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A man shows holds up his Swatch Pay watch which he will now pay for his coffee with
#Mobile

Eine modische Art zu zahlen

Globale Trends
6 Mins.

Verbraucherinnen und Verbraucher schenken Wearables zunehmend Vertrauen und wissen den Komfort tragbarer Technologie, mit der sie ganz bequem kontaktlos bezahlen können, immer mehr zu schätzen. Mit ihrem eleganten, modischen Design haben Wearables die Welt erobert und bieten ihrer Nutzerschaft reibungslosen Komfort

Anfang 2019 stellte der Schweizer Uhrenhersteller Swatch seine neue Kollektion analoger Modeuhren im unverwechselbaren Stil des Unternehmens vor. Die Uhren haben jedoch eine Besonderheit: Sie sind mit SwatchPAY! ausgestattet, einem kontaktlosen Zahlungssystem, das funktioniert wie das kontaktlose Bezahlen mit einer EC- oder Kreditkarte.

Um per SwatchPAY! zu bezahlen, müssen Uhrenbesitzerinnen oder -besitzer ihre Uhr in einem teilnehmenden Swatch-Store freischalten lassen und die SwatchPAY! App herunterladen, die zusammen mit Giesecke+Devrient entwickelt wurde. Die App erstellt eine virtuelle Zahlungskarte, die mit der Kredit- oder EC-Karte der Uhrenbesitzerin oder des Uhrenbesitzers verknüpft wird.

Einkäufe, Fahrkarten oder Freizeitaktivitäten können so buchstäblich im Handumdrehen bezahlt werden. Wearables haben nicht nur als Smartwatch oder Smart-Armband, sondern mit ihrem eleganten, modischen Design die Welt erobert und bieten ihren Nutzerinnen und Nutzern reibungslosen und unsichtbaren Komfort.

Es handelt sich dabei um die gleiche Technologie wie bei einer Chipkarte, daher sind die Transaktionen keine Belastung für die Energieversorgung der Uhr.

Dies hat den Vorteil, dass die Uhr noch als Zahlungsmittel benutzt werden kann, selbst wenn die Batterie leer ist. Außerdem macht sich die neue Zahlungsfunktion nicht negativ beim Design bemerkbar. Sie kann zudem nach Belieben deaktiviert oder auch ganz von der Uhr gelöscht werden.

Garantierte Sicherheit

Nahaufnahme einer Hand, die per SwatchPAY! bezahlt
Wearables haben mit ihrem eleganten, stylishen Design die Welt erobert und bieten ihrer Nutzerschaft reibungslosen Komfort

Mit einem Gerät zu bezahlen, das weder von einer Bank noch von einem großen Tech-Unternehmen ausgegeben wurde, erfordert eine gehörige Portion Vertrauen. Der Schweizer Uhrenkonzern hat dieses nicht nur seiner Reputation zu verdanken, sondern auch der Tatsache, dass sich Verbraucher im Laufe der Zeit mit dem kontaktlosen Bezahlen angefreundet haben. Die kontaktlose Technologie, die die Sicherheit des Systems gewährt und es in das globale Zahlungsnetzwerk einbettet, stammt von der Wearable Enablement Platform von Giesecke+Devrient – mitsamt eingebetteten Sicherheitselementen.

Es gibt außerdem weitere Anzeichen dafür, dass die tragbare Technologie allmählich aus der Nische nur zum Spaß genutzter Geräte herauskommt. Zwar ist die tragbare Funktionalität noch immer hauptsächlich auf Gesundheit und Benachrichtigungen bezogen. Es gibt aber eine starke Tendenz hin zu mehr optischen, dekorativen Anwendungen.

Die Smartwatch mit Wellenrand von Kate Spade New York bietet die üblichen Funktionen, wie z. B. Fitness-Tracker oder Wetter-App. Die Uhr enthält jedoch auch eine App, mit der die Uhrenträgerinnen alle Fragen rund um das Outfit klären können, um zum Beispiel die passende Handtasche zum Kleid zu finden.

“Wearables eignen sich zur Standortüberprüfung, Authentifizierung und Erkennung“
Adrian Mars
Technologiejournalist

Der runde Smart-Anhänger von Totwoo hat nicht nur einen Modus für Benachrichtigungen, sondern zählt auch die Schritte und verbrauchte Kalorien, achtet auf UV-Belastung, speichert Fotos, Videos und andere Dateien. Aufgeladen wird das Schmuckstück in seiner Schachtel – ein Beispiel für gelungene tragbare Technologie, die sich nahtlos in den Alltag einfügt.

Wie sieht die Zukunft für kontaktlose Wearables aus?

Wie werden die Wearables der Zukunft aussehen, sobald 5G und das IoT allgemein verfügbar sind und mit der Mode aufholen?

Diese beiden Innovationen statten langlebige Geräte mit einem niedrigen Stromverbrauch mit Diensten wie Tracking und Datenkommunikation aus.

„Wearables eignen sich zur Standortüberprüfung, Authentifizierung und Erkennung“, sagt der in London ansässige Technologiejournalist Adrian Mars. „Zudem ist die Technologie immer langlebiger und lässt sich leichter einbetten. Dadurch tritt sie eher in den Hintergrund.“

Künftige Wearables werden vermutlich ähnliche Funktionen bieten wie heutige, jedoch allgemein besser verfügbar und flexibler sein.

„Ihre persönlichen Wertgegenstände könnten Sie beispielsweise darauf aufmerksam machen, wenn sie verloren gehen oder gestohlen werden. Die Überwachung von Gesundheit und Umwelt, die wir bisher vom Smart-Armband kennen, könnte zum Beispiel in Kleidung oder andere Gegenstände integriert werden.“

 

Eine Nische finden

Der Experte bezweifelt jedoch, dass es in der unmittelbaren Zukunft Smart-Kleidung geben wird. „Es ist nicht so einfach. Kleidungsstücke müssen regelmäßig gewaschen werden und nutzen sich schnell ab. Und wer will schon seine Socken ständig aufladen müssen?“

Verbraucher vertrauen der tragbaren Technologie zunehmend und wissen den Komfort zu schätzen, den Wearables und mobile Zahlungssysteme allgemein bieten. Es gilt also, eine Nische zu finden, in der eine demografische Gruppe mit einer Technologie zusammenfindet, ohne sich über die Technologie viele Gedanken machen zu müssen.

 

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