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#Identity & Access Management

Was ist ein Ökosystem für digitale Identitäten?

Infografik
5 Mins.

Sichere digitale Identitäten erfordern einen Vertrauensmechanismus, der mehrere Beteiligte, innovative Technologie und zahlreiche Anwendungsfälle umfasst. Dies kann auch als Ökosystem für digitale Identitäten bezeichnet werden. Von der rationalisierten Authentifizierung bis hin zum vereinfachten Zahlungsverkehr - hier sind die wichtigsten Vorteile digitaler Identitäten für Verbraucher, Behörden und private Akteure.

Klicken Sie sich durch die Infografik des digitalen Identitäts-Ökosystems, um die aktuellen und zukünftigen Vorteile von E-Government-Diensten zu sehen.

Die eigene Identität entwickelt sich im Laufe der Zeit durch Erfahrungen, Bildung, Interaktionen mit Schulen, Banken und Unternehmen. Identitäten sind notwendig, um zu verifizieren, wer man ist, oder um bestimmte Attribute zu beweisen - zum Beispiel, um einer Bank Ihre Kreditwürdigkeit darzulegen, um zu bestätigen, dass Sie über dem gesetzlichen Alter sind, um Alkohol zu kaufen, oder um einem Polizeibeamten zu bestätigen, dass Sie eine bestimmte Führerscheinklasse besitzen, um ein bestimmtes Fahrzeug zu fahren. Eine digitale Identität ist einfach eine Reihe von validierten digitalen Attributen und Berechtigungsnachweisen für die digitale Welt, die zur eindeutigen Identifizierung einer Person sowohl online als auch offline dienen.

Da die Technologie immer besser wird, die Internet- und Mobilfunknutzung zunimmt und die Implementierungskosten sinken, werden digitale Identitäten weltweit immer praktikabler und verbreiteter. Covid-19 hat diesen Trend radikal beschleunigt, da digitale Lösungen und Remote-Dienste und -Arbeitsweisen zur neuen Norm werden. Dennoch besitzen 1,5 Milliarden Menschen auf der Welt immer noch keine Identität. Das bedeutet, dass sie nicht in der Lage sind, von staatlichen Dienstleistungen zu profitieren, Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erhalten, Kredite von der Bank zu bekommen oder einen Handyvertrag abzuschließen. Im Grunde können sie sich kein Leben aufbauen.

Die ID4D-Initiativen der Vereinten Nationen und der Weltbank zielen darauf ab, jedem Menschen auf der Welt bis 2030 eine legale Identität zu verschaffen.1 Digitale Identitäten werden entscheidend sein, um die derzeitigen Barrieren zu überwinden und den Schwellenländern dabei zu helfen, papierbasierte Identifizierungsansätze gleich zu überspringen und jedem Menschen eine legale digitale Identität zu verschaffen. Laut einer Studie des McKinsey Global Institute könnten Länder, die digitale Identitäten einführen, bis 2030 einen Wert in Höhe von 3-13 % des BIP freisetzen.2

Ein integriertes ID-System

Digitale Identitäten automatisieren Prozesse, um sie schlanker und nahtloser zu gestalten, und ermöglichen es den Menschen, Identifizierungsdienste remote oder bequemer auf digitalen Geräten wie Mobiltelefonen zu erledigen. Mit dem Übergang zu Smart Cities rückt eine Zukunft ohne physische Schlüssel, Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel oder Mautstellen an Autobahnen in greifbare Nähe.

Solche Be-in/Be-out-Systeme (BIBO) und aggregierte Informationen werden es ermöglichen, dass alles nahtlos und verbunden wird. Digitale Identitäten werden in einer solchen Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Sie ermöglichen mobile Authentifizierung und Registrierung, eHealth und ePassports, die Möglichkeit, offizielle digitale Dokumente einzufügen und sichere gemeinsame Ressourcen. Dies würde schnellere und nutzerfreundlichere Prozesse in unserem Alltag ermöglichen.

Akteure, Technologie und Mittel zur Authentifizierung

Ein digitales Identitäts-Ökosystem bezieht verschiedene Parteien ein, um einen Vertrauensmechanismus zu schaffen. Die Benutzerin und der Benutzer sollten im Zentrum dieses Ökosystems stehen und bei jeder Gelegenheit eine sichere Reise mit einer digitalen Identität durchlaufen können. Solche Prozesse werden durch eine Reihe von Spitzentechnologien ermöglicht, wie z. B. Biometrie, Smart Cards, Blockchain und das Internet der Dinge (IoT).

Dieses Ökosystem erfordert mindestens eine Person, die eine Identität besitzt, einen Beteiligten, der die Identität erstellt oder verwaltet, und einen akzeptierenden Dritten (ein Akteur, der sich auf die Identität verlässt, wie die Polizei oder eine Bank). Entscheidend ist, dass dieses Ökosystem die Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, dem öffentlichen Sektor und dem privaten Sektor erfordert.

Eine solche Zusammenarbeit und Integration ermöglicht es allen Akteuren innerhalb des Ökosystems, eine Vielzahl von Vorteilen zu nutzen, die von reduzierten Kosten bis hin zu mehr Bürgerbeteiligung reichen.

Klicken Sie sich durch die Infografik des Ökosystems der digitalen Identität, um die aktuellen und zukünftigen Vorteile von E-Government-Diensten zu sehen.

  1. “The ID4D Initiative,” World Bank

  2. “Digital idenitification: A key to inclusive growth,” Mckinsey, 2019

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