2015 einen weltweiten wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 11 Billionen US-Dollar im Jahr 2025 schaffen. Dies entspräche dann rund elf Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Den potenziell größten Nutzen bringt das IoT in Fabriken (bis zu 3,7 Billionen Dollar wirtschaftlicher Mehrwert), Städten (1,7 Billionen Dollar) und im Gesundheitswesen (1,6 Billionen Dollar).

Kunden unterscheiden immer weniger zwischen Off- und Onlineangeboten. Gefragt sind also integrierte Lösungen.  «

Markus Rachals, Geschäftsführer advance52

Gleichzeitig wird das Internet der Dinge die Grenzen zwischen Technologiefirmen und traditionellen Unternehmen aufweichen und neue datenbasierte Geschäftsmodelle ermöglichen, wie sie die G+D-Tochter advance52 als konzerninterner Impulsgeber rund um die Kernthemen Bezahlen, Identitäten und Konnektivität entwickelt. Dazu Geschäftsführer Markus Rachals: „Kunden unterscheiden immer weniger zwischen Off- und Onlineangeboten. Die Kundenreise geht entlang aller Kanäle. Gefragt sind also integrierte Lösungen. Grundsätzlich gilt für uns dabei das Motto: so
personalisiert wie möglich im Frontend, so automatisiert wie möglich im Backend. Konsumenten erwarten auf jedem Kanal sowohl ein ausgezeichnetes Nutzererlebnis als auch besten Schutz für ihre Transaktionen. Ganz besonders sensibel werden Menschen, wenn es um ihr Geld geht. Online- und Mobile-Banking erfordern daher hochmoderne Systeme, die auf dem neuesten Sicherheitsstand sind und gleichzeitig die komplexen Strategien der Finanzinstitute für alle Kanäle managen können.


Die vernetzte Banknote

Effizienz durch Predictive Analytics

Zugleich prägt die Digitalisierung aber auch den Bargeldkreislauf. Moderne Banknotenbearbeitungssysteme ermöglichen es, eine Vielzahl von Daten zu sammeln: von den Seriennummern der bearbeiteten Geldscheine bis hin zu Informationen über ihren Zustand und über die Wege, die sie zurücklegen. G+D bietet hierzu Big-Data-Analytics-Lösungen, mit denen sich schon heute viele Prozesse im Cash-Cycle optimieren lassen. Das Stichwort lautet „Predictive Analytics“. Mit der Auswertung dieser Daten und ihrer intelligenten Verknüpfung mit weiteren Informationen können sich etwa Zentralbanken oder Banknotendruckereien frühzeitig auf Lastspitzen einstellen und ihren Personal- und Maschineneinsatz
effizienter planen. So ist es zum Beispiel bekannt, dass während Fußballweltmeisterschaften die Zahl der verschmutzten Geldscheine an den Austragungsorten steigt. Bisher konnte allerdings niemand vorhersagen, wie viele neue Banknoten deshalb kurzfristig benötigt werden. Mithilfe der Big-Data-Analytics-Lösungen von G+D, die zum Beispiel auch Wetterdaten oder Daten aus sozialen Medien einbeziehen, lässt sich nun prognostizieren, wo und wann genau wie viele neue Geldscheine gebraucht werden und mit welchem Bearbeitungsvolumen in den Cash-Centern zu rechnen ist.

eSIM: Der Königsweg für vernetzte Kommunikation

Ob durch Predictive Analytics oder Dienste wie Onlinebanking: Die Menge an Daten und Datenübertragungen wird immer größer. Auch die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte trägt dazu bei. Im Jahr 2016 gab es zwei Milliarden internetfähige Smartphones weltweit. Bis 2020 werden es bereits drei Milliarden sein. Was konstant bleiben wird: Der Endverbraucher wünscht sich eine schnelle, praktische und vor allem sichere Konnektivität. Hier unterstützt G+D Mobilfunkanbieter und andere Unternehmen auf dem Telekommunikationsmarkt mit innovativen Lösungen, Prozessen und Produkten.
Ein Beispiel dafür ist das effiziente Management von embedded
SIMs (eSIMs). Die eSIM ist anders als die herkömmliche SIM-Karte fest in Geräten verlötet. Die maßgeblichen Vorteile: Die eSIM ist deutlich unempfindlicher bei Erschütterungen, Temperaturunterschieden und Schmutz. Aber vor allem muss die Karte nicht ausgetauscht werden, wenn man den Mobilfunkanbieter wechselt. Das eSIM-Management erlaubt einen Netzbetreiberwechsel ebenso wie Systemupdates einfach und sicher per Fernzugriff. Diese Flexibilität macht die eSIM auch zum Königsweg für die sichere Kommunikation von Maschinen und Gegenständen in der Industrie 4.0 und im IoT.

Ein Weg, den Automobilhersteller bereits für sich gewählt haben. So liefert G+D der BMW Group schon seit 2016 das eSIM-Management für seine „Connected Drive Services“. Und bald wird es kaum mehr ein Auto ohne eSIM geben. In der Europäischen Union müssen ab 2018 alle neuen Pkw mit einer eCall-Funktion ausgerüstet werden, um automatisch Hilfe zu rufen, wenn ein Unfall passiert ist. Über eine sichere Verbindung mit vertrauenswürdigen digitalen Identitäten. Die Basis für die Kommunikation in der digitalen Zukunft.


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